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sonntags

geht man in die kirche spazieren. um zu lernen. ganz viel über den altbergbau im erzgebigsvorland und seine oberirdischen bauwerke. wir waren im freiberger revier – genauer in halsbrücke. um sachen zu sehen und zu erfahren die mir vorher nicht bekennt und bewusst waren. so gab es hier tatsächlich einen grossen äquadukt der erst 1893 wegen bauschäden abgebrochen wurde. ein teil der pfeiler steht allerdings noch – in form der altväterbrücke

altväterbrücke von dirk derbaum auf 500px.com

die wuchtigen pfeiler im vordergrund trugen früher die bogen des äquaduktes.

altväterbrücke von dirk derbaum auf 500px.com

eine spannende sache. und in unmittelbarer nähe findet man alte wehranlagen (nein nix militärisches – eher wasser 😉 )

wehr von dirk derbaum auf 500px.com

wehr von dirk derbaum auf 500px.com

wehr von dirk derbaum auf 500px.com

die gehörten alle zum ‚erzkanal‘ im freiberger nordrevier. bitte hier nachlesen – das ist selbst nach mehrmaligem studium für mich schwer nachzuvollziehen wie das alles funktioniert hat. beachtenswert ist schon das auch früher der transport auf dem wasser dem auf der strasse vorzuziehen war. weil preiswerter. umwelt interessierte damals wohl noch keinen.
und so ganz nebenbei gab es an diesem kanal wohl auch das erste schiffshebewerk der welt. (bitte auch in obigem wiki-beitrag nachlesen). es steht noch da – das sogenannte kahnhebehaus!

kahnhebestelle von dirk derbaum auf 500px.com

die gegend ruft nach einem weiteren besuch – da gibt es wohl noch viel zu entdecken!

auf dem heimweg noch besucht

herders ruhe von dirk derbaum auf 500px.com

herders ruhe.

und nachdem der november in den letzten tagen doch eher durch grauigkeit glänzte gabs heute auch ein wenig farbe

herders ruhe von dirk derbaum auf 500px.com

und an eins sei noch erinnert – der grosse, alte, wandelbare mann wird heite 72!

musik:

happy birthday mr. neil young.

und – viel spass beim tatort aus dresden nachher!

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sonntags

sonntags geht man in die kirche – oder so.
meint diesmal die dreifaltigkeitskirche zu görlitz.

up von dirk derbaum auf 500px.com

eine mit einem besonderen hintergrund für mich. haben doch vor vielen jahren (genau sind es 61) meine eltern hier geheiratet!

nach unserem mehr oder weniger erfolgreichem ausflug (zumindest fototechnisch) nach kromlau am letzten sonnabend haben wir noch in görlitz halt gemacht. und eben auch diese kirche kurz besucht. und ich habe wieder einmal entschieden – beim nächten mal zahle ich 1,50 und lichte sie mal ordentlich ab 😉
so gibt es diesmal nur 2 kleine iphone-bilder

altar von dirk derbaum auf 500px.com

kreuzgang von dirk derbaum auf 500px.com

und den wunsch für einen schönen sonntag – ein tolles erntedankfest

autumn von dirk derbaum auf 500px.com

und überhaupt nur gutes!

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zweiter sonntag

zweiter sonntag im september bedeutet ‚tag des denkmals‘. was wiederum bedeutet – ich bin da nicht zu finden 😉 aaber sonst schon. so letzte woche. nach dem besuch auf der malerischen burg posterstein

posterstein

gings in nur wenige minuten entfernte tannenfeld. ein schlösschen das in der beziehung zum schloss löbichau einen wichtigen bestendteil des ‚musenhofes löbichau‘ bildete. ende des 19.jahrhunderts wurde eine heilanstalt für neurologie und psycahtrie daraus (villeicht prominentester gast ebenda der herr rudolf ditzen – auch bekannt als hans fallada). bis 2004 war es eine heilanstalt mit wechselnden fachbereichen, seither verfällt es. und doch ist das schlösschen und die dazugehörigen später erbauten gebäude einschlisslich des dazu angelegten parkes (in diesem gibt es über 50 verschiedene rhododentronarten!) ein museum! auch wenn es offiziell keines ist und heute alles verriegelt und verrammelt ist (ok – erfahrene urbexer wissen bestimmt wie man da rein kommt – aber das ist nicht mein metier und ansinnen). ich hab versucht ein wenig die vergangene schönheit einzufangen und hoffe das die pläne das objekt zum leben zu erwecken auch aufgehen.

schloss von dirk derbaum auf 500px.com

das schlösschen wartet darauf wiederentdeckt zu werden.

1976.jpg von dirk derbaum auf 500px.com

ein kleines detail aus der mittlelalten ddr

forgotten von dirk derbaum auf 500px.com

manches ist schon ziemlich kaputt

lamp von dirk derbaum auf 500px.com

(p.s. das nennt man wohl bokeh 😉 )

aber auch die nebengebäude machen noch eine gute figur – da wiederum bin ich traurig wenn der saniert wird – er wird viel von seinem charme verlieren.

water reservoir tower von dirk derbaum auf 500px.com

zum schluss noch einmal der wunsch das nicht nur dies

übrigbleibt.

zum schluss – viel spass beim tatort aus stuttgart heute abend und einen schönen restsonntag noch!

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sonntags

geht man in die kirche. wenn auch nur ganz kurz. der tms hat mich fest im griff so das alle kraft für die rekonvaleszenz gebraucht wird. alle anderen projekte verschieben sich auf unbestimmte zeit nach hinten…
dafür gibts heute ein bild aus dem archiv – aufgenommen im dom zu fulda – vor urzeiten 😉

mr. tod von dirk derbaum auf 500px.com

leider weiss ich nicht was für ein denkmal dieses ist – ich weiss nur es steht an der linken ecke des altarraumes. hab auch in der wikepedia nix gefunden. ich versuch noch mal mehr rauszufinden – irgendwann. 😉 wer einmal den dom ansehen möchte ohne unbedingt nach fulda zu fahren dem empfehle ich den virtuellen rundgang hier.

der bach zum sonntag? – bitte:

allen geneigten lesern einen schönen sonntag – und unserer gastkatze motte eine schöne woche hier!

katze

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sonntags

geht man in die kirche. oder auch nicht. wie im falle der burgkirche zu posterstein.

burg

die kann man seit jahresbeginn nur noch über umwege sehen – wenn denn überhaupt. nachdem das museum in der burg 65 jahre lang die führungen zu den berühmten schnitzereien von johannis hopf organisiert hat. dürfen die engagierten mitarbeiter das nun nicht mehr. aus fadenscheinigen gründen oder besser ohne grund. nicht nachvollziehbar. vor allem nicht für touristen die von weit her angereist kommen und dann vor verschlossenen türen stehen. wie wir gestern hautnah miterleben konnten ist es dann jedesmal mit engelsgeduld nötig den enttäuschten leuten diesen fakt zu vermitteln. (da viele ältere leute kommen ist es auch nachzuvollziehen das sie den hinweis im internetz nicht gesehen haben.) schade.
ein herzliches dankeschön geht an herrn hofmann – den ‚burgherrn‘ – der uns diesen, und andere fakten, in einer kleinen privataudienz erklärt hat. gleichzeitig erhielten wir einen vorabblick in die heute zu eröffnende sonderausstellung – dazu später noch mehr. twitter machts möglich (@burgposterstein)
ich verlinke hier mal den beitrag des mdr zu den schnitzereien in der burgkapelle – bis ende november ist er noch in der mediathek anzusehen. erwähnte ich schon das ganz tolle treppenhaus in der burg?

treppe

wer heute mehr lesen möchte —> eine kleine zeitreise gibts hier.

und nun noch der bach zum sonntag 😉

mögen alle geneigten leser einen guten sonntag haben!

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