dorfkirchen

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sonntags

sonntags geht man in die kirche.

in die von reinhardsgrimma. um wieder einmal der dort befindlichen silbermann-orgel zu lauschen. selbige bedient – eingesprungen für den erkankten arvid gast – prof. thomas lennartz.

ein grossartiges programm mit bach (was sonst), buxtehude und böhm. sowie zwei improvisationen von herrn lennartz. klangbeispiel

das war aus einer improvisation über buxtehude – sehr schön ist das umregistern zu hören :-). und noch ein kleines stück buxtehude im bewegten bild

richtig toll!

zur kirche brauche ich nichts mehr schreiben – das steht alles schon hier.

in diesem sinne einen guten start in die neue woche!

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sonnmontags

sonnmontags geht man in die kirche. also da gewesen sind wir gestern – nicht zum ersten mal, aber diesmal mit beitrag. in schmiedeberg, in der kirche die george bähr 10 jahre vor der frauenkirche in dresden gebaut hat.

viel spass beim errechnen des baujahres – man muss nur die goldenen römischen ziffern addieren – et voilá 😉
ansonsten ist die kirche streng nach dem deieinigkeitskonzept erbaut – und überall finden sich gleichseitige dreiecke

ich habs versäumt ein bild von aussen zu machen – manchmal steh ich halt auf dem schlauch – darum verweise ich auf die kirchenwebsite. dort gibts ein bild 😉

wer die bilder ein wenig genauer betrachtet wird über der orgel (die im übrigen sehr gut klingen soll) ein 3faches heilg finden und auch an der decke ist ein dreieck verewigt. aber sehen sie selbst geneigter leser:

kirche von dirk derbaum auf 500px.com

kanzel von dirk derbaum auf 500px.com

heilig heilig heilig von dirk derbaum auf 500px.com

bildnis von dirk derbaum auf 500px.com

alles iphone-bilder nachträglich nur ein wenig gerade gerückt und die spitzlichter ein wenig gedämmt

in diesem sinne einen schönen pfingstmontag und treten sie sich nicht in den diversen mühlen tot die am heutigen mühlentag geöffnet haben!

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orgeln

orgeln im palast. die vierte. und damit das letzte orgelkonzert in diesem zyklus.

ganz ungewöhnlich plätze hatten wir diesmal – es gab keine anderen karten mehr als ich sie gekauft habe. und im gegensatz zu den anderen konzerten waren diesmal auch die plätze unter der orgel verkauft.

gewöhnungsbedürftig weil die musik nur von rechts kam – aber irgendwie auch gut! (auch wenn ich immer noch der meinung bin die lauten, hohen töne verträgt der der beste konzertsaal der welt enlang der elbe (zitat frauke roth) nicht. da matscht und scheppert es)

an diesem platz nahm dann herr OLIVIER LATRY platz – seineszeichens organist in notre dame de paris. sehr schön vorgestellt in diesem beitrag über die orgel in notre dame!

überraschung – keine noten! keine zweite person zum umblättern und registrieren (ok – die orgel kann man vorregistrieren…).
nein herr latry spielt ohne noten! komplett aus dem kopf. beeindruckend.
zu hören gabs aussergewöhnliche stücke, ich zitiere mal einen satz aus dem programmheft:

„In „O Gott, du frommer Gott“ gibt die Überlagerung von forte und piano im Satz einen deutlichen Hinweis auf eine Verteilung auf zwei Manuale, doch ergibt sich durch die dichte Verflechtung des Cantus firmus in der Faktur des Satzes der Eindruck eines Charakterstücks, das mit Bläserakkorden, Motivzersplitterung und Synkopierungen deutliche Brahms’sche Charakteristika aufweist.“

der satz beschreibt es fein. und erwähnt auch was zu hören gab! brahms, mozart (nicht der grösste komponist für orgelwerke), franck und bach! brahms war toll, franck beeindruckend (ich hatte den eindruck er hat alle register der orgel mindestens einmal verwendet) und bach beeindruckend.
noch beeindruckender war die zugabe (wir vermuten es war auch bach) – wieviele noten/töne in die zeit passen können – wow! und das ohne zu übersteuern oder so…

resümee – ein feiner abend. tolle musik.

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sonntags

geht man in die kirche, meint heute die stadtkirche st.annen zu kamenz. die ist gleichzeitig ein sakralmuseum (spannend was es alles gibt!).

am meisten beeindruckt hat mich ein altes chorgestühl

gestühl von dirk derbaum auf 500px.com

ich hab natürlich vergessen von wann es ist – weiss nur noch 1600-irgendwann – und wo es herstammt. und habe es auch nicht auf diversen webseiten gefunden.

deckel von dirk derbaum auf 500px.com

die malerei des deckels.

geburt von dirk derbaum auf 500px.com

kreuzigung von dirk derbaum auf 500px.com

auferstehung von dirk derbaum auf 500px.com

und die 3 hinteren felder – geburt, kreuzigung, auferstehung…

vielleicht ergänze ich den artikel noch einmal, jetzt zieht aber das schöne wetter nach draussen…

schönen sonntag allen geneigten lesern!

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sonntags

sonntags geht man in die kirche – oder auch nicht.

looking through... von dirk derbaum auf 500px.com

wenn sie nämlich verschlossen ist bleibt nur das lunschen durchs schlüsselloch! so geschehen gestern auf unserer fahrt zur burg posterstein in der kleinen gemeinde wettelswalde.es handelt sich um eine chorturmkirche (der turm ist immerhin 36m hoch) – die vermutlich älteste im ost-thüringer raum.

kirche von dirk derbaum auf 500px.com

erbaut im 12. jahrhundert. und sie hat eine interessante geschichte – denn eigentlich existiert sie gar nicht mehr! hier verweise ich auf die entsprechende website – da ist das ganze geschehen mit bildern nachgewiesen!
aufgefallen war mir das ganze weilman von der ferne der landstrasse einen blick auf das dörfchen werfen kann. und feststellt – es besteht aus 3 fachwerk- und 5 anderen häusern die sich völlig zwischen der grossen kirche und den noch viel grösseren silobauten der landwirtschaft verlieren. leider habe ich es versäumt diesen blick dokumentarisch festzuhalten. müssen wir wohl noch einmal hin 😉

auf dem friedhof steht noch ein kleines häuschen – wohl die aussegnungskapelle oder so etwas. dazu habe ich gar nichts gefunden – aber es sieht schön gotisch aus 😉

gothic von dirk derbaum auf 500px.com

alles in allem ein kleiner ort abseits der grossen strassen der sich im nachinein als viel spannender erwiesen hat als zu erwarten…

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