dresdensisches

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fred stein

fred stein – dresden-paris-new york — dresden. he is back home.

auch wenn es seine heimatstadt und sein -land nicht gut mit ihm meinten ist er jetzt wieder hier angekommen. zumindest in seinen bildern. in einer ausstellung im landhaus zu dresden (gemeinhin auch als stadtmuseum bekannt). ich empfehle dringend einen besuch! und wer es nicht schafft der sei ganz lieb zum #gaffee eingeladen und kann dann hier den ausstellungskatalog durchblättern.

einen wermutstropfen gibt es natürlich wieder. das landhaus hat eines der schönsten treppenhäuser in der stadt

und wird durch die zwei komischen lampen so richtig entwertet. leider. (über die im treppenhaus abgestellte kunst rede ich lieber gar nicht erst!)

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ein ZAUBERhafter abend…

ein ZAUBERhafter abend war der sonntagabend. mit grossartigen FLÖTEntönen!
lange geplant. sehr lange. und sehr lang darauf gewartet. genau seit dem 19.12. 2017. an diesem tag habe ich die karten für die semperoper gekauft.
um sich beZAUBERn zu lassen. von eben jenen FLÖTEntönen. die der herr

aufs notenpapier gebracht hat! und die ja hinreichend bekannt sein dürften. eine grossartige königin der nacht, ein solides pärchen pamina und tamino, ein hinreissendes paar papagena und papageno. und auch alle anderen hatten einen guten abend. so wie auch die damen und herren der staatskapelle dresden unter der leitung von moritz gnann

ein gelungener abend – es hat uns viel freude bereitet. und die akustik in der oper ist auch grossartig! (haben wir wieder einmal festgestellt…)

und eine premiere gabs – wir waren zum ertsen mal auf dem balkon der oper! da hat meine einen tollen blick auf die altstadt (wirkt von innen im foyer bei weitem nicht so beeindruckend!)

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vorgugger

...

‚meine zeit liegt in deinen händen‘ – grabschmuck auf dem loschwitzer friedhof. mit bezug auf den bombenangriff 1945.
mehr von meinem besuch auf besagtem friedhof wird es geben.

in diesem sinne einen ZAUBERhaften abend allen geneigten lesern…

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auf den spuren

auf den spuren von heinrich kühn und august kotzsch. des einen wirkungsgebiet und durchaus auch photographie-stil und des anderen photographie-technik. herr kotzsch wandelte in vornehmlich in loschwitz und blasewitz mit seiner plattenkamera umher und lichtete die leute und die gegend ab. mit leuten hab ich ja nicht so (und seit gestern noch weniger) aber diesen teil der stadt kann man schon mal erkunden 😉 so geschehen am pfingstmontag. begleitet – wie fast immer – von frau r4pun2el.

eigentliches ziel war der rhododendron-park in wachwitz.

rhododendron von dirk derbaum auf 500px.com

leider waren wir wieder einmal in der falschen zeit #unterwegs – wie schon mehrfach in diesem jahr – diemeisten pflanzen waren schon verblüht…
macht aber nix, es gab auch so genug zu sehen. feine brücken

bridge von dirk derbaum auf 500px.com

bridge von dirk derbaum auf 500px.com

noch blühende plümschen

akelei von dirk derbaum auf 500px.com

zurück zum schillerplatz – um den dampfern bei einem leckeren eis zuzusehen

meissen von dirk derbaum auf 500px.com

und nach einer erneuten überquerung des blauen wunders zum wiederholten male das wohnhaus von friedrich wieck zu bewundern.

freidrich wieck von dirk derbaum auf 500px.com

im kopf hatte ich auf diesem spaziergang die photographie-kunst von heinrich kühn, der ja auch in dresden geboren wurde. nun habe ich keine plattenkamera und erst recht keine möglichkeit gummidrucke auf verschiedensten papiersorten auszuführen. also habe ich versucht das ganze mit meinen digitalen möglichkeiten nachzuvollziehen und umzusetzen. es hat mir spass gemacht und ich bin ganz happy mit den ergebnissen. (alle photos sind mit dem iphone bzw der nikon-coolpix aufgenommen und im nachgang mit ’nassplatte‘-filtern bearbeitet).

und naochwas habe ich gerlernt – auch rudolf mauersberger hat in oberloschwitz gewohnt

in diesem sinne einen schönen start in ein sommer-wochenende!

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privilegiert

privilegiert kommt man(n) sich schon manchmal vor. an einen schönen frühlingsabend, in einer der schönsten städte der welt, einem der besten konzertsäle der welt, mit einem der besten orchester der welt und dem wohl derzeit besten klassischen schlagzeuger der welt ein konzert erleben dürfen – das hat was! und auch der blick auf dem heimweg ist nicht zu verachten.

dicke von dirk derbaum auf 500px.com

(auch wenn es nur ein kleiner iphone-schnappschuss ist)

zum konzert (programmheft)

es gab nur zwei werke die wir von unseren angestammten plätzen im ersten rang geniessen durften

und ich muss sagen – es klang wirklich hervorragend am gestrigen abend!

zum zweiten werk muss man nicht viel sagen – beethovens vierte. ein wenig im schatten der 3. und der übermächtigen 5. stehend. zu unrecht. ein feines stück musik! und hier merkte man maestro sanderling und dem orchester wieder einmal die freude über ihren konzertsall an. frisch, mit ganz viel spielfreude haben sie am ersten jahrestag der wiedereröffnung erklingen lassen! und es wurde ihnen mit viel applaus gedankt.

noch mehr applaus bekam das erste stück des abends und vor allem der solist martin grubinger. es gab kalevi ahos schlagzeugkonzert von 2010. von mir eher skeptisch erwartet habe ich meine meinung nach 5 minuten geändert. ein feuerwerk von schlagwerk. nicht nur der martin (den ich vor vllt. 10 jahren schon einmal erlebt habe und von dem ich damals schon begeistert war) auch die drei schlagzeuger der philharmonie waren in höchstform. man beachte auf dem bild von der bühne die grossen trommeln mit zugaben rechts und licks neben dem orchester und die diversen pauken im hintergrund!

räumliches klingen, wandern von tönen durch den raum – ein perfektes zusammenspiel! da war die – teilweise durchaus dissonante – musik des restlichen orchesters nur „schmückendes beiwerk“. sorry 😉
und in seiner zugabe zeigte der herr grubinger dann noch wozu 4 stunden üben täglich notwendig sind!
ich weiss ich werde es mir nie anhören oder im fernseher ansehen – dazu fehlt die live-athmosphäre aber ich verlinke das werk der vollständigkeit halber hier. für die interessierten leser hier.

ein bild und ein paar gedanken dazu zum schluss

(nein es geht nicht um die abgeschnittene hand rechts – aufpassen beim knipsen herr baum!)

es geht um die details in der architektur des hauses. wir sind ja gern etwas eher da und das ist für mich immer eine entdeckungsreise. es gibt so viele kleinigkeiten in diesem modernen haus zu entdecken – toll. so wie eben auch den wandfries im ersten rang. die fliegenden kosmonauten habe ich gestern zum ersten mal wahrgenommen 😉

in diesem sinne einen schönen sonntag allen geneigten lesern!

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ps – wer jetzt lust bekommen hat – heute 11.oouhr gibt es das konzert nochmal und restkarten sind wohl auch noch verfügbar!

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pps – @ herr rappel – wir haben das anrecht verlängert – es sind 8 konzerte in der nächsten saison, dazu kommen die orgelkonzerte die wir so besuchen (3 sind schon gebucht) – es ergibt sich also ein monatlicher besuch in den heiligen konzerthallen 😉

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