Schlagwort ‘beobachtendes’

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die vorstellung war erbärmlich!

stimmt, das geht ja gar nicht. mimen mitten unter den zuschauern, das halbe stück muss man stehen, durch dunkle museumsgänge in der gemäldegalerie ‚ALTE MEISTER‘ schleichen, gemälde im vorbeigehen ignorieren

(und was für welche!).

und das nennt sich dann theater! war es! und zwar ganz grosses! theater. im museum!
danke an herrn rappel für den tip, ich hätte es im spielplan wahrscheinlich übersehen. zumal ich – das muss ich zu meiner schande gestehen – noch nie etwas von ‚ALTE MEISTER‚ des östereichischen schriftstellers thomas bernhard gehört hatte.

aber abends in die gemäldegalerie ‚ALTE MEISTER‘ 😉 (ein schelm wer…) und dann noch theater im intimen rahmen unter den augen der madonna – das klang zu reizvoll! also haben wir uns die karten vom nikolaus in den stiefel schieben lassen und auf gemacht in die gemäldegalerie ‚ALTE MEISTER‘.

schnee und eis getrotzt und dann oben beschriebenes szenario in der gemäldegalerie alte meister erlebt. immer unter den wachsamen augen des wachpersonals (das ganze ist ja irgendwie hochsicherheitszone) wird man durch die halbe ausstellung der gemäldegalerie ‚ALTE MEISTER‘ geführt. (die andere ist ja zur zeit baustelle) vorbei an rubens, cranach, dürer, rembrandt um dann im (derzeitigen) canaletto-saal der gemäldegalerie ‚ALTE MEISTER‘ im stehen den ‚ersten akt‘ zu erleben. was dann für ein sprachliches feuerwerk mit 3? hervorragenden gesangseinlagen vom irrsigler gezündet wurde kann man(n) nicht wiedergeben. da hilft nur selber ansehen.
ich muss allerdings auch sagen als dann schluss war (nach kleinen 90 min) war es gut das schluss war in der gemäldegalerie ‚ALTE MEISTER‘. die aufnahmefähigkeit meinerseits war erschöpft. eine grossartige leistung der 4 darsteller

ich bewundere immer wieder was die so für mengen text auswendig lernen. und in der gemäldegalerie ‚ALTE MEISTER‘ aufführen!
also fazit – ein gelungener abend in der gemäldegalerie alte meister.

was mich nur am rande noch interessieren würde – hat schon mal jemand gezählt wie oft das wort ‚kunsthistorisches museum‘ in dem stück vorkommt? in dem stück das gestern abend in der gemäldegalerie ‚ALTE MEISTER‘ aufgeführt wurde.

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wege

in memoriam heinrich kühn. (nein, keine runder geburtstag des dresdner photographen und auch sonst nix aufregendes. ausser das mich seine art das licht einzufangen ja seit dem sommer fasziniert. (ich dachte ich hätte schon darüber berichtet – scheint aber nur phantasie gewesen zu sein. nur einmal kurz erwähnt – hier).
seine art bilder zu entwickeln kann ich nicht nachvollziehen, zum einen fehlen mir die räumlichkeiten, zum anderen ist das verfahren des gummidruckes recht giftig 😉
aber ich habe in der letzten woche einen weg gefunden auf digitalem weg ähnlich anmutenden bilder zu erstellen. mit einem PinCap für meine nikon. es ist nicht unkomliziert, erfodert viel geduld, ein gutes auge und zeit! aber eine auswahl von bildern hab ich schon mal gemacht

weg von dirk derbaum auf 500px.com

das ist die titelgebende aufnahme

rondell von dirk derbaum auf 500px.com

floral study II von dirk derbaum auf 500px.com

ich werde mehr dazu schreiben und experimentieren, aber ich musste mal anfangen – sonst wird das hier nie was mit einem oder mehreren artikeln zum thema.

einen schönen sonntag noch und nicht vergessen – sonntags geht man in die kirche – oder so!

ps – eins hab ich noch

cyclamen

nachdem ich den film ‚das bedrohte paradies‘ noch einmal angesehen hatte hab ich ein wenig experimentiert.

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vorher – nachher

und die funktion ‚inhaltsbasiertes ausrichten‘ in LR.

(funktioniert als mouseover – gelle. ich habs mal wieder augegraben weil es sich hier anbot)

irgendwie habe ich in den letzten tagen festgestellt LR kann viel mehr als ich bisher genutzt habe. diese beiden bilder sind das beste beispiel. es ist kein PS im spiel, alle anpassungen der bildentwicklung sind mit LR gemacht. nur die größe hab ich nachher geändert. und ja, es ist wirklich dieses ausgangsbild. ganz schön beeindruckend was software so alles kann. wenn man es kann (und ich bin erst am anfang vom lernen).
p. – das ist in der st.martinikirche zu stolberg/harz.

und jetzt bitte alle die sektgläser rausholenn – ich schenke einen ein.

sekt

dies ist der 1001 blogeintrag den ich seit ich mein wp selbst hoste, also seit april 2010, hier geschrieben habe. das wollte ich nur mal so erwähnen 😉

einen schönen abend und ich empfehle heute abend vox – 4 stunden mit und über die bee gees!

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sonntags

…geht man in die kirche. oder so.

blue church

auch wenn es schon letzten sonntag war. im harz. genauer im hochharz. noch genauer in die marktkirche zu clausthal-zellerfeld. auf dem plan seit dem november 1990. weil damals zu aber schon ebenso beeindruckend. auch wenn sie damals noch nicht wieder so schön blau war! dafür ist sie die grösste kirche in deutschland komplett aus holz!

und ich wäre nicht ich wenn ich nicht irgendwas verdusseln würde. nach dem eintitt in die hallen, ein blick zum altar – ein blick zur gegenüberliegenden wand und die feststellung ‚die haben hier gar keine orgel!‘. mit ungläubigen augen. und ein breites grinsen auf r4punz2ls gesicht. ‚und was ist das da?

organ von dirk derbaum auf 500px.com

die orgel hinterm altar – was es alles gibt. ursprünglich war sie – wie in anderen kirchen auch – auf der westseite der kiche. aber von 1689 bis 1691 wurde sie an ihren heutigen platz versetzt.
und so klingt sie – ein kleiner ausschnitt aus der von uns erworbenen cd 😉

bemerkenswert sind noch

die kanzel

church pulpit von dirk derbaum auf 500px.com

in der sich der heilige geist versteckt! ja genau – die taube im schalldeckel. und moses trägt die ganze sache!

und der hölzerne engel unter der decke

angel von dirk derbaum auf 500px.com

leider finde ich die beschreibung nicht mehr wieder. egal – er ist alt! 😉 (der oben an der decke, nicht wahr – 10mm machen die entfernungen groß)

und am rande steht noch ein schmuckstück – eine marmor-uhr. (leider ist das bild nicht besser aufzunehmen gewesen – die glasscheibe der vitrine hat in allen winkeln irgendwie gespiegelt 🙁 )

marmoruhr

und eine beschreibung hab ich auch nicht gefunden.

in diesem sinne noch einen schönen sonntag – heute abend mit borowski-tatort.

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