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musik tut gut!

ich muss ein wenig zusammenfassen, sonst komme ich hier nie hinterher mit dem aufschreiben. nach dem orgelkonzert neulich waren wir schon qieser zweimal in unserem tollen konzertsaal im kulturpalast. das ist der tatsache geschuldet, dass wir uns entschlossen haben das konzertanrecht bei der dresdner philharmonie meiner eltern weiterzuführen (sie nehmen das so ziemlich seit der eröffnung des kulturpalastes 1969 wahr. da abzusehen war das die mama nie wieder würden einem konzert lauschen können haben sie uns die karten für diese saison überlassen. das unser erstes konzert am todestag der mama stattfand war nicht zu ändern und nach wirklich langem kampf hab ich dann gesagt – ok, wir gehen trotzdem. und das war gut so!

musik tut gut.

es gab

ich hatte nach dem orgelkonzert noch zur frau r4pun2el gesagt – es wird zeit wieder einmal ein richtiges orchester auf der bühne zu haben – nicht nur das orgelspielpult. und was passiert? es beginnt mit der orgelsonate von mendelssohn. wieder die orgel alleine 😉
aber dann brahms‘ violinkonzert und mendelssohns italienische – grosses orchester. eine tolle, junge solistin – veronika eberle – und ein noch jüngerer dirigent – duncan ward – (der mich manchmal ein wenig an jamie oliver hinter seinen töpfen und pfannen erinnerte) machten die aufführungen zu einem bleibenden erlebnis.
es war ein guter abschluss für diesen schweren tag!

und gestern dann ganz anders, ganz ähnlich.

klavierkonzert von schumann für seine clara geschrieben – romantik pur. und im gegensatz zu den zeitungkritiken fand ich die – ebenfalls noch junge – pianistin alice sara ott gut in ihrem part. aber ich bin ja auch nur zuhörender laie 😉 . und der herr sanderling – seines zeichens ja noch chefdirigent der philharmonie? mann merkt ihm an wie glücklich er mit dem neuen konzertsaal ist. nachdem er jahre unter wert in komischen spielstätten ‚dahinklimpern‘ musste blüht er jetzt richtig auf. schön das zu sehen – schliesslich habe ich seinen vater schon die philharmonie dirigieren sehen…

noch ein wort zu den plätzen – einmal erster rang mitte – wie schon gehabt. gute sicht guter klang. gestern dann dies:

zweiter rang – fast ganz an der seite. sicht – ungewohnt aber durchaus ansprechend – man sieht nicht das ganze orchester – aber naja. und klang – hervorragend! fast besser als in der mitte. ich finde die blechbläser decken dort den rest nicht so zu. alles subjektiv natürlich.

fazit – bald wieder, immer wieder gern und es wird zu berichten sein.

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unsere eule

gestern war es wieder soweit – „unsere“eule war wieder dran.

organ von dirk derbaum auf 500px.com

die neue lichtkonzeption finde ich grossartig – jetzt kann man die eule wirklich sehen.

die musik die kathedralen-organist johannes trümpler für sein konzert ausgewählt hatte war spannend. durchaus anspruchsvoll aber auch unterhaltend und die orgel mit ihren möglichkeiten fordernd. man(n) hat wieder einmal festgestellt – es ist eine konzert- und keine kirchenorgel. dementsprechend muss man(n) anders ans hören herangehen.und dann klappt es auch 😉 – aprospros klappe(r)n – ich habe diesmal keinen tastenanschlag vernehmen können. überhaupt waren unsere plätze im ersten rang – so ziemlich in der mitte – wohl die bisher besten um die akustik zu geniessen.
aber wir waren bei der musik – vom meister himself jsb (kurz nach seinem 333 geburtstag) bis zu marcel dupré reichte die palette. und von herrn dupret soll auch mein hörbeispiel sein

von der ’symphine passion‘ kamen die letzten zwei sätze zur aufführung – toll!

ind diesem sinne allen geneigten lesern morgen einen ruhigen! karfreitag!

ps – die nächsten eule-termine sind der 9.5. und der 5.9. – b.a.c.h. hätte seine freude gehabt!

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alte meister

alte meister gibts in der gemäldegalerie gleichen namens zu hauf! und manchmal kann man sie im rahmen einer führung auch nach der eigentlichen öffnungszeit – eben zur blauen stunde – besichtigen. das geht auch – man kann nicht nur theatervorstellungen im ‚kunsthistorischen museum‘ hier am abend besuchen…

und dann hat man auch die langen flure für sich

und wann hat man schon mal die chance alleine vor einem vermeer

eins von zweien im besitz der galerie, das zweite, die briefleserin am fenster, wird derzeit untersucht und restauriert.

einem rembrandt

oder einem rubens (von dem gibt es viel mehr und wir haben auch mehrere gesehen aber die alte mit dem kohlebecken ist eines meiner lieblingsbilder überhaupt)

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die aufnahmen hier sind nur schnelle handyknipsbilder – ich fotografiere normalerweise keine kunst ab wollte aber den beitrag illustrieren.
nach ganz kurzweiligen – und viieel zu kurzen – 90 minuten war die führung schon vorbei. es war draussen koplett dunkel und wir haben den abend mit einem oberleckeren abendessen im restaurant, ja!, ‚alte meister‘ ausklingen lassen. ein schöner geburtstagstagabend…

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löwen? löwen!

es hat sich ja bei der geneigten leserschaft schon rumgesprochen – wir haben lieben besuch im baumhaus@ludwig_loewe. allerdings ist er mit der frau r4pun2el schon weiter gereist – nach essen!
zuvor habe ich mit ihm aber einen ausflug in/durch seine gaststadt gemacht. mit der strassenbahn!

um seine bronze-kumpels am dresdner neuen rathaus zu besuchen – zum beispiel.

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die löwen wurden 1910 von professor georg wrba geschaffen und begleiten mich seit meiner kindheit. ludwig war ganz schön beeindruckt!

gleich um die ecke das nächste highlight! den eselreiter der den eingang zum ratskeller bewacht. als ich kind war noch auf der anderen seite hat man ihn in den 1990ern wieder an seinen ursprünglichen platz gestellt.

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natürlich haben wir noch den grossen zeh poliert – schliesslich bringt das glück.

und dann gabs noch ein riesentier!

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ich durfte ganz vorn auf seinem stosszahn sitzen berichtet ludwig ganz stolz! auf diesem elefanten bin ich auch als kind schon gerutscht – meine mama hat nebenan gearbeitet. der elefant stammt aus dem jahre 1962 und wiegt schlappe 12 tonnen! er ist einer von zwei ‚urelefanten‘ – die meisten wurden danach nur noch aus beton (ein bausatz aus 14 teilen) hergestellt. hatten alo keine bronzestosszähne mehr!

zu guter letzt noch eins:

der berühmte abfluss ohne stöpsel! zum glück ist der ludwig nicht reingefallen – er wäre in der elbe und damit in der nordsee gelandet. 😉 (es handelt sich hier um ein kunstwerk das den früheren verlauf des kaitzbaches an dieser stelle der innenstadt veranschaulichen soll.)

nun hofft der ludwig das ein stadtabenteuer viele leser erfreut und wünscht einen schönen sonntag!

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lieber besuch im baumhaus…

heute kam ein päckchen aus dem fernen tallin

mit einem lange angekündigten besucher!

fraubaer und josef sind ganz begeistert über unseren gast – ludwig loewe! er wird in den nächsten wochen bei uns wohnen und wir hoffen das wir viele tolle sachen erleben können! roooaaarrrrrrrr!

auch unsere fellnasen haben ihn ins herz geschlossen – mit felix hat er sich auch gleich von der anstrengenden reise ausgeruht!

in diesem sinne – eine tolles löwengebrüll!

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