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sonntags

sonntags – wenn glocken klingen

und die bäcker brot backen – dann ist brotmarkt!

pano

und der war am frühen vormittag unser ziel. ein wenig jahrmarkt, ein paar stände mit wirklich gutem – sehr veschiedenem – brot und ein #gaffee-rad.

und noch ein wenig ausbeute – russisches malzbrot, süsskartoffelbrot und eine bierstange – ich hab gestern frisches griebenfett gemacht – das schmeckt nachher bestimmt.

noch einmal einen schönen sonntag!

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unsere eule

‚unsere eule‘ ist fertig!

orgel

und damit der weinberg auch fertig ausgestattet. und wir haben sie gehört – gestern. solo.
was soll ich sagen – es ist eine orgel. es ist eine gute orgel.

saal

223 pfeifen sind hier zu sehen – die längste 6,73m hoch.

optisch sowieso – da überzeugt mich der saal immer noch – ich mag die warmen orangetöne zum weiss und holz und das metallische blau der orgel. ein schöner kontrast. womit wir schon zum aaaaber kommen.
es ist eine orgel – eine konzertorgel und keine kirchenorgel! nachall – fehlanzeige. dynamik – grossartig aber irgendwie nicht analog wie man es von einer orgel erwarten würde (danke frau r4pun2el für daswort-bild). manchmal klingt sie wie eine hammond-orgel das ist ja im prinzip nichts schlechtes aber hier eigentlich eher unerwarten und -passend. und es blinkert wie verrückt in der orgel (sieht man wahrscheinlich nur vom zweiten rang aus, aber es fällt auf – die elektronik regiert im inneren!)
und was mich doch bei einem neuen instrument wundert – man hört die tastenanschläge – nicht das pedal! – bei flinken fingerpassagen bis in den zweiten rang klappern.

sonst – wie es nach der weihe beschrieben wurde – sie klingt weich, warm, der ton liegt toll im raum und sie kann sowohl pianissimo als auch fortissimo. allerdings fehlt bei allen lautstärken number 11 – will sagen sie ist insgesamt zu leise. zumindest gestern abend. ist unser beider eindruck gewesen.

zum konzert. der kreuzkantor und orgelcustos herr gehring spielte auf. englische orgelmusik aus dem frühen 20. jahrhundert als hommage an den damals in england beginnenden einbau von grossen orgeln in die konzertsäle. und es waren feine stücke die er ausgewählt hatte.

programm

edward elagr, percy whitlock, herbert howells und als kleine zugabe arno landmann mit variationen über ein thema von händel. hat mir gefallen – am besten eigentlich der landmann.
kleines beispiel:

nicht in dresden aber trotzdem schön!
es waren kleine, interessante stücke musik die aber die klanglischen möglichkeiten des instruments – welches ja in diesem kontext ein ganzes orchester ersetzen soll – gut ins rechte licht rückten.
das erlebnis wird mich/uns weiter beschäftigen – am 15.11. werden wir erneut lauschen.

in diesem sinne allen geneigten lesern einen ebensolch schönen abend wie unser gestriger war!

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sonntags

geht man in die kirche. wenn auch nur ganz kurz. der tms hat mich fest im griff so das alle kraft für die rekonvaleszenz gebraucht wird. alle anderen projekte verschieben sich auf unbestimmte zeit nach hinten…
dafür gibts heute ein bild aus dem archiv – aufgenommen im dom zu fulda – vor urzeiten 😉

mr. tod von dirk derbaum auf 500px.com

leider weiss ich nicht was für ein denkmal dieses ist – ich weiss nur es steht an der linken ecke des altarraumes. hab auch in der wikepedia nix gefunden. ich versuch noch mal mehr rauszufinden – irgendwann. 😉 wer einmal den dom ansehen möchte ohne unbedingt nach fulda zu fahren dem empfehle ich den virtuellen rundgang hier.

der bach zum sonntag? – bitte:

allen geneigten lesern einen schönen sonntag – und unserer gastkatze motte eine schöne woche hier!

katze

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sonntags

geht man in die kirche. oder auch nicht. wie im falle der burgkirche zu posterstein.

burg

die kann man seit jahresbeginn nur noch über umwege sehen – wenn denn überhaupt. nachdem das museum in der burg 65 jahre lang die führungen zu den berühmten schnitzereien von johannis hopf organisiert hat. dürfen die engagierten mitarbeiter das nun nicht mehr. aus fadenscheinigen gründen oder besser ohne grund. nicht nachvollziehbar. vor allem nicht für touristen die von weit her angereist kommen und dann vor verschlossenen türen stehen. wie wir gestern hautnah miterleben konnten ist es dann jedesmal mit engelsgeduld nötig den enttäuschten leuten diesen fakt zu vermitteln. (da viele ältere leute kommen ist es auch nachzuvollziehen das sie den hinweis im internetz nicht gesehen haben.) schade.
ein herzliches dankeschön geht an herrn hofmann – den ‚burgherrn‘ – der uns diesen, und andere fakten, in einer kleinen privataudienz erklärt hat. gleichzeitig erhielten wir einen vorabblick in die heute zu eröffnende sonderausstellung – dazu später noch mehr. twitter machts möglich (@burgposterstein)
ich verlinke hier mal den beitrag des mdr zu den schnitzereien in der burgkapelle – bis ende november ist er noch in der mediathek anzusehen. erwähnte ich schon das ganz tolle treppenhaus in der burg?

treppe

wer heute mehr lesen möchte —> eine kleine zeitreise gibts hier.

und nun noch der bach zum sonntag 😉

mögen alle geneigten leser einen guten sonntag haben!

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sonntags

geht man in die kirche. oder so. wenn einem denn aufgetan ist. in bad langensalza.

bad langensalza

auf der durchreise – wobei der ort durchaus einen längeren aufenthalt wert ist. hatten wir aber nicht.also die marktkirche st.bonifacius. ein imposantes bauwerk. gebaut von 1272 bis 1592.
der turm wurde 1470 erbaut und ist eigentlich besteigbar – aber an unserem sonntag leider nicht. auch sind die schmückenden figuren die dort eigentlich stehen z.zt. abgnommen um auch sie zu restaurieren. aaaber – er ist immerhin 81m hoch und damit gehört die kirche zu den höchsten aus travertin (eine art kalkstein) gebauten kirchen deutschlands. direkt unterhalb liegt das westportal von 1512 – mit der darstellung des jüngsten gerichts. ins innere gelangt man aber durch das nordportal – im 14. jahrhundert geschaffen und 1994 nach einer sanierung wieder geweiht. in der mitte steht der namensgeber auf einem sockel und links und rechts petrus und paulus.
und dann – tritt ein in den dom die kirche.

wenn man sich nach links wendet kommt man zum chor

chor von dirk derbaum auf 500px.com

der gesamte boden ist mit grabplatten von bedeutenden langesalzer bürgern ausgelegt. der altar ist aus dem 20. jahrhundert (19. jahrhundert – da streiten die wikipedia und das ausliegende geschichtsblatt in der kirche) während das altarbild wohl aus dem 14. jahrhundert (wikipedia sagt aber 1430…) stammt.
wendet man sich zur rechten dann kann man kanzel und orgel bestaunen.

orgel von dirk derbaum auf 500px.com

die kanzel stammt aus dem jahr 1734 und wurde der kirche von einem herrn pfaff gestiftet. und die orgel – man mag es kaum glauben hat der orgelbaumeister petersilie ansässig in langensalza gebaut. leider habe ich über diesen orgelbaumeister nicht wirklich viel gefunden – er muss wohl einer der bedeutendsten des späten 19. jahrhunderts gewesen sein, hat sich aber selber die arbeit genommen weil er so gute orgeln gebaut hat. so zumindest die aussage der kirchenaufsicht.
insgesamt eine durchaus ansehenswerte kirche! wenn man(n) schon mal dort ist.

aber auch jenseits der sakralbauten hat bad lauchstädt noch so einiges zu bieten. das bonifatius-stübchen zum beispiel – mit riesenportionen schnitzel – verschiedenste arten. probiert haben wir nur den espresso – der war richtig gut – zum schnitzel fehlte muse und appetit 😉 wobei das ja immer noch einen sakralen bezug hat.
sogar die grösste attraktion hat das genaugenommen – weil glocken?! das glockenspiel am rathaus bietet immer 12 und 18 uhr eine musiklische wanderung von wichtigen personen der stadt.

danke an r4pun2el für den film – meiner ist in den digitalen abgründen verschwunden.

und zum schluss musik – bach natürlich.

die kantate zum 11. sonntag nach trinitatis…

einen schönen sonntag wünsche ich!

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