Schlagwort ‘februar’

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löwen? löwen!

es hat sich ja bei der geneigten leserschaft schon rumgesprochen – wir haben lieben besuch im baumhaus@ludwig_loewe. allerdings ist er mit der frau r4pun2el schon weiter gereist – nach essen!
zuvor habe ich mit ihm aber einen ausflug in/durch seine gaststadt gemacht. mit der strassenbahn!

um seine bronze-kumpels am dresdner neuen rathaus zu besuchen – zum beispiel.

klick-klack aufs bild für ein detailfoto 😉

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die löwen wurden 1910 von professor georg wrba geschaffen und begleiten mich seit meiner kindheit. ludwig war ganz schön beeindruckt!

gleich um die ecke das nächste highlight! den eselreiter der den eingang zum ratskeller bewacht. als ich kind war noch auf der anderen seite hat man ihn in den 1990ern wieder an seinen ursprünglichen platz gestellt.

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natürlich haben wir noch den grossen zeh poliert – schliesslich bringt das glück.

und dann gabs noch ein riesentier!

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ich durfte ganz vorn auf seinem stosszahn sitzen berichtet ludwig ganz stolz! auf diesem elefanten bin ich auch als kind schon gerutscht – meine mama hat nebenan gearbeitet. der elefant stammt aus dem jahre 1962 und wiegt schlappe 12 tonnen! er ist einer von zwei ‚urelefanten‘ – die meisten wurden danach nur noch aus beton (ein bausatz aus 14 teilen) hergestellt. hatten alo keine bronzestosszähne mehr!

zu guter letzt noch eins:

der berühmte abfluss ohne stöpsel! zum glück ist der ludwig nicht reingefallen – er wäre in der elbe und damit in der nordsee gelandet. 😉 (es handelt sich hier um ein kunstwerk das den früheren verlauf des kaitzbaches an dieser stelle der innenstadt veranschaulichen soll.)

nun hofft der ludwig das ein stadtabenteuer viele leser erfreut und wünscht einen schönen sonntag!

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sonntags

geht man in die kirche ins museum. zwischen 13.oo und 17.00uhr. in rabenau. ganz interessantes handwerk ansehen!
wenn man fragen hat kein problem – hier schon einmal die kommunikationszentrale mit der rufnummer!

phone von dirk derbaum auf 500px.com

im ernst.wer sich für handwerk im allgemeinen und holzbearbeitung im speziellen interessiert ist gut aufgehoben da im museum.

schränke voll werkzeug, ganze arbeitsplätze und genaue erläuterungen zu handlungsabläufen.

und am ende steht der berühmte stuhl nr.14 nach thonet.
aber auch die eine oder andere kleinigkeit aus früheren werkstätten

und ein utensil das ich sehr gut kenne

(schliesslich ist meine mama ausgebildetet damenmassschneiderin!)

gibt es zu sehen!
alles in allem eine kurzweilige stunde – wenn man die heimatgeschichte noch genauer betrachten will auch länger – durchaus einmal zu empfehlen!

auf dem rückweg zur mühle dann noch diese kleine idyll

und der kreis schliesst sich am abend.

in diesem sinne einen schönen restsonntag und heute abend viel spass beim borowski-tatort.

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#tbt

wieder aus gegebenem anlass. der mama geht es unverändert – allerdings war die pflege zu hause nicht mehr zu stemmen. so ist sie seit dienstag in der kurzzeitpflege – voraussichtlich bis zum 5.märz. wie es danach weitergeht müssen wir sehen. ich habe die ganze woche halbtags gearbeitet (danke an meinen chef das er es mit halben urlaubstagen möglich gemacht hat) – und war so immer um die mittagszeit bei ihr und habe mit ihr mittag gegessen.

und danach noch die eine oder andere viertel stunde ihre hand gehalten.

so latschen wir dem krebs weiter in den ars..

danke an alle die an uns denken, uns trost spenden und grüße schicken!

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sonntags

geht man in die kirche. wenn sie am wege liegt und mit einem grossen schild ‚offene kirche‘ einlädt. so wie letztes wochenende während unserer ‚eistour‘ die in hohnstein.
ich muss zu meiner schande gestehen – ein bild von aussen hab ich nicht 😮 (aber einen google-link zur bildersuche )
geschrieben steht das im jahre 1381 erstmalig eine kirche an diesem ort erwähnt wird. diese ist aber 1724 bei einem stadtbrand zerstört worden. neben 31 brauberechtigten häusern, 21 weiteren häusern, der schule und dem brauhhaus! im gleichen jahr wurde herr ratsbaumeister george bähr – ja der mit der frauenkirche – mit dem wiederaufbau beauftragt. nach seinen plänen, mit 2600 talern und bis 1730 ist sie, so wie heute zu sehen, auf den alten grundmauern erbaut worden.
der altar

baehr II von dirk derbaum auf 500px.com

war dann 1736 fertig. geschaffen von johann gottlieb kirchner – dem vorgänger kändlers in meissen – und bemalt von christian reinow (zu dieser zeit hofmaler in dresden). dieser hat auch das grüne gewölbe im dresdner schloss ausgemalt. mit’italienischem mamor‘! 😉

baehr III von dirk derbaum auf 500px.com

die empore ist zweigeschossig und umfasst 3 seiten des raumes.

noch ein wort zur orgel

baehr I von dirk derbaum auf 500px.com

im bild oben über dem altar. sie wurde 1678 für die dorfkirche in stöntzsch gebaut und 1732 von keinem geringeren als joh.sebastian bach geprüft! und augenscheinlich für gut befunden. leider mussten kirchen und dorf 1965 den braunkohletagebau weichen und so kam die orgel nach hohnstein. nicht ohne von der firma eule auf den neuen standort eingerichtet worden zu sein.

wer also jemals in hohnstein halt macht und nicht nur burg, bärengarten und gautschgrotte besichtigen will sollte durchaus einmal einen fuss ins spannende kirchlein setzen.
und direkt nebenan bei frau pavlicek gibt es leckeren tee zum aufwärmen.

in diesem sinne einen schönen sonntag!

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