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neu auf dem plattendreher

neu auf dem plattendreher

nein es ist nicht 1975 und es ist nicht chicago oder earth, wind & fire – es ist 2018. und es ist eigentlich so gar nicht meine musik. aber dieses album ist grossartig!
‚am waves‘ von young gun silver fox.
diesmal gibt es keinen download-code, es war schlichtweg keiner dabei, also verweise ich auf den streaming-dienst des vertrauens oder noch besser den nächsten plattenladen!

enjoy!

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neu auf dem plattendreher

neu auf dem plattendreher

son volt ’notes of blue‘ independent alternative country – music vom feinsten.
wen es interessiert – ich habe hier einen downloadcode für das album liegen – der erste der sich meldet bekommt ihn 😉

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sonntags

sonntags geht man in die kirche.

in die von reinhardsgrimma. um wieder einmal der dort befindlichen silbermann-orgel zu lauschen. selbige bedient – eingesprungen für den erkankten arvid gast – prof. thomas lennartz.

ein grossartiges programm mit bach (was sonst), buxtehude und böhm. sowie zwei improvisationen von herrn lennartz. klangbeispiel

das war aus einer improvisation über buxtehude – sehr schön ist das umregistern zu hören :-). und noch ein kleines stück buxtehude im bewegten bild

richtig toll!

zur kirche brauche ich nichts mehr schreiben – das steht alles schon hier.

in diesem sinne einen guten start in die neue woche!

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ein ZAUBERhafter abend…

ein ZAUBERhafter abend war der sonntagabend. mit grossartigen FLÖTEntönen!
lange geplant. sehr lange. und sehr lang darauf gewartet. genau seit dem 19.12. 2017. an diesem tag habe ich die karten für die semperoper gekauft.
um sich beZAUBERn zu lassen. von eben jenen FLÖTEntönen. die der herr

aufs notenpapier gebracht hat! und die ja hinreichend bekannt sein dürften. eine grossartige königin der nacht, ein solides pärchen pamina und tamino, ein hinreissendes paar papagena und papageno. und auch alle anderen hatten einen guten abend. so wie auch die damen und herren der staatskapelle dresden unter der leitung von moritz gnann

ein gelungener abend – es hat uns viel freude bereitet. und die akustik in der oper ist auch grossartig! (haben wir wieder einmal festgestellt…)

und eine premiere gabs – wir waren zum ertsen mal auf dem balkon der oper! da hat meine einen tollen blick auf die altstadt (wirkt von innen im foyer bei weitem nicht so beeindruckend!)

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orgeln

orgeln im palast. die vierte. und damit das letzte orgelkonzert in diesem zyklus.

ganz ungewöhnlich plätze hatten wir diesmal – es gab keine anderen karten mehr als ich sie gekauft habe. und im gegensatz zu den anderen konzerten waren diesmal auch die plätze unter der orgel verkauft.

gewöhnungsbedürftig weil die musik nur von rechts kam – aber irgendwie auch gut! (auch wenn ich immer noch der meinung bin die lauten, hohen töne verträgt der der beste konzertsaal der welt enlang der elbe (zitat frauke roth) nicht. da matscht und scheppert es)

an diesem platz nahm dann herr OLIVIER LATRY platz – seineszeichens organist in notre dame de paris. sehr schön vorgestellt in diesem beitrag über die orgel in notre dame!

überraschung – keine noten! keine zweite person zum umblättern und registrieren (ok – die orgel kann man vorregistrieren…).
nein herr latry spielt ohne noten! komplett aus dem kopf. beeindruckend.
zu hören gabs aussergewöhnliche stücke, ich zitiere mal einen satz aus dem programmheft:

„In „O Gott, du frommer Gott“ gibt die Überlagerung von forte und piano im Satz einen deutlichen Hinweis auf eine Verteilung auf zwei Manuale, doch ergibt sich durch die dichte Verflechtung des Cantus firmus in der Faktur des Satzes der Eindruck eines Charakterstücks, das mit Bläserakkorden, Motivzersplitterung und Synkopierungen deutliche Brahms’sche Charakteristika aufweist.“

der satz beschreibt es fein. und erwähnt auch was zu hören gab! brahms, mozart (nicht der grösste komponist für orgelwerke), franck und bach! brahms war toll, franck beeindruckend (ich hatte den eindruck er hat alle register der orgel mindestens einmal verwendet) und bach beeindruckend.
noch beeindruckender war die zugabe (wir vermuten es war auch bach) – wieviele noten/töne in die zeit passen können – wow! und das ohne zu übersteuern oder so…

resümee – ein feiner abend. tolle musik.

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