Schlagwort ‘september’

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sonntags

sonntags – wenn glocken klingen

und die bäcker brot backen – dann ist brotmarkt!

pano

und der war am frühen vormittag unser ziel. ein wenig jahrmarkt, ein paar stände mit wirklich gutem – sehr veschiedenem – brot und ein #gaffee-rad.

und noch ein wenig ausbeute – russisches malzbrot, süsskartoffelbrot und eine bierstange – ich hab gestern frisches griebenfett gemacht – das schmeckt nachher bestimmt.

noch einmal einen schönen sonntag!

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unsere eule

‚unsere eule‘ ist fertig!

orgel

und damit der weinberg auch fertig ausgestattet. und wir haben sie gehört – gestern. solo.
was soll ich sagen – es ist eine orgel. es ist eine gute orgel.

saal

223 pfeifen sind hier zu sehen – die längste 6,73m hoch.

optisch sowieso – da überzeugt mich der saal immer noch – ich mag die warmen orangetöne zum weiss und holz und das metallische blau der orgel. ein schöner kontrast. womit wir schon zum aaaaber kommen.
es ist eine orgel – eine konzertorgel und keine kirchenorgel! nachall – fehlanzeige. dynamik – grossartig aber irgendwie nicht analog wie man es von einer orgel erwarten würde (danke frau r4pun2el für daswort-bild). manchmal klingt sie wie eine hammond-orgel das ist ja im prinzip nichts schlechtes aber hier eigentlich eher unerwarten und -passend. und es blinkert wie verrückt in der orgel (sieht man wahrscheinlich nur vom zweiten rang aus, aber es fällt auf – die elektronik regiert im inneren!)
und was mich doch bei einem neuen instrument wundert – man hört die tastenanschläge – nicht das pedal! – bei flinken fingerpassagen bis in den zweiten rang klappern.

sonst – wie es nach der weihe beschrieben wurde – sie klingt weich, warm, der ton liegt toll im raum und sie kann sowohl pianissimo als auch fortissimo. allerdings fehlt bei allen lautstärken number 11 – will sagen sie ist insgesamt zu leise. zumindest gestern abend. ist unser beider eindruck gewesen.

zum konzert. der kreuzkantor und orgelcustos herr gehring spielte auf. englische orgelmusik aus dem frühen 20. jahrhundert als hommage an den damals in england beginnenden einbau von grossen orgeln in die konzertsäle. und es waren feine stücke die er ausgewählt hatte.

programm

edward elagr, percy whitlock, herbert howells und als kleine zugabe arno landmann mit variationen über ein thema von händel. hat mir gefallen – am besten eigentlich der landmann.
kleines beispiel:

nicht in dresden aber trotzdem schön!
es waren kleine, interessante stücke musik die aber die klanglischen möglichkeiten des instruments – welches ja in diesem kontext ein ganzes orchester ersetzen soll – gut ins rechte licht rückten.
das erlebnis wird mich/uns weiter beschäftigen – am 15.11. werden wir erneut lauschen.

in diesem sinne allen geneigten lesern einen ebensolch schönen abend wie unser gestriger war!

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zweiter sonntag

zweiter sonntag im september bedeutet ‚tag des denkmals‘. was wiederum bedeutet – ich bin da nicht zu finden 😉 aaber sonst schon. so letzte woche. nach dem besuch auf der malerischen burg posterstein

posterstein

gings in nur wenige minuten entfernte tannenfeld. ein schlösschen das in der beziehung zum schloss löbichau einen wichtigen bestendteil des ‚musenhofes löbichau‘ bildete. ende des 19.jahrhunderts wurde eine heilanstalt für neurologie und psycahtrie daraus (villeicht prominentester gast ebenda der herr rudolf ditzen – auch bekannt als hans fallada). bis 2004 war es eine heilanstalt mit wechselnden fachbereichen, seither verfällt es. und doch ist das schlösschen und die dazugehörigen später erbauten gebäude einschlisslich des dazu angelegten parkes (in diesem gibt es über 50 verschiedene rhododentronarten!) ein museum! auch wenn es offiziell keines ist und heute alles verriegelt und verrammelt ist (ok – erfahrene urbexer wissen bestimmt wie man da rein kommt – aber das ist nicht mein metier und ansinnen). ich hab versucht ein wenig die vergangene schönheit einzufangen und hoffe das die pläne das objekt zum leben zu erwecken auch aufgehen.

schloss von dirk derbaum auf 500px.com

das schlösschen wartet darauf wiederentdeckt zu werden.

1976.jpg von dirk derbaum auf 500px.com

ein kleines detail aus der mittlelalten ddr

forgotten von dirk derbaum auf 500px.com

manches ist schon ziemlich kaputt

lamp von dirk derbaum auf 500px.com

(p.s. das nennt man wohl bokeh 😉 )

aber auch die nebengebäude machen noch eine gute figur – da wiederum bin ich traurig wenn der saniert wird – er wird viel von seinem charme verlieren.

water reservoir tower von dirk derbaum auf 500px.com

zum schluss noch einmal der wunsch das nicht nur dies

übrigbleibt.

zum schluss – viel spass beim tatort aus stuttgart heute abend und einen schönen restsonntag noch!

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sonntags

geht man in die kirche. wenn auch nur ganz kurz. der tms hat mich fest im griff so das alle kraft für die rekonvaleszenz gebraucht wird. alle anderen projekte verschieben sich auf unbestimmte zeit nach hinten…
dafür gibts heute ein bild aus dem archiv – aufgenommen im dom zu fulda – vor urzeiten 😉

mr. tod von dirk derbaum auf 500px.com

leider weiss ich nicht was für ein denkmal dieses ist – ich weiss nur es steht an der linken ecke des altarraumes. hab auch in der wikepedia nix gefunden. ich versuch noch mal mehr rauszufinden – irgendwann. 😉 wer einmal den dom ansehen möchte ohne unbedingt nach fulda zu fahren dem empfehle ich den virtuellen rundgang hier.

der bach zum sonntag? – bitte:

allen geneigten lesern einen schönen sonntag – und unserer gastkatze motte eine schöne woche hier!

katze

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