Schlagwort ‘unterwegsseiendes’

Artikel

sonntags

sonntags geht man in die kirche ins museum. auch wenn es schon am sonnabend war. es gibt genug für den sonntag – nachzulesen, anzuhören und auch zu schreiben.
über wagner. den richard. den maestro. in graupa zwischen pillnitz und pirna gelegen – im jagdschloss und im lohengrinhaus – beides sehr schon saniert.

wobei wir das lohengrinhaus nur von aussen betrachtet haben – ich hatte genug zu verarbeiten vom jagdschloss…
(kleiner treppenwitz – das jagdschloss als haupthaus der WAGNER-stätten liegt am TSCHAIKOWSKIplatz und als wir wieder losfuhren spielte im radio MOZARTs ‚entführung aus dem serail‘ 😉 )
die ausstellung ist natürlich sehr speziell aber in diesem falle auch sehr informativ und vor allem sehr modern. ein beispiel – was ich äusserst faszinierend fand – ist die optische aufarbeitung der jeweils im orchester zu hörenden instrumente in verschiedenen stücken des meisters! in einem virtuellen orchestergraben. beispiel

aber auch die bühnenpraxis ist visuell sehr schön dargestellt – leider ist das video davon nicht zu gebrauchen 🙁

aber auch draussen macht die stätte einen sehr feinen eindruck – ein kleiner spiegelteich

jagdschloss von dirk derbaum auf 500px.com

jagdschloss von dirk derbaum auf 500px.com

(im herbst halt sehr ‚verblättert‘ – was zu einem neuen besuch in einer anderen jahreszeit einlädt!)

ein grosser park mit einem bemerkenswerten baum – nämlich einer der grössten und ältesten stieleichen in der gegend!

eiche von dirk derbaum auf 500px.com

eiche von dirk derbaum auf 500px.com

ps – manchmal darf es auch s/w sein 😉

oak

pps – der besuch in graupa lässt sich auch gut mit einer weiteren devotionalie verbinden

maestro

dem am malerweg stehenden grössten wagner-denkmal der ganzen welt! 😉

und wer nun neugierde empfindet dem sei ‚der ring ohne worte‘ empfohlen – 15 stunden wagner-oper in 75 minuten

viel spass dabeiund noch einen schönen sonntag!!

***

Artikel

sonntags

geht man in die kirche spazieren. um zu lernen. ganz viel über den altbergbau im erzgebigsvorland und seine oberirdischen bauwerke. wir waren im freiberger revier – genauer in halsbrücke. um sachen zu sehen und zu erfahren die mir vorher nicht bekennt und bewusst waren. so gab es hier tatsächlich einen grossen äquadukt der erst 1893 wegen bauschäden abgebrochen wurde. ein teil der pfeiler steht allerdings noch – in form der altväterbrücke

altväterbrücke von dirk derbaum auf 500px.com

die wuchtigen pfeiler im vordergrund trugen früher die bogen des äquaduktes.

altväterbrücke von dirk derbaum auf 500px.com

eine spannende sache. und in unmittelbarer nähe findet man alte wehranlagen (nein nix militärisches – eher wasser 😉 )

wehr von dirk derbaum auf 500px.com

wehr von dirk derbaum auf 500px.com

wehr von dirk derbaum auf 500px.com

die gehörten alle zum ‚erzkanal‘ im freiberger nordrevier. bitte hier nachlesen – das ist selbst nach mehrmaligem studium für mich schwer nachzuvollziehen wie das alles funktioniert hat. beachtenswert ist schon das auch früher der transport auf dem wasser dem auf der strasse vorzuziehen war. weil preiswerter. umwelt interessierte damals wohl noch keinen.
und so ganz nebenbei gab es an diesem kanal wohl auch das erste schiffshebewerk der welt. (bitte auch in obigem wiki-beitrag nachlesen). es steht noch da – das sogenannte kahnhebehaus!

kahnhebestelle von dirk derbaum auf 500px.com

die gegend ruft nach einem weiteren besuch – da gibt es wohl noch viel zu entdecken!

auf dem heimweg noch besucht

herders ruhe von dirk derbaum auf 500px.com

herders ruhe.

und nachdem der november in den letzten tagen doch eher durch grauigkeit glänzte gabs heute auch ein wenig farbe

herders ruhe von dirk derbaum auf 500px.com

und an eins sei noch erinnert – der grosse, alte, wandelbare mann wird heite 72!

musik:

happy birthday mr. neil young.

und – viel spass beim tatort aus dresden nachher!

***

Artikel

sonntags

geht man in die kirche. oder zumindest an die kirche. so der plan. die sogenannte ‚kahle kirche‘ oberhalb von reichstädt sollte es sein. schon mehrfach besucht wollte ich sie heute endlich einmal in ruhe ablichten. allein der plan ward vereitelt. nein, nicht die kamera war schuld. alles equipment was benötigt hätte werden sollen war gefunden und am mann. das wetter war so wie gewünscht. die laune gut, aaaber die mitmenschen hatten wir wieder einmal ausser acht gelassen. just als wir parkieren wollte fuhr ein auto direkt vors begahrte fotoobjekt, es enstieg ein älterer herr der eine warnweste und eine flinte sein eigen nannte und den dicht nebendran stehenden hochsitz erklomm. das machte uns schon ein wenig ein mulmiges gefühl in der magengegend. also nur von ferne die kamera aufs stativ gestellt, position so gewählt das die karre hinterm busch verschwunden war und siehe da

kahle kirche von dirk derbaum auf 500px.com

ich präsentiere die kahle kirche. eins ist mir noch gelungen

kahle kirche von dirk derbaum auf 500px.com

dann hat mich das nächste auto – mit einem anhänger voller gartenbänke – von meinem kamerastandpunkt verscheucht und sich so vor dem ensemble positioniert das eine weitere knipserei sinnlos war. die frau r4pun2el war zwischenzeitlich den wald für eine herbstliche deko plündern

und kam mit der wenig beruhigenden nachricht zurück – da sind noch mehr menschen mit suvs und ähnlichen gefährten am waldesrand – die wollen hier bestimmt gleich jagd und so…

also haben wir uns in die clara verfrachtet und nix wie weg. 13 kurven weiter im tal der weisseritz haben wir es dann immer mal knallen gehört aber in beruhigendem abstand. und es gab die möglichkeit den bach das eine oder andere mal abzulichten.

weisseritz von dirk derbaum auf 500px.com

weisseritz von dirk derbaum auf 500px.com

wenigstens das…

in diesem sinne einen angenehmen tatort mit frau lindholm/furtwängler heute abend und noch ein wenig musok:

der geneigte leser sollte sich zeit nehmen für die musik – bruckners achte ist ganz schön mächtig!

***

Artikel

brückentag

brückentag – was macht man(n) da? richtig. man(n) fährt über brücken!

... von dirk derbaum auf 500px.com

um den sympatischen (alten) teil dresdens die neustadt zu besuchen. 😉 mal eine stunde wind um die ohren pusten lassen in den engen strassen der gründerzeithäuser. und ein wenig abstand zu gewinnen gut ein neues mousepad sollte auch noch rausspringen dabei – hat nach einigen anlaufschwierigkeiten auch geklappt!

aber die ganze geschichte. ich habe recherchiert – frau fruchtfliege macht um 10uhr auf. also komme ich kurz nach 10 freudig durch die kunsthofpassage gestiefelt – zielstrebig dem fruchtfliegenladen entgegen. eine frau kehrt mit dem hexenbesen die blätter zusammen die herwart hinterlassen hat. ich grüße freundlich und strebe der offenen ladentür zu. da tönt es hinter mir ‚ich habe aber noch zu!‘. erstauntes umdrehen meinerseits – provoziert die frage ‚was wollen sie denn?‘ meine antwort ‚ein mouspad‘ ruft ein ’na gut das geht‘ hervor. an der tür, wo wir aufeinandertreffen, meine vergewisserung ‚aber sie machen doch um 10 auf – steht so im internetz?!‘ wird mit einem unfreundlichen ‚ICH BIN DOCH KEIN COMPUTER!‘ beschieden. (hier konnte ich mir nicht verkneifen zu sagen ‚ich auch nicht, darum komme ich erst 5 nach 10 hier an!‘) dinnen – ‚wir haben 2, eins aus papier, eins aus plastik‘ – das aus papier hatte ich mir zu hause schon ausgesucht. guggen konnte ich nicht – der laden war mit bänken und ähnlichem gartenmöbel vollgestellt. in eine tüte gepackt, auf den ladentresen gelegt – ‚macht 8,50 – haben sie es passend?‘ nach recherche meinerseits ’nein hab ich nicht. 50E oder plastegeld‘. ‚geht auch nicht‘ – und die entschwand um geraume zeit später wieder zu erscheinen – ‚hier haben sie 42,50 zurück‘. ich habe den irrtum aufgeklärt das ich wohl einen euro weniger zu erwarten habe – so stimmte hoffentlich die kasse am abend.
ich weiss es war montag, es war vormittags (ich bin um diese zeit aber eigentlich schon im mittag angekommen), es war brückentag – aber so geht es eigentlich nicht. warum sollte ich noch auf den andere elbseite fahren wenn ich etwas einkaufen will. um mich so abrüffeln zu lassen – eher nicht. dann bestelle ich halt doch wieder inline – der postbote ist freundlicher. UND – es waren durchaus schon etliche touristen unterwegs – was sollen die für ein bild bekommen. wenn man solche vorarbeiten hat um den laden zu öffnen dann muss man eben mal ne viertelstunde her aufstehen! oder wenigstens freundlich erklären ’sorry, ich bin heute etwas spät dran – wollen sie vllt. um die ecke noch einen #gaffee trinken gehen – dann bin ich für sie da! schade aber wohl üblich in D…

nach besuch beim freundlichsten fleischer und bestem gemüsemann der stadt dann noch diese entdeckung

herwart hat auch auf dem lieblingsfriedhof zugeschlagen 😮
bei der gelegenheit – wer meine wegebilder bestaunen will – die wohnen jetzt hier!

ach und fotografiert habe ich in der neustadt auch – der ‚film‘ ist zum entwickeln. sobald er fertig ist gibts ergebnisse hier…

***

Artikel

sonntags

sonntags geht man in die kirche – nein heute nicht. nach einer weiteren kleinen räumaktion in den morgenstunden (eigentlich war heute ruhetag!) mit dem ergebnis das die it wieder zufriedenstellend funktioniert

wurde dann doch ruhe! und ein kleiner ausflug nach oberlichtenau bei pulsnitz. das wetter war gut also waren barockschloss und -park ziel des photographeurs. leider wurde wenig daraus – der park ist derzeit wegen sturmschäden gesperrt. leider… das schloss ist sowieso nur in ausnahmefällen zugänglich da es sich in privatbesitz befindet.
ein bildchen ist es dann doch geworden – der spiegelteich ist toll!

barockschloss oberlichtenau von dirk derbaum auf 500px.com

ein spaziergang durch pulsnitz war dann auch eher unerquicklich – das städtchen fristet das gleiche dasein wie so viele kleinstädte hier im land – alles ist schick, sauber, neu und wie ausgestorben… wenigstens sind ein paar sauerkirschspitzen in der pfefferküchlerei löschner in unseren besitz übergegangen. leggor zum sonntagsgaffee…

musik zum sonntag:

ein stück das ich seit vielen jahren mag. und viel spass beim tatort aus bremen heute abend!

***