Alle Artikel von ‘April 2019’

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#spurensuche

Wohl mir, daß mir noch unverwöhnet
Die Verlockung der Natur gefällt
Glaub mir, dies Dörfgen, Freund, versöhnet
Mich mit dem Überrest der Welt.
Bey aller Ebb’ und Fluth der Stadt;
Doch hier, geschäftig oder müssig,
Wird keiner seines daseins satt.

-zitat aus einem artikel über den röhsdorfer grund von georg engert aus dem jahre 1912-

 

unbekanntes terrain haben wir entdeckt und im nachhinein stellt es sich als so spannend heraus das unbedingt eine nachbetrachtung und tiefergehende #spurensuche nötig ist.
das seifersdorfer tal kennt wohl fast jeder (halbwegs interessierte) dresdner – aber den röhsdorfer grund? da muss man glaube ich schon tief graben – und selbst dann fördert das gehirn nur wenig zu tage. also – suchen gehen. haben wir gemacht, am gestrigen karfreitag.

ich habe beschlossen es wird eine neue seite geben hier – eine #spurensuchen – seite. diese recherchen sind mir für einen artikel immer zu umfangreich. bei einer seite kann ich dann besser ergänzen und der geneigte leser findet sie leichter wieder! in diesem sinne bitte hier entlang.

ein kleiner eindruck

wie schön es gestern eigentlich war – frühling vom feinsten!

 

und wer die tour nachverfolgen möchte – bei komoot geht das!

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wenn

wenn musik tränchen macht – schrieb ich schon einmal. gestern abend war der anlass ein ganz anderer. orgelzyklus auf “unserer” eule war dran. lange geplant (die karten im letzten jahr schon geordert) – lange darauf gefreut. es sollte auftreten – olivier latry – titularorganist in notre dame paris. stellte sich nach den ereignissen vom montagabend – wird er überhaupt spielen (können). er konnte. in seinen worten vorab – unter der eindeutig angeleuchteten orgel –

erzählte er das ihn die leitung der dresdner philharmonie angerufen habe um zu fragen ob er denn zum konzert nach dresden komme. seine antwort: warum sollte ich nicht zum konzert kommen? also war er da und spielte. und wie! gemeinsam mit den musikern vom phil blech wien. werke von bach, bruckner, lully, händel, holst (der mars!),gabrieli, thierry escaich, strauss und ottorino respighi. grossartig.

auch die zugabe (eine von 3) von jean-philippe rameau war klasse und zeugte von der freude am musizieren die alle an diesem abend vereinte. dem herrn haydn hatten sie die abschiedssinfonie abgeguggt – ein musiker nach dem anderen verlies die bühne bis der trommler ganz allein war 🙂
das schöne am ganzen auch – der erlös des konzertes wird dem wiederaufbau von notre dame zur verfügung gestellt. (die zustimmung des stadtrates steht allerdings noch aus.)

der weg zur tiefgarage lies dann auch noch einen blick auf ein temporäres kunstwerk auf dem neumarkt zu

die glasarche. mag ich!
ein guter abend – gut in allen belangen – auch meiner genesung dienlich.

noch ein tip – die letzte in notre dame auf genommene cd – zumindest für viele jahre – stammt auch von herrn latry

wer einmal reinhören möchte…

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spazieren

spazieren um die (immer noch ein wenig rasselnden) bronchien durchzulüften, das schöne frühlingswetter zu geniessen und dabei die vom doc verordnete körperliche nichtanstrengung einzuhalten. direkt vor der haustür. in einem bis dato nur durch auto-einkaufsfahrten (im bauernmarkt gibts nunmal mindestens 10 alte, fast vergessene apfelsorten) bekannten terrain. angeregt wieder einmal durch herrn rappel. vorbei an toll geschmückten osterbrunnen

an blühenden apfelplantagen

bis zur röhrsdorfer aussicht

die wirklich beeindruckend ist – vergleichbar mit der an der babisnauer pappel. abzüglich des blickes zum erzgebirge. zuletzt überquert der wanderweg noch einen imposanten damm

der das bächlein rietzschke ‘überspannt’. und damit zum (wiederholten) dilemma – ich hab erst wieder nach dem spaziergang nachgesehen wo wir eigentlich waren. und festgestellt – es ist ein spannendes stück heimatgeschichte das dahinter steckt. also muss ich wieder erst einmal auf #spurensuche gehen um genaueres zu gebäuden und kulturlandschaft berichten zu können. aber es ist auf dem wege!
wer wissen möchte von welcher gegend ich rede- bitte:

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:-(

ich weiss es ist “nur” eine kirche. aber was für eine.

und mir steht das entsetzen aufs gesicht geschrieben und die traurigkeit ins gehirn. obwohl – oder vielleicht weil – ich noch nie dort war. ich hoffe diese worte bewahrheiten sich

ich hoffe nur die orgel hat überlebt

nachtrag:

da ich nie dort gewesen bin habe ich bei twitter nach einem bild gefragt und hab eines bekommen:

danke an mirko —> mehr bilder von ihm da. entstanden 2008 von einer der seine-brücken.

und danke an die @sufloese für ein paar bilder, auch von innen.

manchmal ist twitter toll!

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kranker frühling

ich bin krankgeschrieben – das klang hier ja schon an. tms – seit 2 wochen, so recht wollte er nicht verschwinden – aber jetzt sieht es so aus als würde die ruhe guttun! und spazieren muss natürlich sein. und weil es ein kranker frühling ist hatten wir gestern dauerregen bei 2°C und heute strahlende sonne bei 1°C. und da kommt der herr kühn in mir wieder hoch. bedeutet? lochlamera-objektiv an die cam und plümschen knipsen! auf dem lieblings-park-friedhof beim besuch bei der mama. rausgekommen:

tulip by dirk derbaum on 500px.com

violet by dirk derbaum on 500px.com

(ich brauch nicht mal ne geigensaite ans stativ bauen und darauf zu streichen damit das bild unscharf wird – das macht das objektiv von allein! 😉 )

heute dann mussten wir was zu essen besorgen – da gabs einen kleinen ausflug in den nachbarort mit einer wohlbekannten kirche!

das liiicht!

light by dirk derbaum on 500px.com

window by dirk derbaum on 500px.com

wenn man(n) da nicht wieder gesund wird 🙂

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