• vom schloss

    thürmsdorf. bei königstein. da wo wir letzten sonntag waren. heute ein klein wenig #schlössersafari. wie man im direkten vergleich der bilder von 1931 und 2019 sehen kann sieht der zugang zum schlosshof heute ein wenig anders aus. allerdings hat das ensemble in dieser zeit auch einiges erlebt. es war nach dem 2. weltkrieg ferienheim, dann fdgb-erholungsheim und schule. nach 1990 stand es leer bevor es seit 1997 privat ist und seither schritt für schritt saniert wird. auch hier wieder der vergleich zu heute auf dem letzten bild war es wohl noch von der familie biedermann bewohnt. diese – namentlich herr freiherr erich moritz von biedermann – haben auch den noch…

  • von farben und ausblicken

    sonntags – wenn der herbst auf der leiter steht. führt uns unser weg weg zur thiele – aussicht mit dem dort befindlichen biedermann-mausoleum. angeblich hat hier schon adrian zingg gestanden und eins seiner berühmten bilder von der sächsischen schweiz geschaffen. nacheinem feinen picknick – wir hatten den papa mit – ging es leichten fusses zurück zum schloss thürmsdorf die dortige schokoladenmanufaktur liessen wir diesmal wegen überfüllung links liegen. ein ganz kleine runde mit tollen blicken auf die bunte welt und damit ein guter sonntag! manchmal muss es auch schwarz/weiss sein. die stadt im dunst und der glitzernde fluss – die romantiker hätten ihre helle freude an der szenerie gehabt! ***…

  • sonntags

    sonntags geht man in die kirche – auch wenn es schon sonnabends war. völlig überraschend war die kirche in weisstropp bei unserer gestrigen kleinen wanderung offen. so konnten wir das alte gebäude in aller ruhe besichtigen. klicklack aufs bild für ein detail – die ältesten teile dieser kirche stammen wohl aus dem jahre 1499. besonders beachtenswert erscheinen mir taufstein und kanzel mehr gibt es – wie jetzt üblich – auf der zugehörigen kirchensafari-seite. in diesem sinne einen wunderbaren spätsommer-sonntag allen geneigten lesern! ***

  • von teufeln und galgen (-bergen)

    nachgeforscht und gefunden habe ich einzelheiten zur tännichtmühle. an dieser stelle danke an frau r4pun2el die mir die entsprechende literatur in der bibliothek organisiert hat. und eben jene tännichtmühle, von der ich letzte woche noch nichts wusste, trägt auch den beinamen teufelsmühle.     so sah sie wohl einmal aus. ihren beinamen hat sie vom müller andreas reiff der 1720 im alter von 44 jahren starb. dieser war ein rutengänger was ihm den ruf einbrachte mit dem teufel im bunde zu stehen und seither hiess die mühle nach dem hinkefuss-gesellen. glück war ihr nicht beschieden – immer mehr schulden plagten die besitzer. uns so legten der müller (namen weiss ich…