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der geteilte himmel

– nein nicht das buch von christa wolf sondern der wirkliche himmel am heutigen morgen! aber dazu später. zuerst muss ich feststellen – ich war heute alleine #unterwegs – also ohne den so schön beschreibenden herrn rappel – muss ich das also wieder selber machen. und auch die schmetterlinge selber knipsen

weiter festzustellen gibt es – es blüht noch!

das gefleckte knabenkraut – in grossen mengen! kein wunder das sich die schmetterlinge so wohl fühlen! (auch wenn sich meiner des kontastes wegen auf der kohle eines erloschenen feuers niedergelassen hatte). das ziel war einmal mehr der erzgebiergskamm bei fürstenwalde – es waren noch einige lücken in der erkundung zu schliessen. also bin ich weiter ostwärts als bei den letzten malen gewesen. eigentliches ziel war streckenwalde – heute vétrov – ein dorf im böhmischen. es besteht heute noch aus 4 häusern – 3 wochenendgrunstücken und einem dauerhaft bewohnten. vor dem krieg waren es 108. davon 1 kirche, eine fleischerei, 4 gaststätten, bäcker usw… (hier gibts ein bild mit der übersicht von 1945)

aber das sogenannte ‘goldene kreuz’ gibts noch

und das war den ausflug durchaus wert. auf dem rückweg hab ich nochmals adolfsgrün besucht – es wird mehr zu lesen geben –> hier. und habe den himmel und die ausblicke genossen

womit wir beim titel wären – als ich aufgebrochen bin war noch alles grau in grau aber es wehte ein feiner stetiger wind – also sah es dann so aus:

ein geteilter himmel eben. und weil mich das so beeindruckt hat gibts das auch als rundumblick

 

in diesem sinne noch einen schönen sonnabendabend und morgen einen feinen sonntag!

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nachtag ein paar tage später: der herr rappel hat die runde auch begangen – mehr (und andere) bilder und eine feine beschreibung gibts hier!

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4 Comments

  • rappelNo Gravatar

    Wieder eine schöne und interessante Runde, die ich wohl nachgehen werde (in Streckenwalde war ich auch noch nicht).

    PS: der Falter auf der Holzkohle kommt sehr gut. Das hatte ich so auch noch nicht.

    • der chefNo Gravatar

      zum ps – ja da sassen ganz viele, sie haben wohl die wärme des schwarzen untergrundes zum aufwärmen genutzt.
      wenn du gehst gugg die das bild von 1945 vorher an, es ist schon noch so maches zu erkennen (die schmiede und die alte dorfstrasse). einmal mehr traurige vergangenheit…

    • der chefNo Gravatar

      nein, nicht wirklich. ich hab noch nichts erklärendes gefunden und vor ort gabs auch kein schild – nicht mal auf tschechisch…

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