freudiges

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finale – die zweite…

auf den karten von gestern abend steht ein datum – 11.06.2018. das kaufdatum. bedeutet über ein jahr habe ich mich/haben wir uns auf dieses konzert gewartet. das hatten wir fast schon einmal.
schon die wahl der plätze zeigt die aussergewöhnlichkeit des konzertes – zum ersten mal im leben habe ich hinter dem orchester gesessen. ungewöhnlich – aber den saal hab ich fertig so auch noch nicht gesehen

toller überblick und toller einblick

womit wir schon dabei wären festzustellen worauf ich mich am meisten gefreut habe. nicht das maestro sanderling aufhört – nein. auf die ‘alpensinfonie’ von richard strauss. vorher noch nie live gehört – nur als konserve. und was soll ich sagen? grandios. eine der besten tonmalereien die es gibt. und dann noch dirigent und orchester in absoluter spiellaune. grossartig. all der ‘kram’ kam tatsächlich zum einsatz!

meint kuhglocken, windmaschinen, donnerblech, 2x kesselpauken usw…

nach dem ende des stückes ganz lange stille bis zu den standing ovations – in diesem falle völlig zurecht. und man hat wieder einmal gehört das der kulturpalast den besten konzertsaal entlang der elbe hat! es klang famos. selbst die orgel die hier ja mit dem orchester spielt und über unseren köpfen thronte war klar herauszuhören (als gast herr gerling aus der kreuzkirche).
das bringt uns zum ersten stück des abends – dem oboen violinkonzert d-dur von johannes brahms. (das mit dem oboenkonzert kommt von diesem satz: “…dass es an sich ganz gute musik ist; aber halten sie mich für so geschmacklos, dass ich mich auf das podium stelle, um mit der geige in der hand zuzuhören, wie im adagio die oboe dem publikum die einzige melodie des ganzen stückes vorspielt?” – sprach pablode sarasate). die solistin des abends julia fischer tat es und spielte die restlichen paar takte mit grosser souverenität! und wurde auch mit stehenden… (manchmal nimmt es einfach überhand 😉 )

dieses konzert – also das violinkonzert von brahms hatten wir letztens schon einmal – es hat auch damals schon gefallen! (herr rappel – wir haben wieder ein jahr verlängert 😉 )

und zum schluss – wie hiess es auch schon mal hier? ‘wenn musik tränchen macht…’

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nachtrag – für interessierte leser und mich als erinnerung – es gibt eine tolle version der alpensinfonie mit der staatskapelle (dresden) in der royal-albert-hall, dirigiert von fabio luisi – bitte:

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sonntags- die III.

sonntags geht man in die kirche in den kulturpalast. zur matinee.

es gab – ausser brezel, sekt und expresso auch musik vom feinsten – ‘ein deutsches requiem’ von johannes brahms. muss man(n) nichts dazu sagen – grossartig eben. aber auch das drumherum war diesmal aussergewöhnlich – leuter professoren, manager, ärzte und der gleichen und natürlich auch -innen auf der bühne. eben TheManagmentSymphony.

was soll man sagen – ein souveräner maestro sanderling, zwei tolle solisten ( mojca erdmann und hanno müller-brachmann ), zwei grossartige chöre und ein orchester das seine sache richtig gut gemacht hat. wir sind uns einig – die dresdner philharmonie hört sich harmonischer an – aber die machen das ja auch von berufs wegen!
es war ein toller mittag mit einem hervorragenden klassiker!

danke!

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sonntags die II.

sonntags geht man in die kirche wenn der ‘europäische tag der backsteingotik’ (European Day of Brick Gothic) ist. dann ist man(n) froh letztes wochenende in einer der hochburgen ebendieser gewesen zu sein. ich weiss, ich hänge hinterher mit meinem tagebuch, aber die letzte woche war nicht so gut für irgendwelche schreibereien – also gibt es stau. als kleiner vorgugger also mein beitrag zum heutigen ‘festtag’

rathaus tangermünde

zu sehen ist eines der bedeutendsten profanen bauwerke der backsteingotik in norddeutschland – das rathaus zu tangermünde!

es wird mehr geben, versprochen, backsteine üben auch eine magische wirkung auf mich aus.
und danke an frau r4pun2el das sie meine escapaden erträgt 😉

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mozart

die beste overtüre aus mozarts feder – bzw. das beste stück musik von ihm (vom requiem und der grossen c-moll-messe mal abgesehen) durften wir gestern abend in der schönsten brauerei der welt erleben. die restlichen 3 stunden vom don giovanni haben wir dann eben auch noch ertragen…

im ernst

wir haben ja auch einmal im jahr geburtstag – sogar ziemlich dicht beieinander. und zu diesem anlass gab es als geschenk einen besuch eben jener grossartigen oper von herrn mozart in eben jener grossartigen semperoper. und es war grossartig!

DANKE dafür papa!

schön zusammengefasst das ganze:

“schon in meiner kindheit hat ‘don giovanni’ auf mich einen ausgesprochen düsteren, tragischen eindruck gemacht. keine andere oper, sei sie noch so grausam, hat in mir diese tiefe furcht ausgelöst.”

aus dem berufenen munde von omer meir wellber – seines zeichens musikalischer leiter – dirigent – des abends!

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#schlössersafari

schluss aus ende? oder doch noch nicht? zur sache:

ausgangspunkt des ganzen ist die gewesene ausstellung “versteckte orte” – instagramer auf #schlössersafari in mitteldeutschland. auf der thüringer lieblingsburg, eben der burg posterstein. mehrfach von mir/uns besucht. dabei blieb es nicht aus das nette burgpersonal persönlich kennenzulernen – was uns schon die eine oder andere kleine privatführung bescherte. und vertseckte orte gibt es da auch genug!

kreuzgewölbe by dirk derbaum on 500px.com

 

* versteckte orte gibt es auf posterstein genug 😉 *

kurz nach eröffnung der ausstellung dann die frage ob ich nicht das eine oder andere bild bei instagram beisteuern möchte. eine weile hab ich schon überlegt weil instagram so gar nicht mehr meins ist. meinen alten account hatte ich nach dem tod der mama stillgelegt, den wollte ich nicht benutzen. aber ich hab mich entschlossen – du machst mit und zwar jeden tag ein bild. bis zum ausstellungsende. auf einem neuen account.
das ergebnis – 87 beiträge mit einem oder mehreren bildern von fast so vielen verschiedenen burgen. das an (bis jetzt) 82 tagen. die bilder stammen vorwiegend aus den letzten 3 jahren, aber auch aus den 1980er jahren. zum teil habe ich auch ‘live’ bilder geschickt (soweit das in edge-land deutschland möglich ist). höhepunkt waren bestimmt die tage meines urlaubs mitte märz 😉
wie geht es nun weiter? wie gestern bekannt wurde geht die #schlössersafari im nächsten jahr weiter – dann mit der burg mylau als ausrichter. (verkündet in der grossen auswertung des ganzen im blog der burg posterstein). vielen dank für die ausfühliche erwähnung meines kleinen beitrages! es erfüllt mich mit stolz! wobei ich immer noch am grübeln bin ob ich weiter machen sollte – mit einem ‘weekly pc’ wie schon gefordert oder in loser folge wie die burgen kommen? oder bloss im blog wie bisher?! mal sehen…

zum schluss noch einmal ein portät der gastgeber mit einem grossen danke – es hat spass gemacht!

burg posterstein by dirk derbaum on 500px.com

 

     *entstanden bei unserem letzten besuch im märz – man muss das wetter halt nehmen wie es ist! *

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