kleinigkeiten am rande

Artikel

sonntags die II.

sonntags geht man in die kirche wenn der ‘europäische tag der backsteingotik’ (European Day of Brick Gothic) ist. dann ist man(n) froh letztes wochenende in einer der hochburgen ebendieser gewesen zu sein. ich weiss, ich hänge hinterher mit meinem tagebuch, aber die letzte woche war nicht so gut für irgendwelche schreibereien – also gibt es stau. als kleiner vorgugger also mein beitrag zum heutigen ‘festtag’

rathaus tangermünde

zu sehen ist eines der bedeutendsten profanen bauwerke der backsteingotik in norddeutschland – das rathaus zu tangermünde!

es wird mehr geben, versprochen, backsteine üben auch eine magische wirkung auf mich aus.
und danke an frau r4pun2el das sie meine escapaden erträgt 😉

***

Artikel

sonntags…

sonntags geht man in die kirche. auch wenn es schon pfingsten war. und da ich festgestellt habe: es gibt augenscheinlich mehr kirchen als sonntage – selbst in der näheren umgebeung müssen heute wohl zwei herhalten. zum einen die st. marienkirche in treuenbrietzen (nach treuenbrietzen wollte ich schon immer mal 😉 ).

st marienkirche by dirk derbaum on 500px.com

sie ist die älteste eingewölbte stadtpfarrkirche der mark brandenburg und eine dreischiffige pfeilerbasilika mit querschiff. baubeginn war 1220 und der turm wurde ab 1452 errichtet. ein schönes beispiel für die typische backsteinarchitektur in der mark brandenburg. hier zumindest die westseite – der rest ist aus feldsteinen gemauert. mehr zur baugeschichte gibts in der wikipedia zu lesen.

hall by dirk derbaum on 500px.com

altar und kanzel

altar by dirk derbaum on 500px.com

kanzel by dirk derbaum on 500px.com

und in die andere richtung die wagner!- orgel 😉 – ein hochgelobtes instrument. leider bei unserem besuch unbespielt.

ein schöner besuch am wegesrand.
und dann war da noch pissdorf. 06386 pissdorf.

direkt am dorfeingang das ensemble aus kirch(ruine) und friedhof. machte einen beherzten tritt auf die bremse und einen kleinen rundgang.

dorfkirche pissdorf by dirk derbaum on 500px.com

chor by dirk derbaum on 500px.com

grave by dirk derbaum on 500px.com

innenraum gibts nicht zu besichtigen – das dach der kirche ist nicht mehr existent – nur der chor wurde als kirchraum wiederhergestellt. um einen eindruck zu bekommen wie es mal aussah hab ich mal ein augehängtes bild aus den 1930er jahren genipst

und damit zu bach. (eben hier im radio die kantate zum heutigen trinitatis…)

***

Artikel

#schlössersafari

das ende zum anfang…

zum abschluss unserer kleinen 4-tägigen rundreise ins anhaltische, die altmark, ins brandenburgische – alles gegenden die ich nicht kannte vorher (oder nur vom flüchtigen transit) – heute ein kleines schnäppchen! mitten in der brandenburgischen pampa. oder wer hat schon von wiepersdorf gehört? (der darf uns besuchen und bekommt ganz lecker #gaffee und kuchen – beweise müssen natürlich vorgelegt werden!)
was gibts da nun? die überschrift verrät es – ein schloß! mit orangerie – die noch ihrem eigentlichen zweck dient – und zugehörigem park. und die beachtenswerten grabstätten von einigen bekannten leuten – doch dazu später. erst mal schloss und park. das schloss gehörte bis zum letzten jahr der stiftung denkmalschutz und ging dann ins eigentum von brandenburg über. es wurde als kunstschloss genutz und soll dies auch ab dem nächsten jahr wieder werden. steht hier genauer. das bedeutet aber das eigentlich schlossgebäude ist bauplatz und sieht so aus

z.zt. also nicht wirklich ansehnlich – aber das wird wieder da bin ich sicher!
aber der rest ich richtig schön.

orangerie I by dirk derbaum on 500px.com

orangerie II by dirk derbaum on 500px.com

orangerie III by dirk derbaum on 500px.com

park by dirk derbaum on 500px.com

es gibt noch mehr bilder vom park – die werde ich mal in eine galerie packen, aber das schaffe ich heute nicht mehr…

und was hat es nun mit den berühmten grabgelegten auf sich?

graeber by dirk derbaum on 500px.com

hier liegen sie und es sind nicht ganz unbekannte dichter und denker

es hat mich überrascht das die beiden dort gelebt haben und auch zu grabe getragen wurden – das muss ich erst mal nachlesen…

in diesem sinne geniessen sie alle die feucht-schwüle gewitterluft…

***

Artikel

fahrrad fahrn

ich habe es wieder mal probiert – das fahrrad fahren. nach jahrelanger abstinenz mangels radl und ‘auf dem berg gewohne’, nach herzkaspereien haben wir es heut in angriff genommen. per (geborgtem) caddy raus aus der stadt

die bärenbande in den hundekorb und schon gings los – auf den spuren der ehemaligen schmalspurbahn von freital nach nossen. da wo wir letztens schon spazieren waren.

bis zum bahnhof helbigsdorf geht der radweg fein alsphaltiert durch wiesen und felder – dann gehts in den wald uns stetig bergauf. – ich durfte das ebike pedalieren – zum glück sonst wären wir nie an unserem wendepunkt am ehemaligen bahnhof mohorn angekommen.

und von da gings den weg retour – eine grössere runde habe ich mir nicht zugetraut – das wären dann viele km mehr gewesen. zwischen mohorn und herzogswalde gehts an eine tollen alten stützmauer entlang

und nach dem bahnhof helbigsdorf – wenn man den berg wieder hoch ist kommt ein abzweig.

nein nicht der – sondern genau gegenüber. da landet man bei der milch-zapfstelle

frische milch, verschiedensten käse und ausgewählten speck, knacker kann man dort erwerben. und es ist nicht mehr weit bis zum hilfsbereiten caddy.
es war anstrengend, trotz ebike, es war toll, es war traumhaftes wetter und eine #spurensuche ist auch noch abgefallen – kommt noch. wer es nachvollziehen will – komoot war auch mit. und strava auch – danke an frau r4pun2el :-*

MUSIK:

***

ps – zum treuen caddy und wieder heim sind wir natürlich auch mit dem radl – wodurch nochmal knapp 11km dazukommen…

***