kleinigkeiten am rande

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sonntags

sonntags geht man in die kirche in den wald auf den balkon. um in erinnerungen an den letzten sonnabend zu schwelgen.
ich hatte ja mehr bilders versprochen. also gut – bitte:

downstream I von dirk derbaum auf 500px.com

steinturm von dirk derbaum auf 500px.com

ich weiss die sitte mit den steintürmen ist wie eine seuche – ich wars aber nicht, er stand schon da 😉

downstreamII von dirk derbaum auf 500px.com

downstreamIII von dirk derbaum auf 500px.com

so, das soll es erst einmal gewesen sein. vielleicht hole ich das eine oder andere bild mal noch raus – auf alle fälle fahre ich aber noch einmal hin! eigentlich hatte ich erwogen heute früh mal zur talsperre lehnmühle zu fahren und dort auf spurensuche zu gehen. sie ist nämlich fast leer und es gibt wieder versunkene kulturlandschaften zu sehen. aber – ich bin zu faul und habe angst einer unter vielen ‘katastrophentouristen’ zu sein. so verweise ich nur auf die bilder von norbert kaiser bei flickr.

na gut, eins noch 😉 – mein absolutes lieblingsmotiv – hier schon zum appetit machen – jetzt noch einmal mit einer anderen belichtung.

hole II von dirk derbaum auf 500px.com

vielleicht eins noch. alle bilder sind mit analog-objektiven aufgenommen. zum einen mit dem pentacon 1.8/50, zum anderen mit meinem geliebten 2.8/135 von meyer-optik. kein filter. es ist also schon ein wenig mühsam die richtige belichtung rauszubekommen – zumal bei zeiten jenseits von 10sec. aber das macht den reiz des ganzen aus. und erklärt warum ich so lange für die paar meter brauche!

und nun noch einen schönen sonntag allen geneigten lesern!

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es gibt sachen

es gibt sachen die gibt es gar nicht! denkt man(n).

ja was ist denn da? ein loch im berg! mitten im busch!

und das in unmittelbarer nachbarschaft zum aschenputtel-schloss 😮

also im flachen land. es ist der sogenannte hohburg-tunnel. angelegt zum vergnügen der sächsischen könige.
es gibt sachen…

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auf spurensuche…

auf spurensuche sollte es wieder gehen. nicht so wie gedacht und auch nicht mit dem erhofften ergebnis. ich war ja vor 2 jahren schon einmal an der ehemaligen eisenbahn von pirna nach bad gottleuba. damals hatte meine rutschpartie beim wiederaufstieg weitere erkundungen verhindert – aber nun sollte es werden. zumindest das stück zwischen langenhennersdorf und zwiesel.
es wurde auch – aber wieder einmal anders als gedacht. dazu später mehr.
zuerst – es gibt nicht mehr viel zu finden. der bahndamm ist als wanderweg erhalten – wenn auch nicht ausgeschildert.

und die telegrafenmasten sind zum grossen teil noch erhalten, wenn auch teilweise sehr marode.

en detail

end of the line von dirk derbaum auf 500px.com

einen durchlass für ein kleines bächlein habe ich gefunden

und eine durchaus interessante abstützung eines felsens direkt neben der strecke

und natürlich die alte gottleubabrücke

ansonsten nicht mehr viel was mit eisenbahn zu tun hat.

noch zwei relikte der ehemaligen bährmühle zu langenhennersdorf (nicht zu verwechseln mit der noch intakten in bad gottleuba) gabs zu beguggn. den einlasschieber zum mühlgraben direkt am zusammenfluss von bahra und gottleuba

und einen überlaufschieber im mühlgraben

die mühle habe ich aber aussen vorgelassen.

weil ich zuvor eigentlich etwas viel interessanteres gefunden hatte. den (mit einem gelben strich markierten) forellensteig von der zwieselbrücke nach zwiesel. aufmerksam geworden durch einen beitrag hier. die kleine bastei musste ich mir sparen – weil das gotlleubatal meinen zeitplan schon völlig gesprengt hat.

vorgugger (denn dafür muss es einen extra beitrag geben)

hole von dirk derbaum auf 500px.com

solch eine vielfalt an kleinen wasserfällen, strudeln (ja es gibt auch einen ganz besonderen strudeltopf) und lustigen wasserspielen – allerliebst und vor allem sehr zeitraubend. mit anderen worten – weit ist es (wieder einmal) nicht (nachzuguggn hier) aber ich war länger als 2 stunden unterwegs 😉

in diesem sinne einen schönen sonntag!

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#tbt

#tbt von dirk derbaum auf 500px.com

ea gab auch früher heisse tage. ich erinnere mich das die reifen im asphalt eingesunken sind und barfuss gehen unmöglich war. aufgenommen irgendwann im juni 1966 in der ćssr. wahrscheinlich in der mala fatra. aber das kann ich nicht beschwören…

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spurensuche III

spurensuche – jetzt aber so richtig. wobei ich beschlossen habe doch noch einmal 2 artikel daraus zu machen – sonst wird es zu unübersichtlich. für meinen geschmack. teil II

von wegen und brücken

der beitrag wird wohl mehr bilder als text enthalten (für mich ja nicht so absonderlich). allein der tatsache geschuldet das ich zu den objekten nicht so viel in erfahrung bringen konnte.

brücke II von dirk derbaum auf 500px.com

brücke I von dirk derbaum auf 500px.com

reste einer brücke über die gottleuba unterhalb der ehemaligen clemensmühle.

wehr von dirk derbaum auf 500px.com

wenn mich nicht alles täuscht sind das die reste des wehres für den mühlgraben zur clemensmühle (eine langzeitbelichtung musste es dann doch sein, wobei auch die folgenden bilder alle mit stativ aufgenommen sind…)

gländer von dirk derbaum auf 500px.com

gottleubabrücke von dirk derbaum auf 500px.com

wieder gings über die gottleuba, diesmal oberhalb der strasse von oelsen nach breitenau.

widerlager I von dirk derbaum auf 500px.com

wenn ich alle spuren richtig deute ist das der rest widerlageres der brücke aus fichtenstämmen welche zum bauernhof richard kühnel geführt hat.

hydrant von dirk derbaum auf 500px.com

eine gute löschwasserversorgung ist notwendig – vor allem bei diesem wetter!

tree III von dirk derbaum auf 500px.com

tree II von dirk derbaum auf 500px.com

kleinigkeiten am wegesrand -. die natur kennt kein erbarmen – sie nimmt sich zurück was ihr gehört…

brückenweg von dirk derbaum auf 500px.com

noch die brücke am ehemaligen dorfplatz – wo sich alte oelsengrund strasse und lappbuschweg trennen. um eine vorstellung zu vermitteln wo das ungefähr ist hier der link zu tante guugels karten.
ab hier geht es dann unbarmherzig bergauf – 110 höhenmeter am stück. 😉

aber wenn man(n) die geschafft hat dann erwartet den wanderer solch ein lieblicher feldweg, so richtig mit rain und hecke, der zurück zum augangspunkt nach oelsen führt.

lappenbuschweg von dirk derbaum auf 500px.com

und damit möchte ich meine spurensuche erst einmal abschliessen. nicht ohne zu vermerken das ein besuch in der vegetationsarmen jahreszeit unbedingt noch einmal sein muss.
es war ein sehr engagiertes projekt meinerseits. lange geplant. ich habe viel rechechiert, gelesen, gelernt. auch und vor allem im nachgang. sogar in die slub sind wir gefahren um ein buch auszuleihen welches ich für mindestens 50€ nicht kaufen wollte. (letzten endes waren auch nur 3 seiten für mich relevant (ein band der ‘werte der deutschen heimat’ von 1961 in dem die clemensmühle noch als tu-ferienheim geführt wird 😉 ).
und vielleicht hilft das hier ja fast vergessenes ein wenig für die nachwelt zu bewahren…

danke an alle geneigten leser für die geduld bis hierhin durchgehalten zu haben.

noch einmal

  • teil I
  • teil II
  • zum nachlesen.