musikalisches

Artikel

#sonntags

#sonntags – wenn der sonnabend nachwirkt.

die philharmonie rief und wir kamen – ich diesmal wieder halbwegs genesen – um den grossen russen zu lauschen

es war beeindruckend! und bunt – im saal!

(wer musste wieder einmal nach- bzw. vor sitzen?! 😉 )

und es gab das ganze auch im livestream zu sehen. ob dieser auch zum nachschauen irgendwi verfügbar sein wir weiss ich noch nicht. sollte dies der fall sein reiche ich es noch nach!

***

Artikel

von schatten

er wirft seine schatten voraus! der 250. geburtstag. vom maestro beethoven. obwohl es noch fast ein jahr zeit ist bis dahin. so auch am gestrigen abend bei der dresdner philharmonie.

‘triplekonzert’ für violine, cello und klavier. toll! und mit 3 instrumentalisten die sichtlich spass an ihrer aufführung hatten! alisa weilerstein, inon barnatan und guy braunstein waren in höchstform. gerade bei ihr am cello – fliegende haare – apocalyptica wären neidisch gewesen!

auch das orchester war richtig gut sowohl als begleitung der solisten als auch als mittelpunkt bei den beiden anderen stücken des abends. einmal ‘amphitheatre’ von brett dean (da sag ich nix zu ausser – spannend was mat mit instrumenten so alles machen kann. z.b. mit trompeten in zuben blasen…). zum anderen ‘symphonie fantastique’ von hector berlioz – fantastisch wie der titel schon sagt. eine augenweide auch der dirigent des abends rafael payare. er hüpfte auf dem podest rum wie eine marionette im steam-punk frack. 🙂 (er erinnerte mich immer an der rodrigo aus ‘mozart in the jungle’)- hatte dabei aber das orchester toll im griff. und das in grosser besetzung – so viele musiker sind selten zugegen! aprospros besetzung – auch der saal im kulturpalast war gut bestzt um nicht zu sagen – es war rappelvoll!
ein gutes, langes konzert – gern wieder. genau – in 4 wochen!

***

ich möchte noch die offizielle kritik – uach nachzulesen in der DNN – nachliefern. der geneigte leser möchte bitte bei herrn keuk weiterlesen!

Artikel

orgeln im palast

das erste orgelkonzert der neuen saison – diesmal wieder mit holger gehring. ich habe ihn ja mal despektierlich als keinen riesen auf der orgel bezeichnet – muss aber diese meinung revidieren (nach mehreren auftritten die wir inzwischen erlebt haben). obwohl wir uns einig sind – ein zwei falsch töne waren wieder dabei. aber das muss vielleicht so!

das motto des konzertes – ‘drei metropolen – drei meister’. es gab mendelssohn, gustav adolf merkel und heinrich reimann zu hören.

ein satz aus dem programmheft trifft es: “im unterschied zu mendelssohns werken, die heute noch jeder orgenist kennt, konnten sich die beiden folgenden stücke nicht dauerhaft im repertoire halten. oder positiver ausgedrückt: es handelt sich um überaus lohnende wiederentdeckungen!”
dem ist nichts hinzuzufügen!

ein mann und tausend klänge – ein tolles bild! so wars gestern abend! und sehr entspannt dazu!

tut gut in dieser hektischen welt!

***

Artikel

saisoneröffnung

nicht für die dresdner philharmonie aber für unser konzertjahr bei selbiger.

zwei stücke gabs zum auftakt – von dallapiccola und verdi. erster ist mir noch nie untergekommen – jetzt weiss ich auch warum. allerdings – die besetzung war schon spannend! so wie das stück auch.

aber diese ungewöhnliche “orchestrierung” erlaubte es uns in der pause einen komplettumbau der bühne zu beobachten

nach dieser pause dann verdi – mit grossem orchester und a-capella-chor. toll! und am ende verdienter applaus für dem mdr-chor, die polnische solistin (die 10 takte (oder so) vom ersten rang aus singen durfte), musiker der philharmonie und nicht zuletzt für maestro janowski!
wir werden sehen was uns in der weiteren konzertsaison noch so erwartet.

***

Artikel

sonntags

sonntags geht man in die kirche ist ein guter tag für kultur. wenigstens so ein bisschen. und so haben wir dem opa blumen aufs grab gestellt und danach noch einen kleinen abstecher gemacht. zu einer 1000jährigen

linde by dirk derbaum on 500px.com

 

ok, sie ist nur ca. 800 jahre als aber das ist marginal. beeindruckend ist sie! mit ca. 10,60m stammumfang (gemessen und hier nachzulesen). die schmorsdorfer linde. wir waren allerdings nicht die ersten besucher

‘heute bin ich hier herausgefahren
und auch schon spazieren gegangen
an der grossen linde.’
maxen, den 25.11.1834

so sprach sie

clara schumann – geburtstagskind des jahres! sie war mit ihrem robert oft im schloss maxen zu gast und spazierte gern bis zur linde! darum gibt es hier auch das kleinste freistehende museum deutschlands

linde by dirk derbaum on 500px.com

das ehemalige spritzenhaus, die spätere poststelle ist jetzt ein rund um die uhr geöffnetes kleines museum. der clara und der linde gewidmet. wer also ein klein wenig aus dem alltag treten möchte dem sei ein besuch wärmstens empfohlen!

ps – man(n) kann auch in der linde drin stehen! 😉

linde  by dirk derbaum on 500px.com

***