spannendes

Artikel

#alltagsmenschen

so heisst die ausstellung die derzeit -wieder einmal- im schlosspark lichtenwalde zu sehen ist. und die wir gestern besucht haben. und wie gestern versprochen – heute noch ein paar bilder.

pause

und eine pause vom alltag mit den #alltagsmenschen!

-klick klack aufs bild für mehr #alltagsmenschen-

wir hatten viel spass mit den figuren, ich finde auch sie passen sich diesmal noch besser in den park ein als beim letzten mal.

pause II

und wie gesagt – spass! vor allem frau r4pun2el.

und jetzt komm endlich! wir wollen ostereier suchen 🙂

in diesem sinne!

***

Artikel

#schlössersafari – #unterwegs teil II

für faule

#schlössersafari für faule 🙂

altenstein

schloss und park altenstein in thüringen (in der nähe von bad salzungen) waren mein zweites ziel auf dem weg nach westen. da waren wir schon einmal – im sommer 2014. das ganze gibts natürlich auch in bunt.

Altenstein  by dirk derbaum on 500px.com

das schloss wurde 1736 erbaut – und im jahre 1888 im stile alter englischer herrenhäuser umgestaltet. leider brannte es 1982 bis auf die grundmauern nieder und wird erst so nach und nach wieder aufgebaut. aber der park ist auch einen spaziergang wert – in ihm verwirklichten sich unter anderem die herren pückler und lennè. so gibt es eine teufelsbrücke

seit 1800 überspannt sie den abgrund zwischen zwei klippen des altensteiner zechsteins. früher noch viel spannender – ohne festes geländer!

und das herzogsgrab – gestaltet 1920/21.

nicht zuletzt gibt es den bonifatiusfelsen

mit seinen durchaus interessanten ausblicken

cross by dirk derbaum on 500px.com

zur geschcihte des felsen steht geschrieben: “Anno 724 kam der heilige Bonifazius in hiesige Lande. Den Ort, den er sich zuerst ausersehen, war der wald bey Altenstein, zwischen Isenach und Salzungen, nicht sogar weit von dem Werrafluss, wo er eine kleine Kapelle nebst einem Hüttgen für den Priester bauete.”
das kreuz auf dem felsen (nebst geländer etc. gibt es aber erst seit dem 19. jahrhundert.

damit soll mein kleiner rundgang enden – bilder von den blumenrabatten und so bleibe ich schuldig – es war einfach noch nicht die zeit dafür. aber vielleicht verschlägt es uns ja noch einmal hin. ein besuch sei jedenfalls dringend empfohlen – schon der alten, tollen bäume im innenrondell wegen!

***

Artikel

von brücken und wehren

beides ist ganz interessant – vor allem wenn sowohl als auch nicht mehr so ganz in ordnung sind. heute ein kleiner besuch an der freiberger mulde (da wo sie mit der bobritzsch zusammenfliesst). im bergbauland um freiberg.

— klickklack aufs bild für ein detail vom schlusstein —

die alte strassenbrücke über die bobritzsch am zollhaus – im jahre 1988 durch eine neue ersetzt und seitdem dem verfall preisgegeben. obwohl sie unter denkmalschutz steht. gleich daneben eine die noch länger ausser betrieb ist . seit 1972/73.

bridge IV by dirk derbaum on 500px.com

einmal als iphone-pano

bridge III by dirk derbaum on 500px.com

und einmal mit der nikon und nem weitwinkel.
die gehörte einmal zur eisenbahn – zur schmalspurbahn freital-potschappel — nossen.
und einmal noch im gegenlicht

bridge II by dirk derbaum on 500px.com

hach. und weiter flussabwärts – das ziel welches wir eigentlich nicht hatten

wild one by dirk derbaum on 500px.com

ein noch nicht, oder nicht vollständig zurückgebautes wehr – in sachsen langsam eine seltenheit. mit richtig wasser – dank der warmen temperaturen in den letzten tagen.

wild one II by dirk derbaum on 500px.com

heute war es dagegen wieder so kalt – es gab eis!

auf dem rückweg noch eine moderne wasserwirtschaftliche industrie-kultur-ruine

wheel by dirk derbaum on 500px.com

und dann war die runde geschlossen. und ein durchaus spannender kurzweiliger ausflug wie im flug vorbei. ein tracking gibt es wegen der kürze und überschaubarkeit der strecke nicht.

ps – bergbau gabs natürlich auch

aber mehr als diese tafel gabs auch nicht zu sehen.

***

Artikel

von heiligen und götzen (teil II)

nach den heiligen nun die götzen. bzw. ein ganzes götzenbüschchen!

von der barbarakapelle hin zu den götzen ist es nur eine kleine halbe stunde zu fuss – ein grosser teil allerdings auf dem kamm entlang was sich bei solchem wetter,

in verbindung mit einem kräftigen westwind, als nicht sehr angenehm herausstellte. darum gibt es auch kein bild des gesamten gebildes – ich habe da glattweg versäumt eins zu machen 😮
nur mit einem (nicht guten) ausblick-pano kann ich dienen

(wieder ein ort der nach einem erneuten besuch bei besserem wetter ruft)

wenn man in den kleinen steinwald ‘eindringt’ erwarten den staunenden besucher felsen wie in der einige kilometer entfernten sächsischen schweiz!

spannnend an der ganzen sache ist das diese sandsteine eben wie buckel oder ein rückgrat ganz oben auf dem kamm sitzen. und aus zwei sorten gestein mit dazwischen liegendem geschiebe sind (besser erklärt hier).

goetzenbusch by dirk derbaum on 500px.com

hier kann man es schön erkennen.
neben der rituellen bedeutung vor über 1000 jahren wurde der sandstein natürlich auch abgebaut – bevor das ganze areal unter naturschutz gestellt wurde (eine ähnliche ansammlung gibt es wohl nur noch in südamerika). ich habe ein bild in der fotothek gefunden welches den steinbruch zeigt.
im zweiten weltkrieg wurde der nahe bauernhof als luftschutzkeller genutzt und im ehemaligen steinbruch ein beobachtungsposten eingerichtet. dessen reste kann man heute noch besichtigen.

vielleicht gelingt es mir ja wirklich noch einmal bei besserem wetter da hin zu reisen und dann auch bessere bilder aufzunehmen 😉 (diese hier sind alle iphone-aufnahmen)

in diesem sinne einen schönen, kalten sonntag noch (hier hat es derzeit auf dem balkon -7,5°C).

***

ps – ich vergass – die tour zum nachplanen hier:

***

Artikel

von heiligen und götzen (teil I)

detailI by dirk derbaum on 500px.com

‘was uns das alter vererbt, schone das junge geschlecht!’

weise worte wahrescheinlich die seit 1881 an den damals wieder instandgesetzten aussenmauern der barbarakapelle in der dippser heide mahnen! ursprünglich um 1500 zu ehren der heiligen barbara – schutzpatronin der bergleute (das erzgebirge ist wirklich ein schweizer käse, es gibt kaum einen fleck der nicht bergmännisch untersucht wurde) – erbaut verfiel sie schon in den 1530er jahren wieder. und eben 1881 entschloss man sich sie als denkmal zu erhalten und setzte die ruine wieder instand.

windowII by dirk derbaum on 500px.com

so erschliesst sich du ruine von der einen seite kommend und so

von der anderen.

chor II (barbarakapelle) by dirk derbaum on 500px.com

der innenraum mit chor

altar (barbarakapelle) by dirk derbaum on 500px.com

und altar sowie dem wunderschönen, aus der entstehungszeit, erhaltenen gotischen fenster.

chor (barbarakapelle) by dirk derbaum on 500px.com

window by dirk derbaum on 500px.com

ein kleinod was mir bis in diese tage nicht bekannt war!

und wer einmal die kapelle gefunden hat sollte auch der benachbarten salzlecke einen besuch abstatten.

ein schönes beispiel für kulturlandschaft.

zu sehen wo das ganze zu finden ist und wie man hingelangt geht bei komoot

p.s. – die bilder sind zwar alle mit stativ und so aufgenommen aber der dauernieselregen an diesem tag hat die freude am knipsen doch stark gemindert…

***