thüringisches

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weihnachten in weimar – die kreuze

eigentlich beschränke ich meine aktivitäten in bezug auf #sühnekreuze ja auf sachsen – sogar auf den ehemaligen bezirk dresden – sonst ufert das ganze aus. aber wenn es sich wie im weihnachtsurlaub möglich ist auch anderswo ein paar kreuze zu besuchen dann mache ich das. zumal wenn es solche markanten sind!

so wie das in unmittelbarer umgebung unseres hotels – im weimarer stadtteil schönfeld. oder das beeindruckende 2m grosse in der nähe von oßmannstedt im weimarer land.

und das eher unscheinbare und vor der kunstinstallation fast verschwindende in tiefurt

und dann war da noch die steintafel im nirgendwo

dazu habe ich nix gefunden – aber ich vermute es ist ein grenzstein – die buchstaben auf der vorder- und rückseite deuten darauf hin.

jedes der kreuze erhält natürlich seine eigene seite hier und ich werde die links nach und nach ergänzen!

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weihnachten in weimar – das bauhaus

das bauhaus in weimar. es reduziert sich auf ein gebäude, die gleichnamige universität und das bauhausmuseum. letzteres haben wir – um es vorwegzunehmen – aussen vor gelassen. im jubiläumsjahr muss das nicht sein – ausserdem hätten wir weder zeit noch muse gehabt den bauklotz zu besuchen.
das einzoge bauhaus-haus haben wir auch nicht gesehen – das haus am horn. aber das gebäude in dem die baushaus-universität begann haben wir gesehen – von aussen!

diese 4 fennster waren alles – eingebettet in feinsten jugendstil

und auch henry van der velde hat spuren hinterlassen:

jugenstil

das schönste gebäude auf dem campus – imho… es gehört heute zur kunstgewerbeschule!

alles gesehen und erfahren während des sehr informativen stadtrundgangs!

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sonntags

sonntags geht man in die kirche. meint hier die weihnachtlich geschmückte (das kann man hier schon gut sehen) stadtkirche ‘sankt peter und paul’oder auch herderkirche.

ein ganz besonderer punkt ist der altar. ursprünglich wurde er dem letzten lebensjahr von lucas cranach dem älteren (der ja gleich auf dem nebenan auf dem jakobskirchhof bestattet ist und dessen original-grabstein hier in der kirche gesichert wurde) zugeordnet. aber es ist dann doch ein werk von seinem sohn – dem jüngeren.

besonders sind auch in der eher schlichten kirche sehr beeindruckende epitaphien.

und da dieses ganze so umfangreich wird wird es eine #kirchensafari-seite geben die alles ein wenig genauer beleuchtet.

in diesem sinne einen schönen sonntag allen geneigten lesern!

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UPDATE: die seite zur herderkirche ist online –> hier entlang!
UPDATE:
‘hier entlang gehts nicht mehr’ –

ich habe auf bitte der kirchgemeinde meine seite zurückgenommen und die bilder hier sowie in einem anderen beitrag gelöscht. vielleicht erkläre ich das ganze mal noch ausführlicher aber im augenblick muss das reichen.

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weihnachten in weimar

das hier befindliche bild vom weihnachtlich geschmückten cranach-altar in der herder-kirche habe ich auf bitte der kirchgemeinde ebenjener kirche gelöscht.

verwöhnen lassen am rande der klassikerstadt – es hat uns gutgetan. klassik allüberall – in erster linie goethe, dann herder und bauhaus mit abstand schiller und wieland. es wird zu berichten geben – bestimmt!

goethe war hier

und DER klassiker musste natürlich diesmal auch sein! 😉

ich hoffe die geneigte leserschaft hat die weihnachsttage ohne stress und streit überlebt und sich so erholt wie wir!

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#schlössersafari – #unterwegs teil II

für faule

#schlössersafari für faule 🙂

altenstein

schloss und park altenstein in thüringen (in der nähe von bad salzungen) waren mein zweites ziel auf dem weg nach westen. da waren wir schon einmal – im sommer 2014. das ganze gibts natürlich auch in bunt.

Altenstein by dirk derbaum on 500px.com

 

das schloss wurde 1736 erbaut – und im jahre 1888 im stile alter englischer herrenhäuser umgestaltet. leider brannte es 1982 bis auf die grundmauern nieder und wird erst so nach und nach wieder aufgebaut. aber der park ist auch einen spaziergang wert – in ihm verwirklichten sich unter anderem die herren pückler und lennè. so gibt es eine teufelsbrücke

seit 1800 überspannt sie den abgrund zwischen zwei klippen des altensteiner zechsteins. früher noch viel spannender – ohne festes geländer!

und das herzogsgrab – gestaltet 1920/21.

nicht zuletzt gibt es den bonifatiusfelsen

mit seinen durchaus interessanten ausblicken

cross by dirk derbaum on 500px.com

 

zur geschcihte des felsen steht geschrieben: “Anno 724 kam der heilige Bonifazius in hiesige Lande. Den Ort, den er sich zuerst ausersehen, war der wald bey Altenstein, zwischen Isenach und Salzungen, nicht sogar weit von dem Werrafluss, wo er eine kleine Kapelle nebst einem Hüttgen für den Priester bauete.”
das kreuz auf dem felsen (nebst geländer etc. gibt es aber erst seit dem 19. jahrhundert.

damit soll mein kleiner rundgang enden – bilder von den blumenrabatten und so bleibe ich schuldig – es war einfach noch nicht die zeit dafür. aber vielleicht verschlägt es uns ja noch einmal hin. ein besuch sei jedenfalls dringend empfohlen – schon der alten, tollen bäume im innenrondell wegen!

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