Kirche Kreischa

Kreischa – eine Gemeinde in den nördlichsten Ausläufern des Erzgebirges. Das kleine Städtchen ist bekannt für seine (ehemalige) Strohhutfabrikation und die grosse Reha-Klinik. Die Kirche ist eher unspektakulär aber schon sehr alt.

Erste Erwähnungen reichen bis in Jahr 1150 zurück. Sie ist also im tiefsten Ursprung romanisch. Allerdings erfolgte 1516 ein Umbau und durch den achteckigen Turmaufbau hat sie ein durchaus barockes Äusseres.

Über die Entstehungs- bzw. Renovierungszeiten geben Wappensteine über den verschiedenen Türen Auskunft

Neben dem Portal finden wir einen Epitaph mit einem Teilrelief ‘Christus in Gethsemane’ und über der tür die scon weiter oben gezeigten Wappensteine (dabei steht die 1514 für das Jahr des Einbaus des Portales neben dem Kürbitzwappen und dem Wappen der Familie Carlowitz (das mit den 3 schwarzen Kleeblättern) welche das Kreischaer Rittergut von 1455 bis 1694 besass.

 

Das Portal ist von einem gedrückten Spitzbogen mir verschränktem Stabwerk umgeben und seit 1964 hat der Sandstein-Epitaph eine ebensolche Umrandung.

Der Innenraum

Treten wir ein – klickklack aufs Bild!

Zum Abschluss noch ein hübsches Detail. Es gibt nämlich eine kleine Kuriosität – der Weg von der Kirche zum Friedhof führt über eine kleine Brücke die eine Strasse überspannt.

~ ~ ~

Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen
Matthäus 5/7+8

~ ~ ~

zurück zur startseite

ist in arbeit – einschliesslich der unterseiten!