Kaple sv. Marka (St. Markus-Kapelle)

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Nördlich von Kovářská, wo die Straße nach Černý Potok aus dem Ort kippt, steht nicht einfach eine Kapelle, sondern die Erinnerung an ein Gebet, das erhört wurde. 1871 soll hier die alte Josefa Päckert ihr Augenlicht wiedererlangt haben – am schlichten Eisenkreuz, das noch heute daneben steht. Erst Jahrzehnte später, 1913, gab man dem Ort ein Haus aus Stein: die Kaple sv. Marka. Ein kleines Erzgebirgsmarienfeld ist es nicht, eher ein Markus-Platz, doch der Ernst der alten Straße hängt noch in der Luft.



Die Kapelle des hl. Markus bei Kovářská entstand 1913 an einem seit dem 16. Jahrhundert verehrten Ort. Dort soll 1871 die 85-jährige Josefa Päckert, seit Jahren erblindet, beim Gebet am Wegekreuz ihr Augenlicht wiedererlangt haben. Aus Dank ließ sie ein eisernes Kreuz errichten, das bald Ziel kleiner Wallfahrten wurde. Vier Jahrzehnte später errichteten die Bewohner an dieser Stelle die heutige Kapelle, um den „Wunderplatz“ dauerhaft zu bewahren. So verbindet die Kaple sv. Marka barocke Frömmigkeitstradition, Volksglauben und frühmoderne Dankkultur in einem schlichten Bau am Weg nach Černý Potok. (in Zusammenarbeit mit Herrn Clarus)(ein Bild vom Inneren findet man hier)



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Die Blinden will ich auf dem Wege leiten, den sie nicht wissen; ich will sie führen auf den Steigen, die sie nicht kennen.
Jesaja 42,16



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