Dorfkirche Sitten

Sitten ist ein kleiner Ort (ca. 400 Einwohner) in mittelsächsischen Burgenland der heute nach Leisnig eingemeindet ist. Erstmalig erwähnt 1213. Und seit 1215 ist eine ‘Capella in Sitin’ bekannt. Damals zur Kirchgemeinde Leisnig gehörend wurde sie vom dortigen Burgward verwaltet, zwischendurch unterstand sie dem Kloster Buch und später wurde sie als Filial von Börtewitz verwaltet. Heute gehört sie zum Ev.-Luth. Pfarramt in Zschoppach. Ihre jetztige Gestalt erhielt die Kirche um 1730 unter der Herrschaft der Familie von Schleinitz. Vermutlich bestand sie im 13. Jahrundert nur aus einer Kapelle mit Turm. Erst später wurde das Kirchenschiff angebaut und bekam ein höheres dach.

Die ursprüngliche Kapelle ist der heutige Altarraum und aus der Zeit ist noch das eine erhaltene romanische Fenster.

Das Rundbogenfenster in der Mitte. Im Jahre 1876 (genauer am 8. Juli um 5 Uhr Nachmittags) schlug der Blitz in den Turm ein, durchschlug das Gewölbe im Altarraum und zerstörte den Altar. Zum Glück konnte der Brand des Turmes schnell gelöscht werden. ‘Nur’ die Dokumente im Turmknopf verbrannten.

Treten wir ein:

-klickklack aufs bild um einzutreten-

Der Kirchof beherbergt noch einige bemerkenswerte Grabdenkmale und ein Grufthaus.

Unweit der Kirche ist auch das alte Rittergut zu finden auf dessen Entstehung der Ort zurückgeht.

 

Zum Abschluss noch eine historische Ansicht aus der sächsischen Kirchengalerie von 1840

*im aufbau*

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Wie könnt ihr rechten mit mir? Ihr seid alle von mir abgefallen, spricht der HERR.
Jeremia 2,29

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