derbaum

schreibt ...oder auch nicht!

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von neuen gräben, wüsten teichen und hohen mooren

den titel mag ich – er macht irgendwie lust auf erkunden. hab ich heute gemacht – in aller frühe und in aller ruhe! nachzuvollziehen hier. getroffen hab ich niemanden und es war tatsächlich still! bis auf die vogelpiepserei und die wasserplätscherei.

(wenn man(n) ein stativ mit hat dann sehen sogar 9sec belichtungszeit ganz ansehnlich aus!)

der weg führte nach dem seit gestern berühmten miriquidi. was aus dem althochdeutschen kommt und sich aus den worten ‘mirki’ und ‘witu’ zuseammensetzt. also dunkel- oder finsterwald. der name fürs gebirge vor dem berggeschrey – ab da wurde es dann lichter und damit heller und zum erzgebirge! (vorzeiten war der wald auf dem kamm ein hag – mit anderen worten undurchdringlich. ziel war der im titel erwähnte wüste teich (auch alter oder schwarzer teich genannt) – ein relikt des berg- und holzbaus im oberen gebirge. angelegt im 15. jahrhundert diente er vornehmlich dazu den wasserdurchfluss der wilden weisseritz für die holzflösserei zu erhöhen. letztmalig wurden im april und mai 1875 12000 raummeter nach dresden geschwommen. heute ist es einfach eine oase in der landschaft – mitten im wald!

(für das pano in gross bitte klickklack hier…)

(für das pano in gross bitte klickklack hier…)

der ‘neue graben’ ist ebenso ein bergbaurelikt – er diente zur aufschlagwasserführung – so wie der wesentlich berühmtere aschegraben. leider gibt es keinen solchen wanderweg entlang des grabens wie beim aschegraben – so habe ich ihn nur 2x getroffen.

das bedarf wohl eines weiteren besuches.
auch das moor habe ich heute rechts, bzw. links liegen gelassen – aber da isses..

noch ein wenig plätschern (so in gedanken) gefällig? bitte:

ein guter tag. erinnert an den von vor 3 jahren! 😉

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krimskrams

immer noch keine lust mehr hier zu schreiben – aber ein klein wenig krimskrams darfs sein

nachdem der hohe norden gelbe rapsfelder meldet, in äquatorial-deutschland die ganze gegend ergelbt meldet jetzt auch miriquidi – es rapst!

nur das gelb muss sich die geneigte leserschaft noch vorstellen – hier gelbt noch nichts! aber was nicht ist. einen blick in die lieblingskirche? bitte:

der chor aus dem 11 jahrhundert gesehen von der empore von 1697.

und weil wir gerade bei kirche sind – ein wenig geschichtsunterricht gefällig? heute vor 500 jahren wurde aus dem mönch martin luther der junker jörg.

ganz in der nähe der damilgen burg altenstein (heute neo – dingsschloss mit feinem park!) wurde er auf geheiss seines kurfürsten friedrich entführt und auf die wartburg gebracht. so entging er der reichsacht, seiner gefangennahme und seinem eventuellen frühen tod.

so jetzt gehe ich wieder haushalten oder was man an haushalttagen eben so macht…

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