derbaum

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raus

aus der heissen stadt und aus der lauten welt. ich weiss nicht woran es liegt – aber die welt kommt in dieser woche noch viel lauter vor als sie sonst ist… so schlimm das es mich aggressiv und depressiv zugleich macht. keine gute mischung. was liegt also näher als dem moloch zu entfliehen. und das am besten ganz früh morgens – wenn die mitmenschen noch schlafen. nicht die lieblingsmitmenschen, die nerven nicht. ganz im gegensatz zu den anderen, befellten, mitbewohnern. die sind auch sehr nervig in diesen tagen.
rein ins auto raus – dahin wo die welt noch schön ist:

little tree by dirk derbaum on 500px.com

sogar nach reichlich wasser in der gottleuba. und kühl, ja fast kalt ist es auch. das wasser. ich weiss das – bei diesem bild hab ich drin gestanden! aufgenommen mit meinen lieblings 135mm.

johannis by dirk derbaum on 500px.com

die johanniswedel blüchen in voller schönheit, auch ansonsten isses schön grün und frisch. trotz der hitze in den letzten 2 wochen. (auch der wasserfall in lahedo führt noch wasser, den habe ich aber heute rechts liegen gelassen…nicht so viel wie auf diesen bildern, aber viel mehr als im letzten jahr…)

down by dirk derbaum on 500px.com

den strudeltopf hab ich auch nicht gefunden heute – aber meine suche war nicht so intensiv. mit der sonne kamen die mücken – und ich hab mich wieder ins baumhaus verzogen…

und wer wissen möchte wo ich die kleine stunde im wald war —> hier.

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sonntags- die III.

sonntags geht man in die kirche in den kulturpalast. zur matinee.

es gab – ausser brezel, sekt und expresso auch musik vom feinsten – ‘ein deutsches requiem’ von johannes brahms. muss man(n) nichts dazu sagen – grossartig eben. aber auch das drumherum war diesmal aussergewöhnlich – leuter professoren, manager, ärzte und der gleichen und natürlich auch -innen auf der bühne. eben TheManagmentSymphony.

was soll man sagen – ein souveräner maestro sanderling, zwei tolle solisten ( mojca erdmann und hanno müller-brachmann ), zwei grossartige chöre und ein orchester das seine sache richtig gut gemacht hat. wir sind uns einig – die dresdner philharmonie hört sich harmonischer an – aber die machen das ja auch von berufs wegen!
es war ein toller mittag mit einem hervorragenden klassiker!

danke!

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sonntags die II.

sonntags geht man in die kirche wenn der ‘europäische tag der backsteingotik’ (European Day of Brick Gothic) ist. dann ist man(n) froh letztes wochenende in einer der hochburgen ebendieser gewesen zu sein. ich weiss, ich hänge hinterher mit meinem tagebuch, aber die letzte woche war nicht so gut für irgendwelche schreibereien – also gibt es stau. als kleiner vorgugger also mein beitrag zum heutigen ‘festtag’

rathaus tangermünde

zu sehen ist eines der bedeutendsten profanen bauwerke der backsteingotik in norddeutschland – das rathaus zu tangermünde!

es wird mehr geben, versprochen, backsteine üben auch eine magische wirkung auf mich aus.
und danke an frau r4pun2el das sie meine escapaden erträgt 😉

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sonntags…

sonntags geht man in die kirche. auch wenn es schon pfingsten war. und da ich festgestellt habe: es gibt augenscheinlich mehr kirchen als sonntage – selbst in der näheren umgebeung müssen heute wohl zwei herhalten. zum einen die st. marienkirche in treuenbrietzen (nach treuenbrietzen wollte ich schon immer mal 😉 ).

st marienkirche by dirk derbaum on 500px.com

sie ist die älteste eingewölbte stadtpfarrkirche der mark brandenburg und eine dreischiffige pfeilerbasilika mit querschiff. baubeginn war 1220 und der turm wurde ab 1452 errichtet. ein schönes beispiel für die typische backsteinarchitektur in der mark brandenburg. hier zumindest die westseite – der rest ist aus feldsteinen gemauert. mehr zur baugeschichte gibts in der wikipedia zu lesen.

hall by dirk derbaum on 500px.com

altar und kanzel

altar by dirk derbaum on 500px.com

kanzel by dirk derbaum on 500px.com

und in die andere richtung die wagner!- orgel 😉 – ein hochgelobtes instrument. leider bei unserem besuch unbespielt.

ein schöner besuch am wegesrand.
und dann war da noch pissdorf. 06386 pissdorf.

direkt am dorfeingang das ensemble aus kirch(ruine) und friedhof. machte einen beherzten tritt auf die bremse und einen kleinen rundgang.

dorfkirche pissdorf by dirk derbaum on 500px.com

chor by dirk derbaum on 500px.com

grave by dirk derbaum on 500px.com

innenraum gibts nicht zu besichtigen – das dach der kirche ist nicht mehr existent – nur der chor wurde als kirchraum wiederhergestellt. um einen eindruck zu bekommen wie es mal aussah hab ich mal ein augehängtes bild aus den 1930er jahren genipst

und damit zu bach. (eben hier im radio die kantate zum heutigen trinitatis…)

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