Conradsdorf

auch conradsdorf – unweit von freiberg – kann ein kreuz vorweisen. dieses steht aber erst seit 1937 an dieser stelle. vorher war es -fast unauffindbar- in der wand der scheune des pfarrhofes vermauert.

aber herr rudolph aud hainsberg hat es aufgespürt und dann wurde es auch schnell so schön sichtbar aufgestellt. die genaue geschichte reiche ich nach – dazu muss ich erst wieder einmal in die bücherei um den text nachzulesen.

auf der vorderseite trägt das kreuz einen eingeritzten jagdspeer. dieser deutet auf den aufstellungsgrund hin. er stellt das mordwerkzeug dar mit dem der kantor ecka(e)dt einen kirchenräuber erstochen haben soll. die aufstellung daraufhin lässt sich allerdings historisch nicht belegen – so könnte es auch sein, daß ein früheres kreuz für diesen zweck umgestaltet wurde.
in beiden seitenarmen sin rillen zu finden die bezeugen das man in früheren zeiten die erntewerkzeuge am kreuz schärfte. oder aber pilger haben sich in abergläubiger absicht steinstaub zu heilzwecken abgerieben… 😉

-wird ergänzt-

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