Gohrisch

direkt an der flurgrenze zwischen gohrisch und königstein, an einem kleinen wiesenweg querab vom pladerbergweg steht ein kreuz. bis 1972 war es im gartenzaun integriert und bis zu den armen eingesunken. dann haben es junge forscher einer arbeitsgemeinschaft des kinderheimes unter anleitung des heimatforschers harald schurz herausgezogen, aus dem zaun entfernt und ohne den satndort wesentlich zu verändern neu aufgestellt.

in der volkssage hiess es das ‘franzosengrab’ – aber es ist viel älter. sehr wahrscheinlich ist das die leute ihm einen aktuelleren sinn geben wollten als eine spätmittelalterliche sühnegeschichte die sich nicht belegen lässt.

sehr wahrscheinlich ist jedoch das es viele jahre als forstgrenzstein und wahrscheinlich auch als wegkreuz benutzt wurde.
die eingeschlagenen kreuze und die ’56’ belegen das!

wer mehr wissen möchte dem lege ich den artikel von harald schurz ans herz – er hat das ganze wissenschaftlich betrachtet und allgemeinverständlich beschrieben. 1972 in der zeitung und zu lesen hier.

und einmal rundum – bitte:

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