Naundorf


Dieses Kreuz mitten im Nirgendwo ist im Kontext mit den beiden ‘Grillenburger’ Kreuzen. Eigentlich zählt es dazu, aber da es auf der Naundorfer Flur steht habe ich es mal dahin verortet. Es steht im nordwestlichen Tharandter Wald völlig ab von Wegen (das ist vielleicht auch gut so denn es wurde schon zwei mal mitwillig zerstört) und eins der schönstgelegenen die ich bisher besucht habe. Wobei ja jedes seinen Reiz hat!
Dabei ist es ein ganz einfaches, schmuckloses Kreuz, ohne jede Inschrift oder Einritzungen.
Dieses Kreuz mitten im Nirgendwo ist im Kontext mit den beiden ‘Grillenburger’ Kreuzen. Eigentlich zählt es dazu, aber da es auf der Naundorfer Flur steht habe ich es mal dahin verortet. Es steht im nordwestlichen Tharandter Wald völlig ab von Wegen (das ist vielleicht auch gut so denn es wurde schon zwei mal mitwillig zerstört) und eins der schönstgelegenen die ich bisher besucht habe. Wobei ja jedes seinen Reiz hat!


Dabei ist es ein ganz einfaches, schmuckloses Kreuz, ohne jede Inschrift oder Einritzungen.

Fürs Aufstellen gibt es zwei Geschichten

- Eine Magd wurde an dieser Stelle von einem wild gewordenen Bullen getötet
- Ein Holzarbeiter von einem fallenden Baum erschlagen.

Ich überlasse dem Leser welche ihm besser gefällt.


Auf dem Weg zum zweiten Kreuz in Naundorf kann man gleich noch einen Ganzmeilenstein von 1859/60 der ehemaligen Postkutschenverbindung Dresden-Nürnberg bewundern. Diese wurde von 1832 bis 1862 betrieben.


Mehr dazu kann der geneigte Leser auf der Poststrassen-Seite erfahren!

In unmittelbarer Nähe befindet sich die Kirche von Naundorf und dort wiederum am Eingang von der Dorfstrasse aus das Steinkreuz.

 

 

Weitere Denksteine im Tharandter Wald

Unweit des Namenlosen Kreuzes auf der Naunhofer Flur findet man an der Schneise 21 (gelegen in Richtung Grillenburg) den sogenannten Weise – Denkstein.


Geht man die Schneise 21 weiter gen Westen kommt man zum Lips-Tullian-Felsen – der ein bemerkenswertes Panorama bietet

Unweit von da – an der Salzstrasse – gibt es einen Erinnerungsort für einen tödliche Verunglückten Waldarbeiter. Dieser stürzte im Jahre 1949 beim Zapfenplücken ab. Nun setzt man in der Neuzeit keine Gedenksteine mehr, aber eine Tafel erinnert an den Unfall. Und der Stubben des Baumes wurde erhalten und eingezäunt.


in Bearbeitung


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Eine Übersicht über weiter Steinkreuze im Tharandter Wald gibt es hier!

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