Niederschöna

In Niederschöna bei Freiberg finden wir ein Kreuz zu dem es widersprüchliche Angaben gibt. Die einen bezeichnen es als ‘Wallfahrtskreuz’ (die Niederschönaer Kirche soll früher eine Wallfahrtskirche gewesen sein), der Herr Kuhfahl meint es wäre eine Pilgerstation aus der Vorreformation und für andere ist es ein Mordkreuz. Richtige Belege dafür gibt es wohl nicht.

Zu finden ist es im Pfarrhof welcher auch vom Friedhof her zu betreten ist.

Das Schwert, welches auf der Westseite eingeritzt ist, konnte ich wegen des Efeubewuchses genausowenig finden wie die Rundmarke am Nordarm.

Noch ein kleiner Blick auf den Eingang zum Kirchhof

Vielleicht ergibt sich ja noch eine #Kirchensafari dahin 😉

Es soll in Niederschöna ein zweites Kreuz geben. dieses befindet sich jedoch auf Privatgrund und da wollte ich am frühen Sonntagmorgen nicht stören – irgendwann.

 

Das Zweite in Niederschöna befindliche Kreuz habe ich noch nicht besucht – aber ich möchte hier noch ein anderes Denkmal erwähnen. Auf der Flur zwischen Niederschöna, Oberschaar und Falkenberg findet sich das sogenannte Fliegerdenkmal

 

Es erinnert an den Absturz eines Militär-Doppeldeckers im Jahre 1912. Dabei fanden Pilot und Copilot den Tod. Ihre Namen und Dienstränge sind auf einer Bronzeplatte im Obelisk verewigt.

 


Auch erinnert eine Tafel vor dem Denkmal an das Ereignis und erklärt die Fakten genauer.

 



 
Übrigens ist der grössere Baum auch ein besonderer. es handelt sich um eine Winterlinde mit 4,80m Stammumfang (2010) die ca. 200 Jahre alt ist. Aufgrund ihrer exponierten Lage stellt sie eine markante Landmarke dar!

 

Tragisch ist das genau 100 Jahre nach dem Unglück fast an ebenjener Stelle ein Ultraleichtflugzeug abgestürzt ist und Pilot sowie Copilot ums Leben kamen…

 

-wird fortgesetzt-

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