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von farben und ausblicken

sonntags – wenn der herbst auf der leiter steht.

leaf by dirk derbaum on 500px.com

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führt uns unser weg weg zur thiele – aussicht mit dem dort befindlichen biedermann-mausoleum.

mausoleum by dirk derbaum on 500px.com

angeblich hat hier schon adrian zingg gestanden und eins seiner berühmten bilder von der sächsischen schweiz geschaffen.

river by dirk derbaum on 500px.com

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nacheinem feinen picknick – wir hatten den papa mit – ging es leichten fusses zurück zum schloss thürmsdorf

castle by dirk derbaum on 500px.com

die dortige schokoladenmanufaktur liessen wir diesmal wegen überfüllung links liegen. ein ganz kleine runde mit tollen blicken auf die bunte welt und damit ein guter sonntag!

königstein

königstein

manchmal muss es auch schwarz/weiss sein. die stadt im dunst und der glitzernde fluss – die romantiker hätten ihre helle freude an der szenerie gehabt!

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to be continued…

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von teufeln und galgen (-bergen)

nachgeforscht und gefunden habe ich einzelheiten zur tännichtmühle. an dieser stelle danke an frau r4pun2el die mir die entsprechende literatur in der bibliothek organisiert hat. und eben jene tännichtmühle von der ich letzte woche noch nichts wusste trägt auch den beinamen teufelsmühle.

so sah sie wohl einmal aus. ihren beinamen hat si vom müller andreas reiff der 1720 im alter von 44 jahren starb. dieser war ein rutengänger was ihm den ruf einbrachte mit dem teufel im bunde zu stehen und seither hiess die mühle nach dem hinkefuss-gesellen. glück war ihr nicht beschieden – immer mehr schulden plagten die besitzer. uns so legten der müller (naman weiss ich nicht) und sein bruder im februar 1853 feuer. allein es hat nicht geklappt – der mühle war nichts passiert. dafür brannte sie 20 jahre später, am 17. april 1872, dann ganz ohne zutun des müllers bis auf die grundmauern nieder. und da dieser ausser schulden auch nichts besass wurde sie nie wieder aufgebaut. und von den grundmauern ist jetzt – noch 150 jahre später – auch fast nichts mehr zu sehen.

von etwaigen wehren, mühlgräben oder ähnlichem habe ich auch nichts gefunden – sowohl in der literatur noch im wald. einzig vielleicht dies

es sieht nach einem nicht mehr benutzbaren stauweiher ein stück oberhalb der mühle aus. dieser könnte das wasser für die mühle bereitgestellt haben. obwohl geschrieben steht das der müller den anwohnern weiter unten versprechen musste das wasser

“nie schützen, sondern immer laufen zu lassen bei Strafe von 2 Thalern”

belassen wir es dabei mit der zeit gerät so manches in vergessenheit. wir haben auf alle fälle den ‘finstren’ grund verlassen um über streuobstwiesen

das örtchen weisstropp zu erreichen. eins der ältesten dörfer in der gegend, schon 1288 urkundlich erwähnt. und aus dieser zeit stammt auch die erste erwähnung eines pfarrers. was auch auf eine kirche daselbst hindeutet. diese

ist es nicht – das ist der nachfolgerbau. darüber gibt es morgen mehr zu berichten.
auf der landstrasse verlassen wir den ort wieder – das schloss haben wir rechtsliegen lassen – es ist privatgebäude – und gelangen zum galgenberg.

eigentlich verdient der hügel den namen berg nicht aber von seinem fuss kann man schön guggn. weit! bis nach radebeul – das ist nicht so weiit aber auch bis moritzburg.

links im bild schloss und kirche moritzburg und rechts die lindenauer wasserturm und die friedensburg mit den radebeuler weinbergen.
und schon sind wir 7km gelaufen und die clara wartet um uns die paar minuten wieder heim zu chauffieren. nazuguggn gibts das ganze hier – bei komoot.

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p.s. eins hab ich noch

creek

das mag ich wieder einmal sehr. und wer mehr lesen möchte – der text über die tännichtmühle ist 1951 in einer schrift ‘dorfbilder’ – heimatgedanken zu oberwartha erschienen.

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traditionen

(mindestens) einmal im jahr geht die reise nach seiffen!
das heimatmuseum musste diesmal aussen vor bleiben – wir waren zuvor in der kirche von neuhausen – im rahmen meiner andauernden #kirchensafari. nachzulesen demnächst auf der zugehörigen seite.
tradition – die bratwurst

aber auch die seiffener kirche war wieder ziel

und diesmal hat es geklappt – wir waren zur orgelspielzeit, was gleichzeitig kirchenerklärzeit bedeutet, da! und haben den zimbelstern in aktion erlebt

die geldbörse blieb wieder in der tasche – ursprünglich gedachte anschaffungen erwiesen sich als zu kostenintensiv 😉
aaaber – das kleine vorwerk lag wieder am heimweg

feststellung: kuchen ist selbergebacken und leggor und auch drinnen gilt : nur gännschen

ein lohnenswerter brückentagsausflug mit durchaus feinem herbstwetter (zum teil) und noch nicht sooo bunten bäumen…

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sonntags

sonntags geht man in die kirche. oder zumindest drumrum.

mehr steht – wie in letzter zeit üblich – auf der zugehörigen #kirchensafari – seite.
heute im malerischen bieberstein – gelegen unmittelbar neben reinsberg (dem ohne h) über dem tal der bobritzsch. auf einem felssporn über dem flüsschen liegt auch die alte burg/ das schloss.

schloss bieberstein

wie man sieht tut ein besuch in der unbelaubten jahreszeit durchaus noch einmal not – um das ensemble in voller pracht sehen zu können. vom garten aus ging das gestern auch

schloss bieberstein

nur von innen nicht – es sollte geheiratet werden und so war die hausdame noch voll im stress und hatte keine zeit uns durchs schloss zu führen. das werden wir aber nachholen – denke ich. wenigstens den verwunschen park konnten wir beischönstem spätsommerwetter bewundern. erinnert ein wenig an ‘der geheime garten’ 😉

upstairs downstairs

über den park habe ich nichts weiter gefunden, ausser das es früher eine orangerie gab. die ist aber jetzt wohl verschwunden. das schloss selbst war bis 1992 jugendherberge und befindet sich heute in privatbesitz.
noch zu finden im -eigentlich nicht öffentlichen – reste des alten tores

das alte rittergut ist durchaus noch vorhanden – z.t. bewohnt, z.t. für uns gestern nicht erkennbar welchem zweck es dient.

es hat sich gelohnt diesen kleinen #safari – ausflug zu machen. ergänzend dazu noch der beitrag über bobritzsch, brücken und kleinbahnen.
zum schluss noch was zum ausruhen und träumen an disem sonntag!

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der geising

der geising

geising I by dirk derbaum on 500px.com

reichlich 820m hoch ist die quellkuppe im osterzgebirge, aus basaltgestein (wer hat nur die ganzen steine da aufgeschichtet?!) und einer der markantesten berge der gegend!

jeder kennt ihn!

denke ich zumindest.

nicht zuletzt wegen des markanten turmes. der luisenturm

luisenturm by dirk derbaum on 500px.com

18m hoch, unten 4 oben 3,50m im durchmesser und 88 stufen führen nach oben. seit 1891. und gebaut wurde er in 68!!! tagen. nciht wochen oder monaten…
von oben dann ein 360°rundblick mit – je nach wetterlage – fernsicht bis in die sächsische schweiz oder ins isergebirge.

so ungefähr

altenberg by dirk derbaum on 500px.com

zinnwald mit lugstein und lugsteinhof und altenberg mit zinnbergwerk, kahleberg und galgenteichen…

und das grosse braune loch in der mitte des bildes bringt uns gleich zur nächsten geschichte der gegend – zum bergbau. es ist die altenberger p(b)inge – ein grosser bergwerkseinbruch von 1620. und später… zu details verweise ich auf das grosse lexikon. und am linken bildrand im vordergrund ist auch schon unser neues ziel zu sehen – ein weiteres denkmal der bergbausgeschichte – der markscheidestein.

der weg dahin über ruhige, sehr gefällige feldwege

lane by dirk derbaum on 500px.com

dieser stein dient der übertage – markierung einer grenze das abbaugebietes zweier konkurierender bergbauunternehmen. hier noch einmal besser erläutert

gleich neben dem stein steht das häuschen vom treibschacht der rothzeche. der wird heute noch zur bewetterung des altbergbaues genutzt. auf dem rückweg kann man weitere überirdische relikte des bergbaues betrachen –

links der schacht überhauen 20 – als frischwetterschacht seit den 1980er jahren in betrieb und rechts das – nicht mehr in betrieb seiende pulverhaus

es wurde 1793 an dieser stelle weit ausserhalb der stadt gebaut und war bis in die 2. hälfte des 19. jh in betrieb.

alles in allem eine interessante, lehrreiche runde. nachzugehen hier. und durchaus auch eine #spurensuche wert. aber noch eine baustelle aufmachen schaffe ich derzeit nicht. vllt. wenn ich mal rentner bin 😉 – man sollte sie aber öfter und zu verschiedenen jahreszeiten gehen glaube ich (mein letztes mal ist mindestens 20 jahre her). nicht zuletzt weil die einkehr auf dem geising einlädt (und die knobi ist lecker!)

in diesem sinne noch einen schönen sonntag und kreuz machen nicht vergessen!

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