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sonntags

sonntags geht man in die kirche gibt es neue kreuze!

gestern haben wir neue kreuze ge- und besucht die jetzt schon meine aufstellung ergänzen. ein klick auf das jeweilige bild öffnet die seite mit den erweiterten informationen. viel spass beim stöbern. und ein tip – die suche nach solchen kreuzen beschert wunderschöne blicke ins land!

(10 minuten später hat es wieder geregnet!)

SUNday by dirk derbaum on 500px.com

in diesem sinne einen schönen november-sonntag!

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von sühnekreuzen, kapellen und wegsäulen

zu den kreuzen kommen wir später hier. erst einmal zur kapelle bzw. dem weg dahin.

wald

unser ausflug am sonntag hat so spass gemacht und noch sachen offengelassen – also sind wir noch einmal ins östlichste osterzgebirge gefahren. um die peter-paul-kapelle in krasny les zu besuchen zu der es uns am sonntag zu weit war. und wir haben sie gefunden:

kapelle I by dirk derbaum on 500px.com

hinten lugt sie durch die bäume.

kapelle II by dirk derbaum on 500px.com

kapelle III by dirk derbaum on 500px.com

da steht sie – irge4ndwo im nirgendwo. neben dem alten kellergeschoss

eines gebäudes des aufgelassenen teils von schönwald.
von aussen wurde sie in den letzten jahren wohl mal saniert (ich hab irgendwo was von 500000€ gelesen), auch das dach ist neu. aber von innen ist noch einiges zu tun!

der geneigte leser beachte das naive altarkreuz! 😉 – so ganz sicher bin ich mir nicht – offiziell steht geschrieben die kapelle sei die peter-paul-kapelle. errichtet vom müllermeister ferdinand rosenkranz im jahre 1840. in der kapelle dagegn ein zettel der sie als thomaskapelle ausweist. erbaut schon 1683 und nach dem heiligen thomas zu striesen benannt. er soll einmal im monat alle bedürftigen zum essen eingeladen haben. – ich lass das jetzt mal so stehen, kann es weder belegen noch widerlegen.

zurück ging es nicht durch den oelsengrund sondern über die alte schönwalder strasse und die alte dresden-teplitzer poststrasse.
aber dazu komme ich später – sonst wird das hier zu lang. ich schreib noch mindestens einen artikel dazu – der sich dann mit den kreuzen und wegsäulen beschäftigt. versprochen.
wer unsere tour nachvollziehen möchte – das geht hier und hier (danke an frau r4pun2el)!

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von schatten

er wirft seine schatten voraus! der 250. geburtstag. vom maestro beethoven. obwohl es noch fast ein jahr zeit ist bis dahin. so auch am gestrigen abend bei der dresdner philharmonie.

‘triplekonzert’ für violine, cello und klavier. toll! und mit 3 instrumentalisten die sichtlich spass an ihrer aufführung hatten! alisa weilerstein, inon barnatan und guy braunstein waren in höchstform. gerade bei ihr am cello – fliegende haare – apocalyptica wären neidisch gewesen!

auch das orchester war richtig gut sowohl als begleitung der solisten als auch als mittelpunkt bei den beiden anderen stücken des abends. einmal ‘amphitheatre’ von brett dean (da sag ich nix zu ausser – spannend was mat mit instrumenten so alles machen kann. z.b. mit trompeten in zuben blasen…). zum anderen ‘symphonie fantastique’ von hector berlioz – fantastisch wie der titel schon sagt. eine augenweide auch der dirigent des abends rafael payare. er hüpfte auf dem podest rum wie eine marionette im steam-punk frack. 🙂 (er erinnerte mich immer an der rodrigo aus ‘mozart in the jungle’)- hatte dabei aber das orchester toll im griff. und das in grosser besetzung – so viele musiker sind selten zugegen! aprospros besetzung – auch der saal im kulturpalast war gut bestzt um nicht zu sagen – es war rappelvoll!
ein gutes, langes konzert – gern wieder. genau – in 4 wochen!

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ich möchte noch die offizielle kritik – uach nachzulesen in der DNN – nachliefern. der geneigte leser möchte bitte bei herrn keuk weiterlesen!

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orgeln im palast

das erste orgelkonzert der neuen saison – diesmal wieder mit holger gehring. ich habe ihn ja mal despektierlich als keinen riesen auf der orgel bezeichnet – muss aber diese meinung revidieren (nach mehreren auftritten die wir inzwischen erlebt haben). obwohl wir uns einig sind – ein zwei falsch töne waren wieder dabei. aber das muss vielleicht so!

das motto des konzertes – ‘drei metropolen – drei meister’. es gab mendelssohn, gustav adolf merkel und heinrich reimann zu hören.

ein satz aus dem programmheft trifft es: “im unterschied zu mendelssohns werken, die heute noch jeder orgenist kennt, konnten sich die beiden folgenden stücke nicht dauerhaft im repertoire halten. oder positiver ausgedrückt: es handelt sich um überaus lohnende wiederentdeckungen!”
dem ist nichts hinzuzufügen!

ein mann und tausend klänge – ein tolles bild! so wars gestern abend! und sehr entspannt dazu!

tut gut in dieser hektischen welt!

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vom schloss

thürmsdorf. bei königstein. da wo wir letzten sonntag waren. heute ein klein wenig #schlössersafari.
wie man im direkten vergleich der bilder von 1931 und 2019 sehen kann

sieht der zugang zum schlosshof heute ein wenig anders aus. allerdings hat das ensemble in dieser zeit auch einiges erlebt. es war nach dem 2. weltkrieg ferienheim, dann fdgb-erholungsheim und schule. nach 1990 stand es leer bevor es seit 1997 privat ist und seither schritt für schritt saniert wird.

auch hier wieder der vergleich zu heute

auf dem letzten bild war es wohl noch von der familie biedermann bewohnt. diese – namentlich herr freiherr erich moritz von biedermann – haben auch den noch zu beuchenden schlosspark anlegen lassen. geschaffen vom königlich-sächsischen gartenbaudirektor max bertram. mit teich und rosengarten. diesen müssen wir allerdings noch erkunden 😉 erbaut wurde das schloss übrigens als herrenhaus des rittergutes zu thürmsdorf und hatte im laufe der jahrhunderte einige besitzer. und auch wirren zu bestehen. so brannte es 1583 komplett ab. im 17. jahrhundert wurde es wieder umgebaut und eben dann 1908 als der obige anbau gartenseitig angebaut wurde. einige details sind noch vorhanden bzw. schon erneuert

klickklack aufs bild für eine detailansicht

die sonnenuhr funktioniert gut allerdings sagt sie derzeit nicht wie spät es ist sondern nur das es eine zeit ist! 😉

über die wappen habe ich nichts finden können, der herr gurlitt, von dem ich viele meiner weisheiten habe, hat dieses ensemble wohl nicht besucht.
so bleibt der erneute besuch zur erkundung des parkes und erneuten verkostung der schokoladenköstlichkeiten in der im angrenzenden gebäude untergebrachten schocolaterie…

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* wird evtl. ergänzt 🙂 *