Schlagwort ‘heimatliches’

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von brücken und wehren

beides ist ganz interessant – vor allem wenn sowohl als auch nicht mehr so ganz in ordnung sind. heute ein kleiner besuch an der freiberger mulde (da wo sie mit der bobritzsch zusammenfliesst). im bergbauland um freiberg.

— klickklack aufs bild für ein detail vom schlusstein —

die alte strassenbrücke über die bobritzsch am zollhaus – im jahre 1988 durch eine neue ersetzt und seitdem dem verfall preisgegeben. obwohl sie unter denkmalschutz steht. gleich daneben eine die noch länger ausser betrieb ist . seit 1972/73.

bridge IV by dirk derbaum on 500px.com

einmal als iphone-pano

bridge III by dirk derbaum on 500px.com

und einmal mit der nikon und nem weitwinkel.
die gehörte einmal zur eisenbahn – zur schmalspurbahn freital-potschappel — nossen.
und einmal noch im gegenlicht

bridge II by dirk derbaum on 500px.com

hach. und weiter flussabwärts – das ziel welches wir eigentlich nicht hatten

wild one by dirk derbaum on 500px.com

ein noch nicht, oder nicht vollständig zurückgebautes wehr – in sachsen langsam eine seltenheit. mit richtig wasser – dank der warmen temperaturen in den letzten tagen.

wild one II by dirk derbaum on 500px.com

heute war es dagegen wieder so kalt – es gab eis!

auf dem rückweg noch eine moderne wasserwirtschaftliche industrie-kultur-ruine

wheel by dirk derbaum on 500px.com

und dann war die runde geschlossen. und ein durchaus spannender kurzweiliger ausflug wie im flug vorbei. ein tracking gibt es wegen der kürze und überschaubarkeit der strecke nicht.

ps – bergbau gabs natürlich auch

aber mehr als diese tafel gabs auch nicht zu sehen.

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von heiligen und götzen (teil II)

nach den heiligen nun die götzen. bzw. ein ganzes götzenbüschchen!

von der barbarakapelle hin zu den götzen ist es nur eine kleine halbe stunde zu fuss – ein grosser teil allerdings auf dem kamm entlang was sich bei solchem wetter,

in verbindung mit einem kräftigen westwind, als nicht sehr angenehm herausstellte. darum gibt es auch kein bild des gesamten gebildes – ich habe da glattweg versäumt eins zu machen 😮
nur mit einem (nicht guten) ausblick-pano kann ich dienen

(wieder ein ort der nach einem erneuten besuch bei besserem wetter ruft)

wenn man in den kleinen steinwald ‘eindringt’ erwarten den staunenden besucher felsen wie in der einige kilometer entfernten sächsischen schweiz!

spannnend an der ganzen sache ist das diese sandsteine eben wie buckel oder ein rückgrat ganz oben auf dem kamm sitzen. und aus zwei sorten gestein mit dazwischen liegendem geschiebe sind (besser erklärt hier).

goetzenbusch by dirk derbaum on 500px.com

hier kann man es schön erkennen.
neben der rituellen bedeutung vor über 1000 jahren wurde der sandstein natürlich auch abgebaut – bevor das ganze areal unter naturschutz gestellt wurde (eine ähnliche ansammlung gibt es wohl nur noch in südamerika). ich habe ein bild in der fotothek gefunden welches den steinbruch zeigt.
im zweiten weltkrieg wurde der nahe bauernhof als luftschutzkeller genutzt und im ehemaligen steinbruch ein beobachtungsposten eingerichtet. dessen reste kann man heute noch besichtigen.

vielleicht gelingt es mir ja wirklich noch einmal bei besserem wetter da hin zu reisen und dann auch bessere bilder aufzunehmen 😉 (diese hier sind alle iphone-aufnahmen)

in diesem sinne einen schönen, kalten sonntag noch (hier hat es derzeit auf dem balkon -7,5°C).

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ps – ich vergass – die tour zum nachplanen hier:

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was

man(n) beim umziehen so alles findet.

ein photo von 1958

20140601-171445-62085908.jpg

mal schnell gescannt und von der gleichen stelle ein aktuelles geordert

20140601-171725-62245506.jpg

das datum passt auch ganz gut – am 30.05. haben meine eltern genau 55 jahre in dieser wohnung gewohnt.
wie die zeit vergeht!

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