sonntags geht man in die kirche, auch wenn es schon im juni und im land der aprikosen war. vor den besuch im der klosteranlage von sanahin galt es jedoch diese brücke zu überqueren
die sanahin-brücke in Alawerdi – erbaut 1192. und seitdem nie zerstört…
danach erwartete uns unter anderem das
wer mehr wissen möchte der folge dem link der sich beim KlickKlack auf folgendes bild öffnet
KlickKlack aufs bild
es ist ein recht langer beitrag bei welchem mir der lieblingsghost wieder das gerippe geliefert hat – ich hoffe sie sehen mir das nach. aber ich würde sonst mit erzählen nicht fertig werden – und mit 4 wochen abstand ist alles noch viel beeindruckender als vor ort. zum abschluss noch ein blick übers land – zurück zu einem ziel auf das wir noch kommen müssen – Haghpatavank.
und auch den blick von ebenda zum kloster sanahin
in diesem sinne noch einen schönen sonntag im sommer!
manchmal muss es auch nur landschaft sein im aprikosenland der klöster. zu sehen – der ‚grand canyon‘ armeniens.
Die Kasakh-Schlucht (armenisch Kasachi kirtsch) liegt im Westen Armeniens, etwa 30 km nordwestlich von Jerewan, und erstreckt sich vom Gebirgsmassiv des Aragats bis in die Ararat-Ebene. Geformt wurde die bis zu 200 m tiefe Schlucht durch den Kasach-Fluss, der an den Südhängen des Aragats-Vulkans entspringt und rund 89 km nach Süden fließt. Über Millionen von Jahren hat der Fluss ein dramatisches Canyon-System in das vulkanische Gestein geschnitten. Insbesondere im Mittellauf – etwa bei den Orten Ashtarak und Oshakan – hat sich ein beeindruckend tiefes Tal entwickelt. Die steilen Felswände und natürlich terrassierten Hänge zeugen von der kraftvollen Erosion des Flusses. Aufgrund der starken Einschneidung der Landschaft wird die Kasakh-Schlucht gelegentlich als der „Grand Canyon“ Armeniens bezeichnet
ganz ohne kloster/kirche gehts dann doch nicht – hier haben wir das naturwunder betrachtet
die Kirche von Saghmosawank
und was soll ich sagen – auch hier ist er gut zu sehen – der allgegenwärtige berg ararat
sonntags geht man in die kirche. auch wenn es schon vergangene woche und in einem fernen, fremden land war! auf unserer reise durchs aprikosenland gab es auch das eine oder andere kirchlein – meint hier meist kloster, bzw. das was übrig ist, zu sehen. schliesslich waren wir im ersten christlichen land der erde. und die steinernen zeugen sind meist 1000 jahre älter als unsere kirchen. schon erstaunlich. und weil man(n) ja irgendwo anfangen muss zu erzählen hab ich als erste das kloster auf der halbinsel im sewansee beschrieben.
zu finden ist das ganze unter der #kirchensafari und KlickKlack aufs bild führt dahin. der see ist eine sache für sich – wir sehen hier ein stück des nördlichen – kleinen sewan. und die halbinsel war ursprünglich eine insel. bis man zur bewässerung der wüste wasser abgezweigt hat – was den wasserstand um rund 20m abgesenkt hat. seit einigen jahren führt man dem see allerdings wieder mehr wasser zu – der wasserstand steigt wieder – zwischen 2 und 3 cm pro jahr.
herbaer und fraubaer waren natürlich mit 🙂
übrigens befinden wir uns hier schon ca. 1940m über dem meeresspiegel! in diesem sinne wünsche ich ihnen einen schönen sommer-sonntag und bleiben sie schön neugierig!
fernweh oder ein besuch im land der aprikosen, kirchen und berge. von seiner schönsten seite zeigte sich das land unserer wahl – armenien für 8 tage waren wir zu gast. im wahrsten sinne des wortes. die eindrücke müssen sacken, kanalisiert und nachbearbeitet werden – nur ein paar kleine appetit macher und die aussage: es war grandios. (von kleinen höproblemen meinerseits mal abgesehen – das ist aber nach einem tag in der heimat wieder behoben.
der kleine und der grosse ararat
Norawank eines von -gefühlt- 10000 klöstern – gelegen in 1500m höhe
die ‚Symphony od Stones‘ – ein highlight der überwältigenden natur
und für mich DAS urlaubsbild schlechthin – alles was das aprikosenland ausmacht vereint!
ich wäre nicht ich wenn es nicht auch ein paar kreuzsteine zu sehen gäbe – die armenischen kreuzsteine spielen eine besondere rolle und es gibt derer tausenden 😉
ein besonders wertvoller – aus dem 9.jahrhundert – in Sewanawank
es muss mehr geschrieben werden! (und wohl auch noch einmal bereist werden! 😉 )
sonntags – noch dazu pfingstsonntags – geht man in die kirche. auch wenn es nur kirchenreste waren und das schon am sonnabend. es ist gemeinhin bekannt – auf dem oberen osterzgebirgskamm sind so etliche ortschaften verschunden worden. von vielen gibt es noch kleine reste – sehen sie dazu bitte auch hier nach. am gründlichsten ist man wohl beim über 700 jahre alten vorderzinnwald vorgegangen. davon blieb nach 1953 nix – nur der name. bis vor vier jahren. da haben ein paar enthusiasten begonnen die überreste die ehemaligen wallfahrtskapelle in vorderzinnwald auszugraben. gelegen ist die hier
das luftbild aus den 1950ern gibts auf einer tschechischen seite zu sehen und um es auf der landkarte verorten zu können hier entlang
mit ein wenig phantasie kann man den schatten des kirchturms erkennen. kurz darauf wurde sie gesprengt und mit panzern plattgemacht – als letztes gebäude. zum glück wurde der dort befindliche ‚fürstenauer madonnenaltar‘ rechtzeitig im museum von teplitz in sicherheit gebracht. dort ist er noch heute anzusehen. um zum punkt zu kommen – das ist heute übrig – ein paar grundmauern und eine geflutete krypta (die kenne ich nur vom hörensagen).
ein paar bodenfliesen sind erhalten geblieben
in unmittelbarer nähe hat früher ein Bet-/Wegekreuz gestanden (am kirchweg nach fürstenau). dessen sockel hat man auch geborgen. ein bild davon wie er noch in der erde lag gibts auch bei mapy zu sehen. insgesamt wieder eine spannende geschichte aus der näheren umgebung die noch nicht fertig erzählt ist. ich bin gespannt was sich in den nächsten jahren noch ergibt. ach – und so sah die kapelle mal aus
und so hat sie sich in die landschaft bzw. das dorf vorderzinnwald eingefügt
beide bilder von walter möbius, zu finden in der fotothek
in diesem sinne noch einen schönen ersten pfingstfeiertag – ich hoffe sie wissen wofür dieser tag eigentlich steht!