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sonntags

sonntags geht man in die kirche. oder zumindest drumrum.

mehr steht – wie in letzter zeit üblich – auf der zugehörigen #kirchensafari – seite.
heute im malerischen bieberstein – gelegen unmittelbar neben reinsberg (dem ohne h) über dem tal der bobritzsch. auf einem felssporn über dem flüsschen liegt auch die alte burg/ das schloss.

schloss bieberstein

wie man sieht tut ein besuch in der unbelaubten jahreszeit durchaus noch einmal not – um das ensemble in voller pracht sehen zu können. vom garten aus ging das gestern auch

schloss bieberstein

nur von innen nicht – es sollte geheiratet werden und so war die hausdame noch voll im stress und hatte keine zeit uns durchs schloss zu führen. das werden wir aber nachholen – denke ich. wenigstens den verwunschen park konnten wir beischönstem spätsommerwetter bewundern. erinnert ein wenig an ‘der geheime garten’ 😉

upstairs downstairs

über den park habe ich nichts weiter gefunden, ausser das es früher eine orangerie gab. die ist aber jetzt wohl verschwunden. das schloss selbst war bis 1992 jugendherberge und befindet sich heute in privatbesitz.
noch zu finden im -eigentlich nicht öffentlichen – reste des alten tores

das alte rittergut ist durchaus noch vorhanden – z.t. bewohnt, z.t. für uns gestern nicht erkennbar welchem zweck es dient.

es hat sich gelohnt diesen kleinen #safari – ausflug zu machen. ergänzend dazu noch der beitrag über bobritzsch, brücken und kleinbahnen.
zum schluss noch was zum ausruhen und träumen an disem sonntag!

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#stundenurlaub

einen schönen spätsommernachmittag sollte man nutzen und noch ein wenig spazieren gehen. haben wir gemacht und es war gleichzeitig wie eine kleine spurensuche. wir waren auf den spuren des sächsischen steinkohelabbaus, der säachsischen eisenbahnen und des sächsischen königshauses unterwegs. und das alles auf einer kleinenn runde von knapp 8km. mein komoot war aus aber frau r4pun2el hat getrackt – hier.

eigentliches ziel war dies

segen gottes schacht

ein mahn- /denkmal für für die bei einer schlagwetterexplosion am 2.august 1869 273 umgekommenen bergleute. noch ein detail der sehr gepflegten massengrab-anlage

detail by dirk derbaum on 500px.com

und alle namen sind auf sandsteintafeln verewigt

namen by dirk derbaum on 500px.com

ein wenig bedrückend ist das schon. es zählt zu den schwersten bergwerksunglücken hier im osten, insbesondere im freitaler revier.

die nächsten spuren beziehen sich auf das sächsische königshaus – namentlich auf den im volke sehr beliebten könig albert! (seine gattin königin caröla hat unter anderem auch den schauplatz des oben erwähnten unglückes und die hinterbliebenen besucht) nach dessen tod 1902 wurde beschlossen ihm ein denkmal zu errichten und was lag näher als dies auf der exponierten süitze des windberges zu tun. und so steht es heute vor uns

albert denkmal by dirk derbaum on 500px.com

17m hoch, aus sandstein und DAS wahrzeichen freitals. von hinten

hinten by dirk derbaum on 500px.com

jetzt ist auch der atemberaubende ausblick den man von da oben hat zu erkennen! so sieht das aus (das gegenlicht muss der geneigte leser in kauf nehmen!

der ausflug lohnt sich also!

und dann waren noch die spuren der eisenbahn. der windbergbahn. das stück bis gittersee kann ja noch befahren werden – aber ab da bis zum ende der ehemaligen regel-spur-nebenbahn in posendorf ist es jetzt ein schöner rad/wanderweg. der ehemalige haltepunkt kleinnaundorf ist erhalten – samt offenem abtritt 😉

und die kunstebauten – alle noch erhalten – fügen sich in die landschaft ein als gehörten sie dahin

was für mich völlig neu war und was ich erst wieder einmal verdauen und nachlesen will ist – die bahn führte bis auf den windberg hoch. als abzweig zum kohleabtransport.


(bild entlehnt aus dem wiki-artikel)

aber was vom gleise blieb

ist nicht viel. nur ein stück rangiergleis in kleinnaundorf…

zum schluss – wenn das licht durchs stahlwerk scheint

lights by dirk derbaum on 500px.com

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…wird fortgesetzt — ist fertig!

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auf der suche

auf der suche nach aschenbrödel. waren wir. hier

moritzburg I by dirk derbaum on 500px.com

im berühmten schloss. sogar hoch hinaus sind wir gegangen

nichts! kein einziges aschenbrödel haben wir gefunden. ich habe nur herausgefunden – das schloss ist nicht symmetrisch.

moritzburg II by dirk derbaum on 500px.com

damit bei der schlosskapelle der innenraum genau von west nach ost ausgerichtet steht diese nicht in der achse des schlosse. – vermutet beim flüchtigen hinsehen kein mensch.
das schöne an dem ausflug ist halt – es sind nur 10 kleine km zu diesem traumplatz und es fällt unterwegs sogar noch milch an der milchtankstelle ab! so mögen wir sonntage! (das war also ein nachtag zum letzten wochenende. mit bewegten bildern tue ich mich immer noch schwerer 😉 ) und ers ist ein kleiner beitrag zur #schlössersafari.

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sonntags

sonntags geht man in die kirche. wegen der #kirchensafari.

in die kirche zu heynitz.

dank herrn pfr. tauchert – der extra aus burkhardswalde kam – wurde mir auch aufgetan.

ein schickes kleines dorfkirchlein – sehr schön vorgerichtet. auf der wetterfahne prangt jetzt auch die jahreszahl 2017! höhepunkt der ausstattung ist gewiss der taufengel.

und wenn man einmal im dorf ist dann lohnt sich auch der kleine spaziergang zum park und schloss heynitz.

heynitz

ebenfalls sehr schön saniert (noch im gange! – vor allem das zugehörige rittergut). innen allerdings nur zu bestimmten anlässen zu besichtigen.

mehr – vor allem auch details und bilder gibts wieder auf der zugehörigen #kirchensafari-seite!
in diesem sinne einen schönen sonntag und prost expresso!

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sonntags

sonntags geht man in die kirche – oder wenigstens bis hin 😉

kirche tanneberg by dirk derbaum on 500px.com

heute die kirche in tanneberg – mehr zu finden auf ihrer #kirchensafari-unterseite. ab heute nachmittag denke ich.

in diesem sinne einen schönen sonntag – und heute abend geht die neue saison tatort los. mit einem polizeiruf 😉

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