• von eseln und burgen

    “In einem freundlichen, fruchtbaren mehr weit als tief gebildeten Thale, das sich höchst anmuthig von der Stadt Chemnitz nach Westen hindehnt und von dem Rabensteiner Bache durchflossen wird, erhebt sich auf einem Punkte wo das Thal alle seine Naturschönheiten concentrirt, ein rings von wasser umschlossener steiler Felsen, von dessen Gipfel aus dichten Fichtenzweigen die altehrwürdige Burg Rabenstein auf die lachende Gegend herniederschaut. Das uralte Schloss verdient nach dem Interesse seiner Lage und Ansicht nicht den letzten Platz unter den sächsischen Rittersitzen, ist aber vielleicjt unter allen der kleinste, denn es besteht blos aus einem zwei Stockwerke hohen, nur 5 fenster breiten Wohnhause, an welches sich ein gewaltiger Thurm als Zeuge…

  • von farben und ausblicken

    sonntags – wenn der herbst auf der leiter steht.         führt uns unser weg weg zur thiele – aussicht mit dem dort befindlichen biedermann-mausoleum.       angeblich hat hier schon adrian zingg gestanden und eins seiner berühmten bilder von der sächsischen schweiz geschaffen.       nacheinem feinen picknick – wir hatten den papa mit – ging es leichten fusses zurück zum schloss thürmsdorf     die dortige schokoladenmanufaktur liessen wir diesmal wegen überfüllung links liegen. ein ganz kleine runde mit tollen blicken auf die bunte welt und damit ein guter sonntag!     manchmal muss es auch schwarz/weiss sein. die stadt im dunst und der…

  • von teufeln und galgen (-bergen)

    nachgeforscht und gefunden habe ich einzelheiten zur tännichtmühle. an dieser stelle danke an frau r4pun2el die mir die entsprechende literatur in der bibliothek organisiert hat. und eben jene tännichtmühle, von der ich letzte woche noch nichts wusste, trägt auch den beinamen teufelsmühle.     so sah sie wohl einmal aus. ihren beinamen hat sie vom müller andreas reiff der 1720 im alter von 44 jahren starb. dieser war ein rutengänger was ihm den ruf einbrachte mit dem teufel im bunde zu stehen und seither hiess die mühle nach dem hinkefuss-gesellen. glück war ihr nicht beschieden – immer mehr schulden plagten die besitzer. uns so legten der müller (namen weiss ich…

  • traditionen

    (mindestens) einmal im jahr geht die reise nach seiffen! das heimatmuseum musste diesmal aussen vor bleiben – wir waren zuvor in der kirche von neuhausen – im rahmen meiner andauernden #kirchensafari. nachzulesen demnächst auf der zugehörigen seite. tradition – die bratwurst     aber auch die seiffener kirche war wieder ziel     und diesmal hat es geklappt – wir waren zur orgelspielzeit, was gleichzeitig kirchenerklärzeit bedeutet, da! und haben den zimbelstern in aktion erlebt     die geldbörse blieb wieder in der tasche – ursprünglich gedachte anschaffungen erwiesen sich als zu kostenintensiv 😉 aaaber – das kleine vorwerk lag wieder am heimweg     feststellung: kuchen ist selbergebacken und…

  • lebenszeichen

    ich lebe noch – die letzte woche war jedoch sehr anstregend – durchwachsen. mehrere besuche bei der zahnärztin meines vertrauens und trotzdem schmerzen, ein tag urlaub, trotz schmerzen genossen, ein auto voller (woll-)hühner und heute (gestern) ein arbeitstag voller migräne mir reichts. aber wenigstens die hühner haben sich wohlgefühlt, wie wollhühner so sind     und unsere kleine rundreise     von wackerbarth nach meissen     am sonnabend und unser besuch am sonntag auf der festung königstein     haben sie sehr beeindruckt. lecker fisch aus rathmanssdorf und ein abendlicher besuch in der frauenkirche und auf dem riesenrad am postplatz taten ein übriges… zu erwähnen noch mein – unser…