zu hause bleiben im wald. geht – von der wohnungstür zum auto, in den busch, wieder zurück und wieder in die wohnung rein – keinen menschen näher als 10m gesehen und die auch nur vom auto aus. aber frischluft getankt. und nebenbei (auch ohne jemanden getroffen zu haben) einen wunderschönen text in bilder gefasst. oder es wenigstens versucht.

Zwei und eine halbe Stunde von Pirna, fünf Stunden von Dresden, eine Meile von der böhmiſchen Grenze entfernt, in der Richtung nach Teplitz zu, in einem romantiſchen und anmuthigen Thalkeſſel, welchen zwei liebliche Thäler – der Molken und Dobragrund – bilden, die ihre kryſtallhellen Gebirgswäſſer zuſammenführen, während der dadurch gebildete Bach, die Seidewitz, durch ein drittes Thal zunächſt der Gottleuba, dann der Elbe zueilt, liegt das Städtchen Liebſtadt.

ein stück weiter im text heisst es:

Der Kirche gegenüber und höher als dieſe, auf einem Bergabhange und Felſenvorſprunge liegt das Schloß Kuckuckſtein.

leider lässt sich das heute nicht so wirklich einfangen

zumal weite wegen des regens wegen gestern sowieso nicht gefragt waren.

aber das schloss (hier schon genauer vorgestellt) liegt immer noch majestätisch gegenüber auf der anderen seite des thales…

und eine solche schöne, trostlose szenerie wie auf dem heimweg gibt es selten

tree

in diesem sinne bleiben sie alle schön gesund!

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