Kategorie: #kirchensafari

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sonntags

sonntags geht man in die kirche – und nach meinen letzten tagen was liegt näher als der meissner dom? heute soll es speziell um das ‚westportal‘ gehen. den eingang von der an die westturmfront angebauten fürstenkapelle in den dom.

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und dann war gestern noch das erste konzert des neuen jahres in der philharmonie. und was für eins – grandios! ravel, mel bonis und lutowslawski. abwechslungsreich, nie langweilig, sogar lustig und – wie fast immer – orchester, die pianistin Gabriela Montero (die zugabe der bolero von ravel – auf zuruf! perfekt improvisiert!) und der dirigent Alexandre Bloch (mit einer feinen erklärung in besten deutsch/französisch zu lutowslaski) in allerbester musizierlaune! ein guter abend!


in diesem sinne wünschen ich ihnen noch einen schönen sonntag, herzlich willkommen im februar und morgen ist maria lichtmess 😉 (zeit den weihnachtskram wegzuräumen…)


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sonntags

sonntags geht man in die kirche.
in die:

(die rechte mit den 3 türmen, die andere bekommen wir später)


oder in die:


oder in die:


wie der geneigte leser merken kann sind die besuche schon einige zeit her. st.severi lag am heimweg vom weihnachtsurlaub, aber die anderen beiden hab ich vor einiger zeit besucht und in dieser woche mal zeit gehabt die seiten zu vervollständigen!
in diesem sinne einen schönen ersten sonntag nach neujahr


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schlingrippengewölbe

schlingrippengewölbe – ist das nicht ein schönes wort! und es beschreibt eine bautechnische meisterleistung!


als kleiner nachtrag zum 4. advent – wir hatten gestern am nachmittag noch die gelegenheit die wiedererstandene schützkapelle im dresdner residenzschloss zu besichtigen. ein tolles erlebnis mit vielen eindrücken. aufgeschrieben hab ich das alles mit herrn clarus‘ hilfe hier. es sei zur lektüre empfohlen!


vielen dank für ihr interesse!


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warum

warum fährt man knapp 200km um dann reichlich zwei stunden in knochenharten kirchenbänken (kirche soll nicht bequem sein hat mir mal ein pfarrer gesagt, da schlafen die schäfchen nur ein.) gemeinsam mit geschätzt 1000 anderen menschen in der kälte einer basilka zu hocken? weil es grundgenial war mendelssohn und dvorak zu erleben!


wir hatten im sommer davon gelesen und festgestellt – das wollen wir erleben. und wir erlebten. eine tolle aufführung mit beeindruckenden sängern, einem tollen chor und einem grossartig aufspielendem orchester. und so ganz nebenbei war es ein tolles november-wochenende. sofern man nicht unter depressionen leidet, den tageslicht – geschweige denn sonne – gabs nicht. dunkelgrau war die himmelsfarbe und teilweise steckten wir in den aufliegenden wolken. aber es war alles wert! die kleine kirche in den wolken

auf der hinfahrt in der nähe von weipert – die geschichte dazu –> KlickKlack (fertig)



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die wallfahrt maria loreto – wir müssen nach ostern wiederkommen – im winter ist sie zu – mit heiligem grab

auch auf der hinreise – #kirchensafari folgt



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der sonntagvormittag in den teichgebieten um tirschenreuth, trotz niesel-piesel ein erlebnis



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auf der heimfahrt (ja, ok auch auf der hinfahrt) noch einmal bei der wallfahrt kapplkirche vorbeigeschaut

man kann schön sehen das man nichts sieht – die strasse führt direkt nach waldsassen – in wolken verhüllt



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in franzensbad eine kleine trinkkur abgehalten (keine bilder) und dann auf dem kamm noch das ‚verlorene‘ dorf seifen (hat nichts mit dem spielzeugdorf seiffen zu tun 😉 ) bei gottesgab besucht

#spurensuche hier –> KlickKlack (fertig)



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so waren 3 ereigenisreiche tage wie im fluge vorbei. und dank des konzertes und der damit voll beleuchteten basilika konnte ich auch die grösste sehenswürdigkeit derselben adäquat ablichten – die katakombenheiligen

der artikel dazu, bzw. die seite ist auch im entstehen – herr clarus hilft – aber das dauert noch einen moment


und damit für heut gute nacht – die anderen 300+ kirchen, #sühnekreuz und was wir noch so alles sahen lasse ich jetzt mal aussen vor – alles zu seiner zeit… vielleicht sie noch erwähnt – gewohnt haben wir im gasthof ‚weisses ross‘ in konnersreuth – eine absolute empfehlung! gute zimmer und grossartigstes essen (schnitzel! karpfen!)


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Sonntags

sonntags, wenn allerseelen, -heiligen und reformationswochenende ist, geht man in die kirche. ja das auch – gestern abend zur bach-kantate in die hiesige kreuzkirche. aber auch an den beiden anderen tagen herrschte keine untätigkeit im baumhaus. na gut heute sind wir faul, aber am freitag mussten wir irgendwie raus. also meinte die frau r4pun2el – lass uns nach guteborn fahren. dort können wir in der buckschen schweiz wandern. also fuhren ins nirgendwo im brandenburgischen süden und wanderten. nachwandern kann der geneigte leser hier – getroffen haben wir zwei kräuerweiblein (sorry, einheimische pilzsucherinnen) einen rottweiler mit zwei menschen dran und einen elektrifizierten montainbiker ohne mountain… also genau das was wir wollten!


im nachhinein entpuppte sich das örtchen guteborn dann als interessanter als erwartet – haben wir sachsen dort doch unsern letzten geenich verloren. da hat er am 19.11.1918 mit den worten ‚da machter euern mist alleene‘ in den sack gehauen. und seitem sin mir gee geenichreich mehr. der ort wo das geschah existiert wohlweisslich nicht mehr, das bewusste schloss wurde 1948 gesprengt. übrig blieb dies

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und wie es manchmal so geht – in den nachbarorten waren zwei noch unbekannte #sühnekreuze zu finden


so sieht die gegend übrigens von oben aus


und wer nun wissen möchte wo das ist –> genau hier!
und wei es manchmal auch s/w sein darf – noch ein allerseelenbild zum schluss


in diesem sinne noch einen angenehmen rest vom langen wochenende (wer denn eins hatte…)


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