Archiv vom ‘16. August 2020’

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michelangelo

da war am letzten (sehr heissen) sonnabend noch die frau r4pun2el. sie meinte wir müssten unbedingt in kloster dahlheim (westfalen) anhalten. schliesslich hätte uns die kaprziöse (zu diesem zeitpunkt) luise den schon anvisierten besuch da vermiest. (sie erinnern sich? – ich liebe diese geschichte immer noch 😉 )
also runter von der vollen a40 und zum kloster gerollt. aussicht auf eine kühle klosterkirche und einen kreuzgang – da bin ich sogar dabei wenn ich reisefieber hab. überraschung dann am entree – ‘wollen sie auch zu michelangelo?’. neugieriges, unwissendes staunen meinerseits – ist das der andenkenladen dort? (an dem stand ein schild mit einem pfeil und michelangelo drauf. sie – ‘nein! die sonderausstellung! über den maler und seine fresken in der sixtinischen kapelle!’. wir so – das wussten wir gar nicht – aber wir wollen natürlich. also haben wir eine kleine stunde rom besucht und uns die wohl berühmtesten deckenmalereien der welt ganz nah angeshen und erklären lassen (per audioguide). genau die richtige menge – danach ging nix mehr in den kopf. (knipsen war verboten und ich hab mich dran gehalten…)
den kreuzgang haben wir noch angesehen – da wars auch schon sehr warm

es sind interessanterweise spiegel unter den schlussteinen angebracht so das man auch die betrachten kann ohne sich den kopf zu verrenken

und dann die letzten kilometer nach essen auch noch geschafft – ein guter, interessanter abstecher. wobei das kloster noch viel mehr zu bieten hat – aber nicht zwingend bei über 30° im schatten

selbst an diesem lauschigen platz war es heiss…

also wenn sie mal deckenmalereien auf dem fussboden liegend (also die malerei liegt unten) betrachten wollen – nichts wie hin. bis ende november ist sie zu sehen!

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sonntags

sonntags geht man in die kirche. auch wenn es schon freitag und vor einer woche war. und die kirche zu einem aufgelassenem kloster gehörte. und darin jetzt musik ertönt. ständig und immerzu.

dann weiss der geneigte – langjährige – leser wovon ich rede – vom john cage-projekt in halberstadt. schon mehrfach hier erwähnt und vorgestellt und angepriesen. dieses jahr haben wir es auch wieder geschafft einmal live dem klang zu lauschen. nicht zum klangwechsel – der ist erst am 5. september, nach immerhin 7 jahren wieder einmal. es ist noch ausreichend zeit mal vorbeizuschauen – noch über 600 jahre. und auch das gemäuer lädt immer wieder zu einem besuch ein.

kreuzgang

jahrestafeln gibt es auch noch zu vergeben – auch wenn der platz langsam knapp wird – es sind erstaunlich viele dazugekommen seit unserem letzten besuch . und sie sind zum teil sher informativ – und kreativ!

und da wir diesmal zeit hatten haben wir auch noch die orgel besucht welche den anlass zu diesem projekt gab

organ

die grosse orgel des domes zu halberstadt. schon hier erwähnt!

zum dom will ich noch – aber das kennen sie ja!

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