aslsp

manchmal macht man alles richtig – ohne es zu wissen und ohne es vorherzusehen.

WENN wir nicht eine halbe stunde zu früh an der buchardikirche zu halberstadt gewesen wären und keine lust gehabt hätten zu warten und beschlossen hätten einen #gaffee zu trinken und nicht das kaffeehaus/-rösterei löper als einziges im umkreis geöffnet gehabt hätte und der #gaffee dort nicht so oberleggor gewesen wäre und wir dann nicht beschlossen hätten zuerst in den dom zu gehen – DANN hätten wir die über 640 jahre alte orgel im dom zu halberstadt nicht zu hören bekommen. und wir hätten was verpasst!der mann der sie ertönen lies war richtig gut, vor allem sein eigenes werk war richtig gut und hat die möglichkeiten der orgel zu einem guten teil ausgeschöpft (leider gibts davon nur ein whatsapp-file und das bekomme ich hier nicht eingebaut 🙁 ).
soweit eingestimmt sind wir also dann zum eigentlichen ziel aufgebrochen um musik in ihrer unendlichen endlichkeit zu erleben.

hier

findet das ganze statt und soll noch 628 jahre dauern! irgendwie beeindruckend und das “as slow as possible” auf den punkt gebracht… ich hab extra mal ein stück gefilmt – zu sehen hier(in hd – aufgenommen mit der nikon, notiz an mich – nicht zoomen und den autofokus ausschalten beim viedeografieren!) – und für die mobile leserschaft eine smartphone-variante 😉

eigentlich habe ich aber wieder das paradoxon gesucht – auf das sie mich schon vor zwei jahren aufmerksam gemacht hat und das mich seitdem nicht losgelassen hat – und auch gefunden:

die scheinbare unendlichkeit der musik gepaart mit dem kürzesten moment der photographie – der polaroidographie. ich habe ein paar polas gemacht die mir das gefühl sehr nahebringen. in der natur der sache liegt das es die nur einmal gibt und sie sich auch nicht digital veröffentlichen lassen. und das ist gut so. aber um es ein wenig zu veranschaulichen dieses “pseudo-pola” aus dem heissgeliebten vierfon…

ich denke ich werde mich noch weiter damit beschäftigen in den nächsten tagen – für heut bin ich jedoch zu müde…

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(6) Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. […] ich dir manchmal nicht folgen kann. aber man(n) lernt ja nie aus! darum auch der zweite besuch in diesem frühjahr. um dich entsprechend zu würdigen sei hier noch eines deiner bekanntesten werke […]

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