kulturelles

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14 – 15

ein kryptischer titel – nein keine grössenmasse sondern numerierungen. die 14 steht für den 14. tag im februar 2019 und die 15 für die 15. sinfonie von herrn schostakowitsch.

beides war gestern. einmal der 14. februar und die 15. sinfonie – aufgeführt von der dresdner philharmonie im schönsten konzertsaal an der elbe.

ein beeindruckendes stück musik. mir an einigen stellen zu lang aber die frau r4pun2el meint es war genau richtig lang 😉 – vielleicht hätte es für mich das erste stück des abends sein müssen – da war ich noch nicht so abgespannt. aber das erste war auch grossartig – das zweite klavierkonzert von johannes brahms. hach. wie hat eduard hanslick es einmal genannt? ‘eine sinfonie mit obligatem klavier’ – dem ist nix hinzuzufügen. noch ein zitat aus dem programmheft (text jens schubbe)? es geht um den 2. satz- ‘dieses allegro appassionato avanciert zum dunklen pol des konzertes und changiert zwischen düster balladeskem ton und zarter klage!’ – kann man musik besser beschreiben? grossartig wir das ganze konzert!
ein dank an alle beteiligten – auch an den klaviervirtuosen nicholas angelich natürlich.

wieder einmal ein gelungener konzertabend im kulturpalast!

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ich muss nochmal ein jahr zurückblicken – ist immer noch schwer und sehr nah!

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sonnabends

gehr man(n) ins konzert. stimmt diesmal – ich war allein in der philharmonie. um der orgel – ‘unserer eule’ zu lauschen. wieder einmal bedient von olivier latry– es hier noch einmal wärmstens die reportage über sein wirken an der orgel zu notre dame in paris empfohlen!
also die orgelsinfonie von camille saint-saëns sollte es sein. schon viel davon aber noch nie im ganzen gehört. der rest des programmes im prinzip zugabe.


(klickklack aufs bild für das vollständige programm…)

aber was für zugaben – der nachmittag eines faun von claude debussy. braucht man nix dazu sagen – kennt wohl jeder. und es war ein erlebnis im schönsten konzertsaal an der elbe! feine töne die den zuhörer erreichten – sogar im zweiten rang wo ich diesmal sass.

danach also ein werk für schlagwerk, soloorgel und orchester – ‘quatre visages du temps’ von thierry escaich (von beiden habe ich bis gestern noch nie gehört). und bin wie so oft bei moderner klassik hin und her gerissen. z.t. sehr schöne melofiebögen die dann wieder durch dissonanzen gebrochen werden. insgesamt überwiegt aber die freude am werk! vor allem der 3. satz (wenn man das hier so nennen kann) hat mich überzeugt.

und dann halt die orgelsinfonie (hier ein ausschnitt mit den berliner philharmonikern und dem komponisten thierry escaich an der orgek)! wie schrieb der herr keuk mir bei twitter als empfehlung?: Gran-di-os! so war es! beim orchester spielfreude pur, der dirigent stéphane denève in höchstform, der saal hat alles gegeben, die orgel tönte. es war berauschend! und der beifall bezeugte dies – alle beteiligten wurden enthusiastisch gefeiert! ein gelungener abend!

sogar nach den sternen wurde gegriffen 😉

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brücken

iron

wohin auch immer…
eine kleine ergänzung zu meinem neujahrsbeitrag vom letzten jahr.
ein iphone-bild. ich hätte die brücke gern mehr gegen den himmel gehabt, aber da hätte ich in den kanal steigen müssen – und bis dahin war der hauch sonne wieder weg (so ziemlich der einzige während unseres weihnachtsurlaubes…)

in diesem sinne willkommen in meinem 2019…

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das letzte

in diesem jahr in diesem kleinen tagebuch. wie immer KEIN jahresrückblick.

ich hab auch keine lust mehr zum tippseln… also lass ich es und schick nur noch zwei ausblicke ins ‘rennen’

venustempel by dirk derbaum on 500px.com

(wer möchte – mehr bilder vom wörlitzer gartenreich gibts hier – aufgenommen vor einem jahr. damals war mehr wasser 😉 )

in diesem sinne – man liest sich. ganz bestimmt!

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klitzeklein

nein es geht im pirnaer stadtmuseum nicht nur um traditionelle seiffener holzkunst sondern auch um werbung! darum ‘werdet rundfunkhörer’

kauft weihnachtsbäume

(auch wenn weihnachten vorbei ist – schon an nächstes jahr denken!)

und vor allem: fahrt mehr strassenbahn!!!

aufmerksam gemacht (einmal mehr) durch einen beitrag bei herrn rappel haben wir uns gestern eben jene ausstellung ‘klitzeklein’ angesehen. so ein wenig als nachklang zu weihnachten. allerliebst die vielen. vielen spielzeuge zu sehen die wohl durch viele kinderhände gegangen sind. und sich zu erinnern – jaaa, so eins hatte ich auch.
wer also mit holzspielzeug gross geworden ist wird sich dort wiederfinden, wer nicht viel neues, spannendes entdecken! eine ganz dicke empfehlung für eine kleine verregnete stunde im museum! noch bis märz.
nicht zu letzt eine schöne ergänzung – leggor #gaffee und kuchen im lieblingscafé bohemia mit herrn rappel höchstselbst. ein guter 3. feiertag!

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