#spurensuche

#garteneinsichten bei #spurensuchen

ein beitrag den ich irgendwie schon jahre mit mir rumschleppe und immer noch nicht zu ende gedacht und gebracht habe – ja noch nicht mal so richtig angefangen.aber er passt ein wenig zur derzeitigen mitmachaktion bei der @burgposterstein (unter beteiligung von 3 anderen thüringer museen) – namens #garteneinsichten.
es geht um die verschwundenen dörfer auf dem erzgebirgskamm welche ich in den letzten tagen durchquert bzw. besucht habe. seit 70 jahren holt die natur sie sich zurück nachdem sie zwischen 1945 und 1955 verlassen und geschleift wurden. aber man kann sie noch finden! und zwar anhand der früher an jedem haus vorhandenen bauerngärten! ein wanderweg im wald und plötzlich zwischen fichten, brombeeren und farn – blühender flieder! auf einer noch vorhandenen trockenmauer die das grunsstück zum weg hin abschliesst (dahinter noch zu ahnen – der ehemalige standort des hauses)

 

 

du gehst auf dem feldweg über eine der bergwiesen – plötzlich hollunderbüsche hinter einer fast verfallenen brücke

 

 

ein anderer waldweg – plötzlich eine brücke, eine mauer – dahinter ein ehemaliger mühlgraben umstanden von obstbäumen – von der mühle nichts mehr zu sehen… (es gab einmal 4 in diesem dorf mit insgesamt 26 häusern!)

 

 

der talweg – eine kleine brücke dahinter eine kastanie neben einer planen fläche – eine der hier mal 9 vorhandenen gaststätten – weg. bis auf den garten…

 

 

es sind also nicht nur die grossen englischen oder französischen gärten der herrenhäuser, rittergüter oder schlösser (egal ob noch verhanden und dahindämmernd, heiter belebt oder nicht mehr da) sonder auch die gärten der ‘kleinen’ leute. die welche ihr zu hause wegen vertreibung aufgeben mussten. aber ihre gärten erzählen heute noch geschichten – man muss nur hinsehen und hören!

so könnte das auch auf dem erzgebirgskamm ausgesehen haben – als des die ‘verschwundenen’ dörfer noch gab!

 

(bauerngarten im freilichtmuseum zu seiffen/erzg.)

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ps – ich werde das ganze natürlich noch bei meinen #spurensuchen vertiefen – im laufe der zeit!

 

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pps – ich habe die standorte der einzelnen fotos noch ergänzt (als google-maps-link) – auf den luftbildern kann man die grundstücke zum teil sogar noch gut erkennen! bei den hier besprochenen ortschaften handelt es sich um das ehemalige böhmisch-müglitz, voitsdorf und ebersdorf. einzig von voitsdorf stehen noch einige häuser…

 

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7 Comments

  • rappelNo Gravatar

    Man kommt schon ins Grübeln bei solch Ausflügen in die Vergangenheit …

    Ein schöner Beitrag ist das. Mit einer kurzen, genaueren Ortsangabe zu den erwähnten Details wäre er noch schöner. 🙂

  • der chefNo Gravatar

    stimmt, traurig das ganze! – ich hab deine anregung aufgegriffen und die genauen bild-standorte verlinkt. ich war mir nicht sicher ob ichs lieber allgemein lassen sollte…

  • Museum Burg PostersteinNo Gravatar

    Das ist schon faszinierend, wie lange die Spuren dieser Gärten überdauern, denn normalerweise denken wir ja, dass Bauwerke viel länger bleiben als so ein vergänglicher Garten! Hier ist es genau umgekehrt! Das sind übrigens wunderschöne Fotos geworden!
    Vielen Dank fürs Teilen mit unserer Mitmach-Aktion #GartenEinsichten!
    Viele Grüße,
    Marlene Hofmann

  • der chefNo Gravatar

    bitte gern und ganz vielen dank für die lieben worte und die wohlwollende erwähnung! macht weiter so mit euren ‘mitmachthemen’ – ich find das ganz toll! und liebe grüsse zurück – auch ans ganze team!

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