dorfkirchen,  unterwegsseiendes

2 mal fürstenwalde

In anderen zeiten hätte ich versucht oben im gebirge zu übernachten – so bin ich die 50km eben 2x gefahren. gestern war eigentlich ein anderes ziel als fürstenwalde der hauptpunkt:

 

 

die geneigte leserschaft wird ihn erkennen – der tiefenbach wasserfall. so viel wasser hatte er selten oder noch nie wenn ich dort war. und es erwies sich das diesmal das eifon die bessere wahl war – einfach weil man dessen linse halbwegs trocken halten kann…

 

 

(bei diesem bild erkennt man die schwächen der software-lösungen – es gibt kein einheitliches fallbild sondern solche stufen darin. meist sieht man es nicht aber bei bestimmten lichverhältnissen stimmen verschluss und blende wohl nicht optimal – seis drum, es war beeindruckend! bewegte bilder gibts hier…). auf dem heimweg (es dauerregnete) hab ich aber dann doch noch hier

 

 

angehalten und was soll ich sagen – es ward mir aufgetan! also prompt noch eine #kirchensafari angehängt – die seite folgt hier! das kirchlein in fürstenwalde in dem der grosse baumeister george bähr getauft wurde. die gemeinde erinnert auch mit einem obelisken daran!

 

(klickklack aufs bild für details…)

 

heute dann ein ganz anderer tagesbeginn – und ich schon vor sieben oben auf dem ergebirgskamm. bei stahlendem sonnenschein. nach einer kleinen halben stunde habe ich unter lautem lerchengesang (die einzigen geräusche da draussen), nassen fusses mein ziel erreicht – das schwarze kreuz.

 

 

(mehr dazu wird es hier zu lesen geben)

eine kleine runde durchs sozialistische ausland

 

 

und ich stand vor dem zweiten ziel (von dem ich eben festgestellt habe – die beschreibung ist seit letztem jahr überfällig 😮 )

 

 

dem sogenannten leichenstein. der ja vor einem jahr schon einmal unser ziel war.
um die runde vollzumachen gings über den ‘zinnernickelweg’ (andere quellen sprechen vom zimmernickelweg – eine genaue beschreibung konnte ich nicht finden…) durchs fast vergessene rudolphsdorf zurück zur clara. über jenes fast vergessene dorf will ich noch extra berichten – ich hoffe das klappt.

in diesem sinne noch einen schönen sonnabend – inzwischen regnets wieder…

 

***
 

nachtrag I

ich hab diese woche vom blognachbarn aus dem hohen norden altglas und alt-photoapparate geschenkt bekommen – das eine -4/200- hab ich heute mal ausprobiert

 

 

und was soll ich sagen – es macht lichtkullern™! nochmal ganz vielen dank dafür!

 

***

5 Comments

  • Christian W.No Gravatar

    Ist ja lustig mit diesen Stufeneffekten beim Wasserfall. Die nächste Generation kennt das dann gar nicht mehr anders als mit Software-Tricks und bewundert uns dann heimlich dafür, wie wir das damals auch ohne Elektronik konnten 🙂

    Aber wie das Wasser da an der einen Seite so bräunlich runterkommt, ist auch spannend. Sieht man das mit bloßem Auge denn auch?

    Ich freu mich sehr, wenn die Gläser und Gerätchen noch ein bisschen Nutzung finden, und sie freuen sich bestimmt auch 🙂

    • der chefNo Gravatar

      ja das sieht man in natura auch. ist wie bei der weisseritz – es gibt viel hämatit im gestein und das bringt die farbe ins wasser. durch das verdichten beim langen belichten wirkt es natürlich noch mehr…
      sie freuen sich bestimmt (aber es ist schwierig derzeit filme zu kaufen, muss ich montag erst nochmal los…)

  • rappelNo Gravatar

    Ich finde die Wasserfall-Bilder doll! Mehr kann man, so ganz auf die Schnelle, nicht erwarten. Aus der Hand oder mit Stativ?

    Und: du warst im Ausland! Das ist eine Sensation, zweifelsohne. 🙂

    • der chefNo Gravatar

      danke, so die schnelle musste es ja gar nicht sein. aber die gischt war ganz schön heftig – und so musste es doch wieder schnell gehen ehe durch brille und objektiv nix mehr zu sehen war 🙂

      im busch übern bach hopsen ins ausland – damit hab ich überhaupt kein problem. noch niemals nicht, selbst ins sozialistische. nur mit dem auto ins böhmsche fahr ich halt nicht so gern…

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