Schlagwort ‘unterwegsseiendes’

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sonntags

geht man in die kirche kapelle, oder so.

kapelle by dirk derbaum on 500px.com

oder wer sagt das photos scharf sein müssen?! ein kleiner sonntagsspaziergang durch den erwachenden frühlung hat uns noch einmal zur barbara-kapelle geführt (bild aufgenommen mit nikon+lomo-objektiv).
bei der gelegenheit habe ich den neuen m42-adapter ausprobiert – der geneigte leser erinnert sich. und was soll ich sagen – es ist wie ich befürchtet habe – ohne linse drin kannste die schärfeneinstellungen vergessen. siehe:

also den teufel mit dem beezlebub austreiben. mal sehen – vielleicht knipse ich ja in zukunft mit meinen analogen objektiven nur noch an analogen kameras!
wir werden sehen!

in diesem sinne viel spass beim nach-spazieren

und noch einen wunderbaren restsonntag!

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I

licht und kontrast bei langzeitbelichtungen. bunt und schwarzweiss. mal guggn ob ich mich rantasten kann.

beide bilder sind mit 1,3 sec belichtungszeit aufgenommen – das erste mit blende 16 – das 2 mit blende 29. ansonsten sind sie nur ein wenig geradegerückt (ich hab die angewohnheit die cam immer schief auszurichten auf dem stitiv) – ansonsten unbehandelt.
aufgenommen in der dämmerung gestern morgen. ich weiss eigentlich war das licht identisch, nur durch mich begrenzt, ich müsste es noch mal mit verschiedenen lichtverhältnissen probieren aber dafür wars mir gestern zu ungemütlich im winterwald 😉

ich weiss auch nicht – mir gefällt das wenige licht besser – es wirk grafischer und durchaus kontrastreich.
das mit dem scharfstellen kann ich nachvollziehen – auf ner mattscheibe im fast dunkeln – das ist schwierig. da kann vllt. moderne technik helfen? ein laser-entfernungsmesser?

ich denke weiter drüber nach – so lange ich dadurch einen grund hab frühmorgens in den wald zu fahren – gut!

in diesen sinne einen schönen sonntagabend!

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sonntags

geht man in die kirche in den park.

arche by dirk derbaum on 500px.com

weil es gibt motive die müssen immer wiedermal sein. so wie im winter die verrückten pflanzen namens kamelie.

besonders die prunkstücke der sammlung – beide ca. 180 jahre alt – blühen schon in vollem ausmass. sie werden – wen wunderts – schneeweisschen und rosenrot genannt!

auf dem rückweg bot gelegenheit endlich einmal in der laussnitzer heide anzuhalten und die dort befindliche wolfssäule zu besichtigen.

sie erinnert an die erfolgreiche jagd auf einen wolf im jahre 1740. dies sollte der angeblich letzte im königreich sachsen gewesen sein. somit ist diese funktion – an den letzten wolf zu erinnern – heute hinfällig!

es war ein kurzweiliger sonntagsausflug vor die tore der grossen stadt – immer wieder gern. und ein paar bilder aus dem park folgen vielleicht noch.

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von heiligen und götzen (teil II)

nach den heiligen nun die götzen. bzw. ein ganzes götzenbüschchen!

von der barbarakapelle hin zu den götzen ist es nur eine kleine halbe stunde zu fuss – ein grosser teil allerdings auf dem kamm entlang was sich bei solchem wetter,

in verbindung mit einem kräftigen westwind, als nicht sehr angenehm herausstellte. darum gibt es auch kein bild des gesamten gebildes – ich habe da glattweg versäumt eins zu machen 😮
nur mit einem (nicht guten) ausblick-pano kann ich dienen

(wieder ein ort der nach einem erneuten besuch bei besserem wetter ruft)

wenn man in den kleinen steinwald ‘eindringt’ erwarten den staunenden besucher felsen wie in der einige kilometer entfernten sächsischen schweiz!

spannnend an der ganzen sache ist das diese sandsteine eben wie buckel oder ein rückgrat ganz oben auf dem kamm sitzen. und aus zwei sorten gestein mit dazwischen liegendem geschiebe sind (besser erklärt hier).

goetzenbusch by dirk derbaum on 500px.com

hier kann man es schön erkennen.
neben der rituellen bedeutung vor über 1000 jahren wurde der sandstein natürlich auch abgebaut – bevor das ganze areal unter naturschutz gestellt wurde (eine ähnliche ansammlung gibt es wohl nur noch in südamerika). ich habe ein bild in der fotothek gefunden welches den steinbruch zeigt.
im zweiten weltkrieg wurde der nahe bauernhof als luftschutzkeller genutzt und im ehemaligen steinbruch ein beobachtungsposten eingerichtet. dessen reste kann man heute noch besichtigen.

vielleicht gelingt es mir ja wirklich noch einmal bei besserem wetter da hin zu reisen und dann auch bessere bilder aufzunehmen 😉 (diese hier sind alle iphone-aufnahmen)

in diesem sinne einen schönen, kalten sonntag noch (hier hat es derzeit auf dem balkon -7,5°C).

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ps – ich vergass – die tour zum nachplanen hier:

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