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#tbt

weil es am letzten wochenende so schön gepasst hat die zeit einmal 50 jahre zurückzudrehen (bis auf ein paar wochen genau), einmal ein paar vergleichsbilder aus thüringen. in goldisthal waren wir 1974 zu gast – in einem privatzimmer über den fdgb. und hier gabs das essen

My beautiful picture



man beachte den grünen trabbi – das war unserer. und auf der bank seinermeinereiner und die mama. und so sieht der gasthof heute aus


fdgb-urlauber kommen hier wohl schon geraume zeit nicht mehr – aber immerhin – der schriftzug ist noch vorhanden! 🙂

noch ein ziel – damals wie jetzt – die oberweissbacher standseilbahn. damals gehörte sie zur DR heute zur bahn, aber das steht nicht mehr dran.



Beliebt ist sie nach wie vor und die fahrt schon ein kleines erlebnis – zumal wenn man im cabrio-fahren kann so wie wir am letzten sonnabend! vielleicht dauert es nun nicht wieder 50 jahre bis zur nächsten fahrt! ps – die alten bilder hat der papa aufgenommen – ich hab sie von dias (diese hier haben das hochwasser 2002 überlebt) gescannt.

und weil mich dieses kleine rococo-paradies so verzaubert hat werde ich wohl in den nächsten wochen ein paar bilder hier veröffentlichen – so wie das zechenbild am montag oder das alpenbild zum montag. wie wäre es mit #moroco (montags-rococo)? sie sind aber auch allerliebst


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die kleine welt ganz gross…

oder wie zwei “brüder” (zumindest im geiste) die welt sahen. lange vor dem miniatur-wunderland!





Das obere ist ein detailfoto der gruft der schlosskirche!


detailgetreu bis zur deckenmalerei!


willkommen im ‘rococo en miniature’ auf der schloss heidecksburg – oder in königreichen Pelarien und Dyonien. wer mal in der gegend ist – ein unbedingter ansehtip! bringen sie zeit mit! es lohnt sich genauer hinzusehen.


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Karfreitag


wir neulich schon erwähnt – hierüber gilt es noch zu berichten.



die halde haniel – an der grenze zwischen oberhausen und bottrop. 126m überm geländeniveau wurde hier von 1963 bis 2006 abraum aus der zeche haniel abgelagert – ingesamt 120 millionen tonnen. ganz oben gibts die inarallation ‘Totems Ibarrola’ aus eisenbahnschwellen und ein grosses amphitheater – beider leider sehr in die jahre gekommen. und ein klein wenig unterhalb das ‘papstkreuz’ welches seit karfreitag 1992 dort oben steht. gefertigt wurde es für den besuch von johannes paul II. im jahre 1987. und von unten – eben der zeche haniel bis zum kreuz führt ein kreuzweg. alles darüber kann man hier nachlesen – ich habe nur einmal alle stationen besucht und abgelichtet




zu jeder tafel gehört noch ein spruch aus der zeit (mehr oder weniger – die spare ich mir hier) und ein objekt aus dem bergbau bzw. der bergbaugeschichte.



in der wikipedia steht das eine 15. station gibt – die habe ich aber nicht gefunden. wer weiss. und die 12. station fehlt in beiden galerien – die ist eben jenes papst-kreuz.



das ganze ist ein freiluft-altar gebaut aus einer alten lore mit einer tischplatte.
insgesamt ein durchaus lohnenswerter ausflug – der blick von oben ist einfach atemberaubend. leider musste ich dann ein wenig eilen – ein kräftiger regenguss zog auf. aber ich habs geradeso zur clara geschafft. in diesem sinne einen stillen karfreitag!


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luft schnappen

luft schnappen tut not, auch wenn es einekurze woche war. aber der urlaub war ebenso anstrengend wie die tage danach. also gings heute früh gen gebirge. allein, frau r4pun2el hütet mehr oder weniger das bett und früh – vor dem angekündigten grossen regen. Hat nicht geklappt, es hat zwischendrin immer mal wieder kräftig geschüttet, so wie in diesem augenblick



also habe ich meine wanderpläne eingedampft und hab wieder einmal den tiefenbach-wasserfall besucht (was mir ja letztens dank schnee und eis verwehrt war). er hat gut wasser!


so unterschiedlich interpretiert software die szenerie – die cam war die gleiche das eifon 😉 links 4sec mit slowshutter, rechts 9sec mit spectre aufgenommen. ohne stativ, nur aufs geländer aufgesetzt. der kurze spaziergang fand dann sogar im trocknen statt. und dann gabs was womit niemand gerechnet hatte:


nein, ich meine nicht die kirche – ich meine SONNE! für vielleicht 20 minuten schaute der gelbe ball durch die wolken. zufall das ich gerade an der kirche zu liebenau war. ( #kirchensafari-seite! ) weil es so schön wurde hab ich gleich noch diesem kawentzmann einen besuch abgestattet. mein stock soll mal verdeutlichen wie gross dieses, leider halb in der erde versunkene, kreuz ist!



so war das mit meiner kleinen luftschnapp-rundreise heute morgen – auch wenn es ganz anders gedacht war, es hat gut getan!


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PS. – die weihnachtspyramide in geising eignet sich auch hervorragend als osterbrunnen! 😉


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sonntags – oder schneeweisschen und rosenrot

Sonntags geht man in an die Kirche. Meint heute diese:


Die Dorfkirche in Leppersdorf – genau, das mit der Molkerei. Aber die war eigentlich nur eine Zugabe, unser eigentliches Ziel waren oben erwähnte Schneeweisschen und Rosenrot.


Genau – die zwei alten Kamelien im Gewächshaus zu Königsbrück heissen so. Wenn es sich einrichten lässt immer wieder gern einmal im Jahr besucht. Und heute noch ganz gut getroffen was die Besucherzahlen angeht. Selbst wir nicht mehr ganz taufrischen Exemplare Mensch drücken den Altersdurchschnitt immer gewaltig! Sehr überraschend und erfreulich war noch das (völlig ungeplante) Treffen mit meinen Sandkastenfreundinnen. Schön euch getroffen zu haben!
Übrigens könnte ich bei dieser Blütenpracht glatt wieder zum Plümschenknipser werden!



Und weil wir einmal so schön in der Westlausitz unterwegs waren haben wir gleich noch ein paar #Sühnekreuze besucht 😉


In diesem Sinne noch einen schönen Restsonntag – mal sehen ob ich die zugehörigen #kirchensafari und #sühnekreuz – Seiten noch fertig bekomme heute.


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