Schlagwort: konzert

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sonntags

sonntags geht man in die kirche – auch wenn es schon am freitag war. wie hier schon kurz erwähnt ging es auf unserer heimreise auch durch die rhön. ein wunderschönes fleckchen erde welches der weiteren erkundung harrt. aber das wird wohl noch ein wenig warten müssen – die ressourcen sind knapp 😉
auf der landkarte war mir der ‚dom der rhön‘ aufgefallen, also musste ein zwischenziel sein. irgendwo im nirgendwo – zu ddr-zeiten grenzsperrgebiet – ein dorf – früher mit stadtrecht!- helmershausen. 770 einwohner. die dorfkirche, eben jener ‚dom der rhön‘, mit 700 plätzen! das ist schon ein wenig ungewöhnlich. und so steht sie ein leicht oberhalb des ortes


wer mehr über diese aussergewöhnliche kirche lesen möchte – bitte hier entlang. soweit ein erster kleiner rückblick auf die letzten 10 tage denn gestern war dann noch konzert! auch aussergewöhnlich. mit dirigentin und unserem steinway-flügel. es gab LOUISE FARRENC, CAMILLE SAINT-SAËNS und HECTOR BERLIOZ und es war gut, bzw. sehr gut. frau bihlmaier, die dirigentin, war anfangs etwas gewöhnungsbdürftig im gestus – sie dirigierte wohl ein schulorchester. aber der berlioz war dann sehr souverän! und das klavierkonzert von saint-saëns begleitete sie sehr behutsam – es war toll! ein gelungener abend!


in diesem sinne noch einen schönen sonntag – hier im baumhaus ist er sehr ruhig – wir haben 11 anstrengende tage tage zu ‚verdauen‘!


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sonntags

sonntags geht man in die kirche – und nach meinen letzten tagen was liegt näher als der meissner dom? heute soll es speziell um das ‚westportal‘ gehen. den eingang von der an die westturmfront angebauten fürstenkapelle in den dom.

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und dann war gestern noch das erste konzert des neuen jahres in der philharmonie. und was für eins – grandios! ravel, mel bonis und lutowslawski. abwechslungsreich, nie langweilig, sogar lustig und – wie fast immer – orchester, die pianistin Gabriela Montero (die zugabe der bolero von ravel – auf zuruf! perfekt improvisiert!) und der dirigent Alexandre Bloch (mit einer feinen erklärung in besten deutsch/französisch zu lutowslaski) in allerbester musizierlaune! ein guter abend!


in diesem sinne wünschen ich ihnen noch einen schönen sonntag, herzlich willkommen im februar und morgen ist maria lichtmess 😉 (zeit den weihnachtskram wegzuräumen…)


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sonntags

sonntags geht man in die kirche. auch wenn es an einem anderen wochentag war. und da ich noch keine möglichkeit gefunden habe meine verehrten abonennten auch auf neu entstandene seiten hinzuweisen (irgendwie gibt es mit bordmitteln nur die option für beiträge, nicht für seiten – wenn jemand ne idee hat!) will ich zwei heute kurz vorstellen. zum einen die über das kirchlein im grünen – welches ja letzte woche schon erwähnt wurde.

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zum zweiten die dorfkirche das unmittelbaren nachbardorfes – gnandenitz

auch hier – klickklack aufs bild

sonst gehen die seiten einfach so unter und die geneigte leserschaft wundert sich wieso hier nichts passiert.

jetzt noch ein nachtrag zu gestern – die saison bei der dresdner philharmonie hat begonnen und gestern war dann unser einstieg


es gab brahms (das cello!), hindemith (das schlagwerk!) und schubert (der 3.satz!). ein gelungener, abwechslungsreicher abend – danke an alle beteiligten!


und um die übersicht abzuschliessen – heute zog es uns samt papa in den busch – nach dem ganzen geniesel der letzten woche war zwar keine sonne, aber immerhin frische luft. eine kleine runde im tharandter wald mit besuch beim ehemaligen sächsischen herrscherhaus und anschliessender wurtsverzehrung bildeten das vormittagsprogramm. und eine traurige feststellung: bei flades gibts sonnatgs keine milch, keinen käse, keine eier mehr – nur noch mo-sa. seit heute.


in diesem sinne einen schönen restsonntag und bleiben sie schön neugierig!


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sonntags

sonntags geht man in die kirche – auch wenn es schon am sonnabend war. in diese hier


um dieses konzert zu erleben


moderne französische, geistliche vokalmusik – hervorragend! der mdr-chor in höchstform! und auch christian schmitt an der ladegast-orgel war ein ohrenschmaus. diese orgel ist aber auch ein phantastische instrument.


das ganze im dom zu merseburg. und weil das für einen abend zu weit von zu hause ist durften wir noch die nacht in merseburg verbringen (nach einem üppigen armensichen essen am abend, zufall aber auch hervorragend) gabs dann heute noch ein wenig mitteldeutsche heimatgeschichte zu entdecken. von bergbau

der tagebau profen aus 100m höhe


über sühne

viele türme in der stadt

die skatstadt altenburg, mit leckerem frühstück

und nicht zuletzt – weil sonntag ist – einer weiteren #kirchensafari.

sie war sogar offen – die #kirchensafari folgt noch

in diesem sinne wünsche ich ihnen noch einen schönen restsonntag und werde jetzt erst einmal die vielen eindrücke verdauen…


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mahler


„…die fünfte … sei ein verfluchtes werk. niemand capiert sie!“

so schimpfte gustav mahler selbst über seine erste wieder rein instrumentarische sinfonie seit der ersten. nun ich sehe das nicht so – ich finde sie einfach nur grandios – zwischen himmelhoch jauchzend und abgrundtief betrübt liegt oft nur 1 takt. toll! und orchester als auch der sehr bewegungsfreudige stabschwingende nicholas collon (ein neues gesicht in unserem repertoire) waren in bester spiellaune! trompeten, hörner, schlagwerk – alle gehören lobend erwähnt! zuvor gabs noch ein werk das kurzfristig als ersatz in programm kam. von einem compositeur auf den verlass ist. man erkennt seine werke am ersten ton und sie sind immer langweilig (bis auf eine bestimmte opernouvertüre). sie wissen gewiss wen ich meine. auch die besetzung war zu diesem zeitpunkt noch etwas reduziert


im ernst auch das violinkonzert nr.3 in g-dur von herrn mozart war grandios. ein souveräner josef špaček an der guarneri lieferte ein bravourstückchen und das orchester war ein adäquater begleiter. also ein sehr angenehmer abend im dezember und eine hervorragende chance diesem chaos zu entgehen…


besinnlicher abschluss dann noch dieser blick


in diesem sinne noch einen schönen 1.advent, lassen sie sich die lebkuchen schmecken!


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saisoneröffnung

nicht für die dresdner philharmonie aber für unser konzertjahr bei selbiger. so schrieb fast auf den tag genau vor 4 jahren. damals war uns keine ganze saison vergönnt. möge es diesmal anders sein!


was soll ich sagen – es war furios- grandios. als erstes rachmaninows 3. klavierkonzert mit einem überragendem boris giltburg. dessen finger schienen über die tasten zu fliegen. um das ein wenig zu untermalen ein kleines zitat aus dem programmheft:

‚…,bis alles in der grossen solokadenz mündet. diese komponierte rachnaninow in zwei fassungen. es existiert eine anspruchsvolle, die er selbst bevorzugte, und eine sehr anspruchsvolleversion, die heute im konzertsaal überwiegt. … (text judith schor)‘

das sagt alles – wer gelegenheit hat – anhören oder noch besser ansehen!

Im zweiten teil dann grosse romantik – die 4. von tschaikowski. mit dem komplett gezupften 3. satz und einer philharmonie in grösster spielfreude! ich hab in den 3 jahren fast vergessen wie mitreissend ein livekonzert dieses orchesters sein kann. einen guten anteil daran hatte der vortänzer dirigent des abends krzysztof urbanski. der 41 jährige pole war sehr souverän- auch wenn ich manchmal bei mir dachte – als balettdirektor wäre er besser aufgestellt 😉 – er nutzte die ganze fläche des dirigentenpultes für seine choreografie! und übers werk muss man wohl nichts sagen! 🙂



Fazit: es war ein toller abend, ein grossartiger wiedereinstieg in unser anrecht und wir freuen uns auf die nächsten konzerte (eine kleine träne im knopfloch sei erlaubt – maestro janowski ist nicht mehr chefdirigent und so werden wir ihn nicht mehr erleben – zumindest in dieser saison…)


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