Schlagwort ‘R4PUN2EL’

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fahrrad fahrn

ich habe es wieder mal probiert – das fahrrad fahren. nach jahrelanger abstinenz mangels radl und ‘auf dem berg gewohne’, nach herzkaspereien haben wir es heut in angriff genommen. per (geborgtem) caddy raus aus der stadt

die bärenbande in den hundekorb und schon gings los – auf den spuren der ehemaligen schmalspurbahn von freital nach nossen. da wo wir letztens schon spazieren waren.

bis zum bahnhof helbigsdorf geht der radweg fein alsphaltiert durch wiesen und felder – dann gehts in den wald uns stetig bergauf. – ich durfte das ebike pedalieren – zum glück sonst wären wir nie an unserem wendepunkt am ehemaligen bahnhof mohorn angekommen.

und von da gings den weg retour – eine grössere runde habe ich mir nicht zugetraut – das wären dann viele km mehr gewesen. zwischen mohorn und herzogswalde gehts an eine tollen alten stützmauer entlang

und nach dem bahnhof helbigsdorf – wenn man den berg wieder hoch ist kommt ein abzweig.

nein nicht der – sondern genau gegenüber. da landet man bei der milch-zapfstelle

frische milch, verschiedensten käse und ausgewählten speck, knacker kann man dort erwerben. und es ist nicht mehr weit bis zum hilfsbereiten caddy.
es war anstrengend, trotz ebike, es war toll, es war traumhaftes wetter und eine #spurensuche ist auch noch abgefallen – kommt noch. wer es nachvollziehen will – komoot war auch mit. und strava auch – danke an frau r4pun2el :-*

MUSIK:

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ps – zum treuen caddy und wieder heim sind wir natürlich auch mit dem radl – wodurch nochmal knapp 11km dazukommen…

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sonntags – die dritte…

fischsemmeln beim hermann! das dürft ihr euch nicht entgehen lassen 😉 – also führte uns unser sonntagsausflug zum kurort rathen. sonntag und sächsiche schweiz??? das geht? – ja, es ging! es war sogar ganz angenehm.

the duck

es waren relativ wenige menschen unterwegs – zumindest am vormittag. und wir haben was ganz verrücktes gemacht – wir sind tretboot gefahren. auf dem amselsee!

without duck

macht ungewöhnliche blickwinkel möglich. 😉 später kam die sonne auch noch richtig raus – ein gelungener ausflug vor die haustüre!

ach und die fischsemmeln? die waren köstlich!

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feiertags

geht man(n) auf #spurensuche. diesmal ein klein wenig weiter weg – in den vorort von waldenburg. in sachsen.
das gibt es ein tal und in diesem tal – welch wunder: einen park. ganz ähnlich dem röhrsdorfer. eben den grünfelder park. mit einem mehr als markanten eingang

tor by dirk derbaum on 500px.com

angelegt ab ca. 1780 reiht er sich in die reihe der landschaftsparks wie wörlitz, machern, seifersdorf und eben röhrsdorf ein. und weil das so ist bekommt er seine eigene seite hier — hier entlang.

zwei, drei worte seien noch gesagt. der park ist schön, von der ursprünglichen anlage ist nicht mehr viel erhalten – was diesmal aber nicht der ddr anzulasten ist sondern schon im 19.jahrhundert war viel verschwunden.
und man sollte den park an einem feier-/sonntag meiden. leider führt der muldenradweg genau hindurch was bedeutet das man als spurensucher ständig von kampfradlern beiseite geklingelt wird oder dank pulkradlern mit kleinen kindern, die von ganz vorne nach ganz hinten schreien, sein eigenes wort nicht mehr versteht. erst wenn mann ein wenig den hauptweg verlässt wird es ruhiger…

stone by dirk derbaum on 500px.com

badehaus by dirk derbaum on 500px.com

mausoleum by dirk derbaum on 500px.com

 

“OTTO, DEM UNVERGESSLICHEN. HENRIETTTE”

steht am mausoleum. dem ist nix hinzuzufügen.

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ps – komoot war mit – falls mal jemand aus der geneigten leserschaft den park besuchen möchte

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ausklang mit musik

das ruhige ostern mit nordischen klängen – so der name des konzertes gestern abend – geht. gut. sehr gut.

uns unbekannte werke standen auf dem plan. zum einen das violinkonzert in d-moll von jean sibelius. fein, sehr fein gespiel von baiba skride. (einen kleinen eindruck was sie da gespielt hat gibt es hier.)

wohlverdienter applaus und eine kleine zugabe rundeten den vortrag ab. (im gegensatz zum sonntagskonzert ist gestern auch keine saite gerissen)
nach der pause dann die 5.sinfonie von carl nielsen (hier eine aufnahme mit maestro blomstedt!). ich gebe zu, ich kannte den namen aber keine musik von dem dänen. aber es hat sich gelohnt. ein mitreissendes, fesselndes werk mit ersten ansätzen zur moderne bei aller spätromantik. john storgårds gab als dirigent alles! und noch ein wenig mehr.

und der saal konnte zeigen das er der beste konzertsaal an der elbe ist! 😉
schon beim violinkonzert – klare brillante töne, das soloinstrument immer zu hören und im gegensatz dazu die sinfonie laut, gewaltig und trotzdem nicht scheppernd – toll!

ein guter konzertabend! danke an alle beteiligten!

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