dresden grüsst seine gäste

nachtrag zur fotoausstellung. unser gestriger kinobesuch bot die möglichkeit gleich noch ein paar freveltaten der derzeitigen baupolitik aufzusuchen.

dresden grüsst seine gäste by dirk derbaum on 500px.com

‘dresden grüsst seine gäste’ – früher als eingang zur stadt vom hauptbahnhof kommend ein blickfang – verkommt jetzt in einem dreckigen, zugigen hinterhofgang. passt. (genau wie der ganze umbau der prager strasse nach 1990 bzw. noch schlimmer nach dem hochwasser 2002…) ein ganz interessanter beitrag zum thema findet sich hier – auch mit historischen fotos!)
und auch den touristenhöfen auf der rückseite der westseitengeschäfte gelegen zwischen den 3 interhotels geht es nicht besser. einer ist weg – von irgendwelchen modgeschäften überbaut und der andere fristet ein gar kümmerliches dasein.

schade drum! und nein ich bringe jetzt nicht das bonmot mit den blühenden landschaften…

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(6) Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ha, genau mein Thema ! Ich rege mich auch schon sooo lange über diese kleinen, damals netten grünen Oasen auf, die da vor sich hin gammeln 🙈😳. Als Kinder sind wir dort gern gewesen und nun …😢😖
    Ich verstehe nicht, warum die Ibis Hotels da nix draus machen, ne kleine Mini- Grünanlage mit paar Sitzgelegenheiten ( notfalls vielleicht auch für die Raucher 😳🤭- wobei ich das natürlich nicht unterstütze!) würde diesen Klötzen von Hotels doch echt gut tun ! Als ehemaliger Mitarbeiter ist mir das schon oft durch den Kopf gegangen! Aber es wird wie überall sein … kein Geld 💰 😩
    Tja schade drum 🤭

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    • wem sagst du das – ist nicht nachzuvollziehen… oder vielleicht doch – es bringt einfach keinen profit – also weg damit!

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  2. Die Prager Straße ist zur Gänze grauenvoll. Einzig die Pusteblumen und das Rundkino sind bemerkenswert – der Rest kann weg.

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    • du bist ja ganz schön krass – ich gehe nicht ganz so weit – ich will ‘meine’ prager aus der kindheit wieder haben. hell, freundlich – mit brunnen und eis am brunnen… und lenin…
      das ensemble war viel stimmiger – die hatten sich in den 60ern was dabei und nicht nur an geldspuckenden karnickelbuchten gedacht…

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  3. Das sieht schlimm aus… traurig. Wäre etwas für eine Anwohner-Initiative. Es könnte auch ein Gemeinschaftshof werden, von allen gepflegt und genutzt mit eigenem Grün. Würde das Miteinander fördern, Einsamkeit mancher alter Herrschaften mit abstrusen Gedanken bekämpfen… aber was weiß ich schon.

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