• dresden grüsst seine gäste

    nachtrag zur fotoausstellung. unser gestriger kinobesuch bot die möglichkeit gleich noch ein paar freveltaten der derzeitigen baupolitik aufzusuchen.       ‘dresden grüsst seine gäste’ – früher als eingang zur stadt vom hauptbahnhof kommend ein blickfang – verkommt jetzt in einem dreckigen, zugigen hinterhofgang. passt. (genau wie der ganze umbau der prager strasse nach 1990 bzw. noch schlimmer nach dem hochwasser 2002…) ein ganz interessanter beitrag zum thema findet sich hier – auch mit historischen fotos!) und auch den touristenhöfen auf der rückseite der westseitengeschäfte gelegen zwischen den 3 interhotels geht es nicht besser. einer ist weg – von irgendwelchen modgeschäften überbaut und der andere fristet ein gar kümmerliches dasein.…

  • finale

    das wars mit einem grossartigen konzert ging gestern abend die ära des maestro michael sanderling als chefdirigent der dresdner philharmonie zu ende. da dies in mehrfacher weise ein aussergewöhnliches konzert war werde ich im laufe des tagers einen ergänzenden artikel schreiben 😉 *** nachtrag: es hat einen tag länger gedauert (ist ja auch ganz schön warm draussen – derzeit 32,8°C draussen), aber jetzt ist mein fazit zum finale fertig! ***

  • wenn

    wenn musik tränchen macht – schrieb ich schon einmal. gestern abend war der anlass ein ganz anderer. orgelzyklus auf “unserer” eule war dran. lange geplant (die karten im letzten jahr schon geordert) – lange darauf gefreut. es sollte auftreten – olivier latry – titularorganist in notre dame paris. stellte sich nach den ereignissen vom montagabend – wird er überhaupt spielen (können). er konnte. in seinen worten vorab – unter der eindeutig angeleuchteten orgel – erzählte er das ihn die leitung der dresdner philharmonie angerufen habe um zu fragen ob er denn zum konzert nach dresden komme. seine antwort: warum sollte ich nicht zum konzert kommen? also war er da und…

  • es gibt tage

    es gibt tage die könnte/muss man(n) einfach schizophren nennen. der letzte freitag war ein solcher. ein wunderschöner wintertag, mit tiefverschneiten wäldern – besonders im thüringer wald – und einer autofahrt die man(n) nicht wirklich schön nennen konnte. 300km autobahn (nur) über verschneite, vereiste und nur wenige stücke nasse strasse. und fast immer schnee von oben. mich zumindest hat es unheimlich angestrengt und aus diesem grund gibt es auch keine bilder von der reise… aber das eigentlich zweischneidige. zwei brüder, einer (mein vater) wird an diesem tag 86. (ja, das ist der ältere herr der im letzten herbst durch die lechtaler alpen gewandert ist und dem wir zu seinem geburtstag das…

  • ewigkeitssonntag

      in diesem jahr unter einem völlig neuen aspekt für mich. aber mein gedenken ist nicht an diesen einen tag gebunden. ich weiss nur die mama hätte gewollt das ich zur ihr auf den friedhof komme – also werde ich das tun. vorher aber ein wenig bach! *** nachtrag – im fernen vogelsberg wurden heute auch wieder die glocken für uns mit geläutet! danke!