nachdenkliches

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I

licht und kontrast bei langzeitbelichtungen. bunt und schwarzweiss. mal guggn ob ich mich rantasten kann.

beide bilder sind mit 1,3 sec belichtungszeit aufgenommen – das erste mit blende 16 – das 2 mit blende 29. ansonsten sind sie nur ein wenig geradegerückt (ich hab die angewohnheit die cam immer schief auszurichten auf dem stitiv) – ansonsten unbehandelt.
aufgenommen in der dämmerung gestern morgen. ich weiss eigentlich war das licht identisch, nur durch mich begrenzt, ich müsste es noch mal mit verschiedenen lichtverhältnissen probieren aber dafür wars mir gestern zu ungemütlich im winterwald 😉

ich weiss auch nicht – mir gefällt das wenige licht besser – es wirk grafischer und durchaus kontrastreich.
das mit dem scharfstellen kann ich nachvollziehen – auf ner mattscheibe im fast dunkeln – das ist schwierig. da kann vllt. moderne technik helfen? ein laser-entfernungsmesser?

ich denke weiter drüber nach – so lange ich dadurch einen grund hab frühmorgens in den wald zu fahren – gut!

in diesen sinne einen schönen sonntagabend!

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fehlersuche

ich frage mal alle hier mitlesenden fotografen und hobby- bzw. profioptiker um hilfe. ich bemerke verstärkt einen solchen

effekt aus meinen bildern. und zwar wenn ich ‘altgläser’ mittels adapter von m42 aufs nikonbajonett an die d5100 schraube. dabei ist die brenn weite egal – tritt bei 50mm und auch bei 135mm auf. ich habe einen adapter mit optischer korrektur (also eingebauter linse) um auch bis unendlich scharfstellen zu können. den hatte ich im verdacht, aber ich hab mir gestern noch einen anderen besorgt (von gobe, also nicht der letzte mist) – selber effekt.

irgendwelche ideen?

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#tbt

es gab zeiten – da wurden im nationalpark (damals noch naturschutzgebiet) wildwasserrennen veranstaltet. und zwar immer nach dem 7. oktober zu saisonschluss. dann konnte man im kirnitzschtal (aufgenommen ist das bild ungefähr hierund ende der 1970er jahre) mal das gefühl haben wie man mit dem bach halbe wälder zu tal geschaftt hat. an die echte flösserei die es bis mitte der 1960er wohl gab kann ich mich nicht mehr erinnern. das ziehen der oberen schleuse bei hinterhermsdorf hatte noch einen ganz anderen hintergrund – der stausee wurde bei dieser gelegemheit gleich mit entschlammt. heut macht man das ganz anders – mit viel technik und viel geld und ganz ohne sport – eben zeitgemäss. und ein richtiges hochwasser interessiert auch kein herbeigeredetes neues öko-system weiter unten. es sei demm es meint das asiatische springkraut das sich immer weiter ausbreitet.

ich möchte die erinnerungen an den gezähmten wilden fluss aber nicht missen.

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es gibt tage

es gibt tage die könnte/muss man(n) einfach schizophren nennen. der letzte freitag war ein solcher.
ein wunderschöner wintertag, mit tiefverschneiten wäldern – besonders im thüringer wald – und einer autofahrt die man(n) nicht wirklich schön nennen konnte. 300km autobahn (nur) über verschneite, vereiste und nur wenige stücke nasse strasse. und fast immer schnee von oben. mich zumindest hat es unheimlich angestrengt und aus diesem grund gibt es auch keine bilder von der reise…

aber das eigentlich zweischneidige. zwei brüder, einer (mein vater) wird an diesem tag 86. (ja, das ist der ältere herr der im letzten herbst durch die lechtaler alpen gewandert ist und dem wir zu seinem geburtstag das ticket zu seinem nächsten alpenaufenhalt geschenkt haben) und der zweite (demzufolge mein onkel) den wir an diesem freitag zu grabe getragen haben.

viel zu früh wie man so schön sagt – den die feierlichkeiten zu seinem 80en waren schon in der planung.
ich weiss ‘hat’s life’ – aber es hat mich in der letzten woche doch ganz schön niedergeknüppelt (darum gibts bisher auch weder weitere bilder und texte von meinem kleinen auszeiturlaub).

eins hat mich ein wenig tröstet – die restliche familie hat am abend zusammengessen und den jubilar trotz aller trauer hochleben lassen! gut so!

-symbolbild für die schönheit des wintertages aus dem archiv-

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spazieren

mit der maus im archiv 😉
muss auch mal sein. angeregt durch ein foto bei flickr ist mir aufgefallen das meine artikel zur spurensuche im oels-grund gar nicht vollständig sind. es fehlt eine – wenigstens kleine – erwähnung des naturwunders ‘hohler stein’.

hohler stein by dirk derbaum on 500px.com

so sieht das ganze aus.

hohler stein II by dirk derbaum on 500px.com

und so von der anderen seite.

nun gibt es dikussionen das dieses tor gar nicht natürlichen ursprungs ist. sondern eine art osterzgebirgisches stonehenge – um die sonne zu beobachten. eine variante hier. wie dem auch sei – wenn ich neue erkenntnisse habe werde ich berichten! bis dahin bleibt es ein tolles felsgebilde. und dank seiner relativen unzugänglichkeit ein recht ruhiges, von lärmenden menschenhorden verschontes plätzchen erde.

übrigens bin ich bisher heute auch schon 5890 schritte gelaufen spaziert.

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