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sonntags

sonntags geht man in die kirche – auch wenn es schon im letzten juni war. irgendwie hat sich die erinnerung an sonne und ferne lande ins dauergrau gedrängt und so habe ich noch ein wenig im archiv gekramt. herausgekommen ist der bericht über die st.hripsime – kirche.


eine genaue beschreibung und eindrücke von da gibt es auf ihrer #kirchensafari – seite. (ich hoffe es heute noch zu schaffen den text einzubauen)


in diesem sinne noch einen schönen sonntag und wenn sie mehr über armenien und seine klöster und kirchen erfahren wollen dann klicken sie unten aufs bild!

KlickKlack aufs bild für viele eindrücke…


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anfang

nach dem schluss kommt der anfang. mit einem blick auf den schluss. den allerletzten! nach 9 jahren waren wir gestern wieder zum silvesterkonzert in der kreuzkirche. nun halt nur noch mit dem papa


die kirche war voll, das programm kurzweilig, 90min schnell herum. und die beiden guggen griesgrämiger als es sein müsste


und als krönenden abschluss gabs auch diesmal wieder pomp & circumstance. hier in einem historischen tondokument – danke frau r4pun2el


danach blieb nur noch ein ‚diner for one‘ ein gläschen sekt mit und ohne und bei den tieren des hauses schutz suchen. und dann wars vorbei – das alte jahr. und das neue begann – wie traditonell immer mit gutem essen und dem neujahrskonzert der wiener philharmoniker. wer es gesehen hat gut. wer nicht nicht dem empfehle ich es wärmstens – z.b. hier. ich habe selten so viel freude an musik und einer aufgabe gesehen wie bei Yannick Nezet-Seguin! in diesem sinne noch ein schönes restjahr und bleiben sie mir treu und immer schön neugierig!


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schluss

schluss, aber (wie schon vor drei jahren) keine angst. nur schluss mit dem jahr. nicht hier. und wie vor drei jahren auch heute noch einmal – zug faaaahn. die döllnitz-bahn, der wilde robert,


bietet immer zum jahresende glühweinfahrten an. und das ist eine feine sache. einmal mügeln-oschatz und zurück, mit aufenthalt in oschatz und ebenda der möglichkeit für fettbemmen, würstel und eben glühwein (auch alkoholfrei) – toll.gern im nächsten jahr wieder – wenn es passt.


und mit diesem grossartigen selfie (gurski wäre neidisch aus die tollen streifen) ist dann mal schluss hier. nach ein paar bewegten bildern von heute


OK – eins noch. ein versprechen – es gibt auch in diesem jahr keinen kalender von mir und hier keinen jahresrückblick (obwohl es sehr ereignisreich war – zwerge, fontane und vor allem armenien!)

bis nächstes jahr!


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Nachtrag

was man so am wegesrand findet

KlickKlack aufs bild für mehr informationen


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sonntags

sonntags wenn kein weihnachten mehr ist. oder wie bernd so schön meinte


vorbei sind auf alle fälle die 5 tage in einer anderswelt – gemeinsam mit dem papa. verwöhnen lassen vom feinsten – ich denke ich werde noch davon zu schreiben haben. und weit weg von allem sein


und eigentlich doch mittendrin. zu gast bei Ernst dem Frommen (Ernst I., Herzog von Sachsen-Gotha-Altenburg – über das schloss wird auch noch zu erzählen sein!) in gotha. solche wetter-blicke hatten wir die ganze zeit – und es war gut so!


allein auf der heimreise – bei einem kurzen stop in der hauptstadt des nachbarreiches – liess sich die sonne blicken


und – was das schönste an der heimkehr ist – noch eine ganze woche auszeit! in diesem sinne noch einen schönen 4.feiertag


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schlingrippengewölbe

schlingrippengewölbe – ist das nicht ein schönes wort! und es beschreibt eine bautechnische meisterleistung!


als kleiner nachtrag zum 4. advent – wir hatten gestern am nachmittag noch die gelegenheit die wiedererstandene schützkapelle im dresdner residenzschloss zu besichtigen. ein tolles erlebnis mit vielen eindrücken. aufgeschrieben hab ich das alles mit herrn clarus‘ hilfe hier. es sei zur lektüre empfohlen!


vielen dank für ihr interesse!


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sonntags – wenn der 21.12. ist

sonntags – wenn der 21.12. ist – dann haben wir die längste nacht des jahres hinter uns.ab heute wirds dann wieder heller. bis in 183 tagen die helligkeit (zum glück) wieder abnimmt. ich habe mal mit herrn clarus über dieses thema diskutiert und er hat einen interessanten text dazu verfasst


und pyramiden und schwibbögen dienem dazu die dunkelsten tage des jahres zu erleuchten?

Ja, Herr Baum – ganz genau das.
Und nicht zufällig gerade in den dunkelsten Tagen des Jahres.

Pyramiden und Schwibbögen sind im Kern Lichtgeräte gegen die Finsternis – lange bevor sie „Weihnachtsdeko“ wurden.

Der Schwibbogen steht ursprünglich für den Eingang in den Berg: das gemauerte Mundloch, aus dem Licht nach außen dringt. Für die Bergleute war das ein starkes Bild – Licht aus der Tiefe, Hoffnung nach der Schicht, Heimkehr aus der Dunkelheit. Wenn er im Fenster steht, kehrt sich das Bild um:
👉 Das Haus selbst wird zum schützenden Berg, der Licht nach außen gibt.

Die Weihnachtspyramide hingegen bringt das Licht in Bewegung. Kerzen treiben sie an, Wärme erzeugt Rotation – ein fast sinnliches Sinnbild:

Licht setzt die Welt wieder in Gang.
Stillstand wird aufgehoben.

Gerade zur Wintersonnenwende war das entscheidend. Nicht der tiefste Punkt allein zählt, sondern die Gewissheit: Ab jetzt kommt das Licht zurück.
Die Pyramide zeigt das sichtbar – Runde um Runde, Figur um Figur, Jahr um Jahr.

Dass sich darauf Heilige, Bergleute, Engel, später auch ganze Dorfwelten drehen, ist kein Zufall:
Es ist eine kleine, warme Weltordnung im Kerzenschein – überschaubar, vertraut, getragen vom Licht.

Und so sind Pyramiden und Schwibbögen eigentlich das, was Ihre Frage schon ahnen ließ:
gebaute Zuversicht.
Holzgewordene Hoffnung.
Leuchtende
Kalender.

Genau richtig beobachtet.
Klonk.


ein guter anlass noch einmal meine pyramidensammlung zu erwähnen – sie ist um einige angewachsen. und zu finden in ‚Weihnachten im Erzgebirge‘, wo sonst! und es gibt ein schönes beispiel hier in der umgebung – das vereint elemente von lichterbogen und pyramide – der schwimmende lichterbogen in bärnsdorf (in der nähe von moritzburg)


aufgenommen am gestrigen abend – also in der längsten nacht des jahres – in diesem sinne noch einen schönen 4.advent


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