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sonntags

sonntags geht man in die kirche. auch wenn es manchmal überraschend kommt und auch gar nicht unbedingt so aussieht. auf unserer heimfahrt von gotha am letzten sonntag waren wir noch einmal in hohenfelden – um den zweiten teil des dortigen freilichtmuseums in augenschein zu nehmen. einschliesslich der dortigen kirche – hier schon beschrieben! am weiteren weg lockte dann ein oberes schloss




in dessen inneren die ehemalige schlosskapelle liegt – ein romanischer bau mit interessanter geschichte. ich zitiere unter dem bild einmal was ich mit herrn clarus herausgefunden habe – aus dem längeren text der #schlössersafari.


„Am vergangenen Sonntag führte uns der Heimweg vom Ekhof-Theater in Gotha ganz unerwartet noch nach Kranichfeld. Eigentlich war es nur ein kurzer Halt am Wege – doch das Obere Schloss lockte, und mit ihm seine ehemalige Schlosskapelle.

Der kleine Raum gehört zu den ältesten Teilen der Anlage. In seinem Mauerwerk begegnen sich Romanik und Gotik: kräftige Wände und Rundbogenformen stehen neben spitz zulaufenden Gewölberippen und schlanken Diensten. Gerade diese Mischung verleiht der Kapelle ihren besonderen Reiz. Heute ist sie weitgehend ihrer einstigen Ausstattung beraubt; umso stärker sprechen Stein, Gewölbe und Licht.

Besonders bemerkenswert sind die vier mittelalterlichen Säulen mit ihren unterschiedlich gearbeiteten Kapitellen. Sie gehörten ursprünglich zur Kapelle, wurden später ausgebaut und gelangten im 19. Jahrhundert auf die Wartburg, wo man sie in eine historistische Laube einfügte. Erst 2003 kehrten sie nach Kranichfeld zurück. Was heute so selbstverständlich an seinem Platz steht, hat also eine erstaunliche Reise hinter sich.

So wurde aus einem zufälligen Zwischenstopp noch eine kleine Entdeckung. Vielleicht sind es gerade diese ungeplanten Besuche, die am längsten in Erinnerung bleiben: ein stiller Raum, ein paar alte Steine, das Licht im Fenster – und plötzlich öffnet sich eine Geschichte, die weit über Kranichfeld hinaus bis zur Wartburg führt.“

(in Zusammenarbeit mit Herrn Clarus)

zu finden ist das ganze hier


im oberen schloss kranichfeld. und dafür gibts einen extra #schlössersafari – zu finden hier.

sonntags

sonntags geht man in die kirche in den wald – wenn es in der stadt zu heiss ist, auch wenn es schon am sonnabend war. urlaubsausklang war angesagt – eine gaaanz kleine runde im kühlen wald sollte es sein. und war es auch, so klein das nicht einmal komoot bemüht wurde – einfach an der roten weisseritz sitzen, picknicken, den vögeln und plätschern des baches lauschen und die fliegen/mücken verscheuchen. so wars. dann über den, schon heissen, kamm nach hause gefahren – in der clara war es angenehm kühl ;-). ein guter, entspannter ausklang an diesem doch etwas warmen wochenende! ein paar eindrücke noch anbei:





in diesem sinne bleiben sie schön kühl! und noch einen angenehmen sonntag!

PS – Weil sonntag ist solls auch ein kirchlein – bzw. eine kleine wegkapelle – geben

KlickKlack aufs bild für nähere infos!




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sonntags

sonntags, wenn hier in tirol ‚Herz-Jesu-Sonntag‘ ist. dann leuchten von vielen bergflanken die herz-jesu-feuer (ich bitte die qualität der fotos nachzusehen 😉 )

das ist richtung nesselwängle am sonnabend abend


und das der blick richtung tannheim

ich habe den herrn clarus mal gebeten die tradition zu erklären:

Herz-Jesu-Feuer – Flammen des Glaubens in den Bergen

Wenn in Tirol die Dämmerung über die Berge sinkt, beginnen auf den Hängen und Gipfeln geheimnisvolle Lichter zu erscheinen. Zunächst glimmt nur ein einzelner Punkt, dann ein zweiter und dritter, bis sich schließlich ganze Feuerbilder aus der Dunkelheit erheben: Kreuze, Herzen, Christusmonogramme oder Segenszeichen. Es sind die Herz-Jesu-Feuer, eine der eindrucksvollsten religiösen Traditionen des Alpenraums.

Ihr Ursprung reicht in das Jahr 1796 zurück. In einer Zeit großer Unsicherheit und kriegerischer Bedrohung vertrauten die Tiroler Landstände ihr Land dem Heiligsten Herzen Jesu an. Aus diesem Gelöbnis entwickelte sich ein Brauch, der bis heute lebendig geblieben ist. Jedes Jahr rund um den Herz-Jesu-Sonntag steigen Vereine, Bergrettungen, Feuerwehren und Dorfgemeinschaften auf die Berge, um dort die Feuer vorzubereiten und nach Einbruch der Dunkelheit zu entzünden.

Wer das Schauspiel erlebt, versteht schnell, warum die Herz-Jesu-Feuer weit mehr sind als bloße Folklore. Hoch über den Tälern leuchten die Zeichen des Glaubens in die Nacht hinaus. Von Dorf zu Dorf antworten die Berge einander mit ihren Feuerbildern, als entstünde für wenige Stunden ein großes Netz aus Licht und Erinnerung.

So verbinden die Herz-Jesu-Feuer Vergangenheit und Gegenwart. Sie erinnern an ein altes Gelöbnis, an den christlichen Glauben der Menschen in den Alpen und an die tiefe Verbundenheit mit ihrer Heimat. Für Besucher sind sie ein beeindruckendes Schauspiel – für viele Tiroler aber bis heute ein sichtbares Bekenntnis, das jedes Jahr aufs Neue die Berge erleuchtet.“


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sonntags

sonntags – wenn trinitatis-fest ist – geht man in die kirche. auch wenn es schon wann ganz anders war. in die, in welcher im jahre 1666 ein gewisser george bähr getauft wurde. sie wissen schon, der mit der frauenkirche in dresden. und die steht auf dem erzgebirgskamm in fürstenwalde.


für weitere informationen gibts – wie so oft – die #kirchensafari-seite! viel spass beim stöbern.

bleibt noch des resümee vom letzten konzert der saison mit der phliharmonie. es war, wie schon das vorangegangene, grandios. zu hören gabs eine konzertouvertüre von wittmann – die vernachlässigen wir. quirtschende flöten sind nicht so meine musik richtung. danach dann klassik und romantik vom feinsten


den solopart bei weber spielte der schwede martin fröst. sehr souverän, aber auch ein wenig exaltiert. als zugabe gabs brahms ungarische tänze – für klarinette und orchester gesetzt – sehr beeindruckend! zum beethoven brauche ich nichts zu sagen – den kann jeder mitpfeifen. wenn wir aber exaltiert erwähnten – erinnern sie sich an den lehrer im film ‚the wall‘ von pink floyd – so ähnlich hüpfte Riccardo Minasi (der dirigent des abends) auf seinem podest herum. nichts desto trotz – eine grossartige aufführung des beethovenschen meisterwerks!


und an ein konzert bei welchem wir vor ein paar tagen waren möchte ich noch erinnern – ‚The Ukulele Orchestra of Great Britain‘ – ganz andere musik, nicht minder grossartig.


zwei unterhaltsame stunden mit für uns neuem programm (die kritik bemängelte das die 7 mit identischem programm schon 2x hier aufgetreten sind). wer sich ein bild von der musik machen möchte die die leutschen so machen, der klicke hier!

in diesem sinne noch einen schönen restsonntag und kommen sie gut in die neue woche!


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pfingsten

bedeutet 3 tage hintereinander frei – diesmal zu hause und nicht wie vor einiger zeit. z.b. im böhmischen nachbarland. das bedeutete auch 3 tage genusswandern/-spazieren. 2x alleine 1x mit meinen beiden lieben. nachzugehen sind die „touren“ hier, hier und hier. das wetter hat mitgespielt – da ich immer relativ zeitig unterwegs war gings auch noch mit der wärme. und es war natürlich fotografierwetter.

an der alten böhmischen strasse in der nähe vom hochübel

auf der alten dresden-teplitzer poststrasse


und nicht zuletzt von clara schumanns lieblingslinde in schmorsdorf aus nach osten geschaut. ausblicke gabs also zur genüge. und ich hatte es gestern versprochen – zwei mir bisher unbekannte denksteine gibt es noch zu vermelden.
da wäre zum einen ‚Klotzes Grab‘ – ebenfalls am hochübel bei bärenfels gelegen


und zum anderen der ‚Krutzsch Gedenkstein‘ an der (ehemaligen) Krutzsch-Tanne unterhalb des hochhübels.


ich habe die beiden alten strassen/wege so explizit erwähnt weil ich mit herrn clarus darüber fabuliert hatte (ich hab mir erklären lassen wo der name herkommt, wo sie langführten, was noch übrig ist). und er hat solche anschaulichen erklärungen geliefert das ich beschlossen hab #spurensuchen daraus zu machen. die wird es also bald zu lesen geben (gibt es jetzt hier).
einen ausblick möchte ich zum schluss noch einfügen – der ist so auch nicht so oft zu sehen – einmal ins böhmische becken geblickt bis übers böhmische mittelgebirge



in diesem sinne wünsche ich ihnen noch einen recht schönen restfeiertag!


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PS – das knabenkraut blüht wieder allerfeinst gibt es noch zu vermelden



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