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das alpenbild zum montag – #künstlerreisen

die kleine kapelle am visalpsee

wenn der geneigte leser jetzt sagt – die gabs doch schon – stimmt. im letzten jahr. aber der vergleich der bilder zeigt – die holzteile des kapellchens wurden restauriert! leider ist sie aber immer noch zu…


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sonntags

geht man in die kirche. oder besser die kapelle. wie gestern schon erwähnt.

 

 

gelegen unterhalb des sattelberges unmittelbar an der böhmisch-deutschen grenze ist die kleine kapelle (für mich noch ohne namen) nicht mehr so gut erhalten. und gleich gar nicht (zumindest von aussen) saniert wie ihr pendant unten im tal an der ortsgrenze von schönwald. siehe –> klickklack

 

 

wie schon erwähnt finde ich sie mit ihrer gotischen anmutung spannender als die im tal. ob die jahreszahl (im übrigen 1912) über der ehemaligen tür das erbauungsdatum oder eine restaurierung datiert weiss ich nicht.

 

 

ich gehe dann mal bach hören und dabei sehen ob ich etwas herausfinden kann – das würde dann auf der zugehörigen #kirchensafari-seite erscheinen.

in diesem sinne einen friedlichen sonntagmorgen!

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sonntags…

geht man in die kirche wandelt man(n) auf den spuren gottfried sibermanns. auch wenn es schon am sonnabend war. aber wo beginnen?

in frauenstein – und ich habe mich entschlossen dem silbermann-pfad in und um frauenstein zu folgen. nachzugehen bei komoot… und habe dabei festgestellt – es gibt eine grosse auswahl an geschichtserklärenden wegen in und um die stadt (zum teil als gps-schnitzeljagd. was sogar gut funktioniert dank eines ständig verfügbaren lte-netzes! das ist ja im neuland nicht selbstverständlich…) einen schönen blick über stadt, schloss und burgruine hat man von der riesenbank auf dem sandberg

gleichzeitig eine station der königlich-sächsischen triangulierung – sie erinnern sich?. seit meinem besuch in burkersdorf hatte ich aber noch ein ziel – die heilige kreuz kapelle

sie ist die ältere der beiden kirchen frauensteins und liegt mitten auf dem kirchhof der auch heute noch als friedhof genutzt wird. #kirchensafari-seite folgt.
aber weil ich nicht rein konnte in die kapelle weise ich hier auf eine grossartige seite hin, welche ein panorama des innenraumes zur verfügung stellt – besser als ich es je könnte. bitte klicken sie hier —> Frauenstein / Friedhofskapelle – 2016!!!

die lage der kapelle so weit ausserhalb der stadt erklärt sich daraus das sich die ürsprüngliche siedlung im tal unterhalb der burg befand. erst im späten mittelalter mit der möglichkeit der wasservorgung erbaute man oben auf dem sattel eine neue stadt – sehr regelmässig um den maktplatz angelegt. und von einer 900m langen stadtmauer umschlossen. amüsant oder erschreckend ist – scheunen und bauernhöfe mussten ausserhalb der stadtmauer bleiben – wegen der von ihnen ausgehenden brandgefahr. und genau die sind bei den grossen stadtbränden – zuletzt 1869 – verschont geblieben. nur inner halb war fast alles zerstört. und was hat das alles nun mit silbermann zu tun?

nun er wurde im benachbarten kleinbobritzsch geboren und verlebte seine kindheit im schatten der frauensteiner burg auf der haingasse.

und nicht zuletzt gibt es hier das silbermann-museum. dieses zieht derzeit vom schloss in ein saniertes bürgerhaus am markt um – im oktober soll eröffnung sein…

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von templern, nonnen, luther und einem (knoblauch-)könig

es gibt zu berichten – ich war 3 tage auf kunshistorischem streifzug im mansfelder land. ausschlaggebend für die wahl der gegend war die uralte templerkapelle in mücheln/wettin. ich sah bilder von ihr und war magisch angezogen.

darüber wird es zu berichten geben und eben über nonnen, den herrn luther und DEN Knoblauch-könig.
meint Hermann von Salm der von ca.1035 bis 1088 lebte und als gegenkönig zum kaiser heinrich IV. in dieser rolle war er allerdings so erfolglos das er als ‘knoblauch-könig’ verspottet wurde. seine untertanen waren halt die knoblauchknollen die damals reichlich in der gegend von eisleben wuchsen. immerhin erinnert ein kleines bildnis am eislebener rathaus an den glücklosen herrscher

das war nur eine fussnote meines besuches – der könig hatte mal glück – weil ich einen kompetenten erklärer hatte! sonst hätte ich nie herausgefunden was der kleine kopf darstellt – kein hinweis irgendwo in der nähe verweist auf die geschichte.

und nun warten die die templer 😉

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