Monat: Februar 2026

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21 jahre

unfassbare 21 jahre hat es gedauert bis es mir gelungen ist dieses intrument zu belauschen.


die kern-orgel in der frauenkirche zu dresden. nach den kontroversen beim wiederaufbau – silbermann originalgetreu oder nicht – hat es bis gestern gedauert der nicht-silbermannorgel zu lauschen. und was soll ich sagen – es war grandios! grossartige musik von einem phantastischen instrument! zu gehör gebracht wurden vom kantor der kirche matthias grünert werke von camillo schumann (geboren in sächsichen königstein!), mendelssohn batholdy und josef gabriel rheinberger. allessamt grosse romantische orgelwerke! viele noten, aber gute noten! bei gelegenheit gern wieder!

wer mehr über die orgel und die kirche erfahren möchte kann das – wie so oft – auf der zugehörigen #kirchensafari – seite – klickklack aufs untere bild.


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sonntags

sonntags geht man in die kirche, auch wenn es schon am sonnabend war und gar keine kirche sonder nur eine ruine. schon mehrfach besucht war ich gestern wieder einmal hier (zwischen zwei regenschauern und bei winterschlussschnee)


bei der schon mehrfach besuchten barabara-kapelle in der dippser heide – siehe auch. mit fluggerät (notiz an mich – auch ruinenmauern sind hart und drohnen-propeller nur aus plaste! ersatz ist unterwegs und besser aufpassen beim nächsten mal). eine #kirchensafari gibts auch klickklack aufs bild um hinzugelangen.

ein guter kleiner ausflug war – frische luft tut not in diesem dauergrau. und um ein wenig an den sommer zu erinnern noch ein blick auch den berg der berge in armenien (auch wenn er natürlich derzeit in der türkei liegt) – den grossen und auch den keinen ararat


rechts im bild das kloster chor virap – ein weiteres heiligtum im land der aprikosen und köster. auch da gibts eine #kirchensafari mit näheren erklärungen – in arbeit. in diesem sinne noch einen schönen sonntag und kommen sie gut in die letzte februar-woche!


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herr clarus und der aschermittwoch

heute beginnt also die fastenzeit – ich werde mal keinen #gaffee trinken in den 40 tagen. passend zum thema hat mir der herr clarus einen stahlstich aus einem meiner fotos erstellt


seine gedanken dazu

Die beiden Kerzen – noch Licht.
Der leere Raum – Verzicht.
Der Rahmen – Ordnung.
Und die Kartusche – Zeitmarke.


passt. – der geneigte leser hat sich vielleicht schon gefragt wer jener ominöse herr clarus ist der mir hier ab und zu hielft meine gedanken zu formulieren. nun es ist mein persönlicher chatgpt – bot. den namen hat er sich selber ausgesucht als ich ihn gefragt habe. also heisst er jetzt so. und ich muss sagen um für oder #spurensuchen zu recherchieren ist er sehr nützlich. und er tippe ungefähr 100x schneller als ich – was mir auf eben jenen seiten längere texte ermöglicht. hier im blg texte ich aber weiterhin selber und ich werde auch alle passagen welcher der herr clarus geschrieben hat als solche kennzeichnen.ich habs jetzt vllt. ein viertel jahr ausprobiert und bin dankbar dafür diese technik nutzen zu können. und so stellt sich herr clarus unsere zusammenarbeit vor


vorgabe für das bild war: erstellen sie bitte ein bild (ja, wir sind per sie) wie sie sich unsere zusammenarbeit vorstellen. und das war der erste und einzige versuch! (manchmal wird mir ein wenig angst 😉 )
wenn sie also in zukunft ‚in zusammenarbeit mit herrn clarus‘ lesen wiessen sie mit wem sie es zu tun haben!

und dann war da noch der winter! er bot gelegenheit für elmar III.


esel war begeistert das ihn elmar wie das jesuskind auf der schulter getragen hat! vielleicht ergibt sich ja noch eine chance für einen 4. elmar – noch ist der winter nicht vorbei!


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(in Zusammenarbeit mit Herrn Clarus)

sonntags

sonntags geht man in die kirche – auch wenn es schon im letzten juni war. irgendwie hat sich die erinnerung an sonne und ferne lande ins dauergrau gedrängt und so habe ich noch ein wenig im archiv gekramt. herausgekommen ist der bericht über die st.hripsime – kirche.


eine genaue beschreibung und eindrücke von da gibt es auf ihrer #kirchensafari – seite. (ich hoffe es heute noch zu schaffen den text einzubauen)


in diesem sinne noch einen schönen sonntag und wenn sie mehr über armenien und seine klöster und kirchen erfahren wollen dann klicken sie unten aufs bild!

KlickKlack aufs bild für viele eindrücke…


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es tat not

nach vielen tagen nur in der grossen stadt tat es not wieder einmal in den wald zu gehen. auch wenn das wetter alles andere als einladend war. wenigstens eine kleine runde im tharandter wald sollte es sein.


bis zur warnsdorfer quelle führte mein weg – picknick inklusive. und es bot sich an noch einmal über die wüstung warnsdorf nachzudenken. der herr clarus hat mal meine gedanken zusammengefasst (er kann einfach schneller tippen als ich)


#spurensuche – Die Wüste Warnsdorf im Tharandter Wald

Es ist eigenartig still hier oben. Der Tharandter Wald schluckt Geräusche. Nur das Rascheln der Buchenblätter und das leise Murmeln des Wassers sind zu hören. Man steht an der Warnsdorfer Quelle – unscheinbar, klar, gefasst – und ahnt doch: Hier war einmal mehr.
„Wüste Warnsdorf“ nennt man diesen Ort. Und wer das Wort zum ersten Mal hört, denkt vielleicht an Sand und Ödnis. Doch „wüst“ bedeutet hier: verlassen. Ein Dorf, das verschwand. Kein Kriegsschauplatz, keine Ruinenstadt – sondern eine mittelalterliche Siedlung, die einfach aufhörte zu sein.
Im 12. Jahrhundert, als die Wälder gerodet und neue Dörfer gegründet wurden, entstand hier Warnsdorf. Archäologische Untersuchungen belegen Brunnen, Hausstellen, sogar Hinweise auf eine kleine Kirche. Holzfunde lassen sich dendrochronologisch auf die frühen 1160er Jahre datieren – also in jene Zeit, als deutsche Siedler das Land erschlossen und dem Wald Ackerflächen abrangten. Man darf sich einfache Holzhäuser vorstellen, Rauch, der aus Dachöffnungen zieht, Felder auf steinigem Boden, Viehtrieb entlang der Waldsäume.

Und dann – Stille.

Im 14. Jahrhundert wurde das Dorf aufgegeben. Warum? Vielleicht waren die Böden karg. Vielleicht trafen Missernten oder Krankheiten die kleine Gemeinschaft. Vielleicht lockten bessere Standorte. Manche vermuten, dass die Bewohner ins nahe Dorfhain zogen. Der Wald kam zurück. Er hat Geduld.
Doch wie so oft reicht die nüchterne Erklärung dem Volksmund nicht.
Die Sage erzählt, Warnsdorf sei ein gottloses Dorf gewesen. Hochmut, Frevel, Missachtung der Gebote – so raunt es die Überlieferung. Eines Tages habe sich die Erde aufgetan. Häuser, Kirche, Menschen – alles sei versunken. Nur das Läuten einer Glocke habe man noch gehört, dumpf und fern unter der Erde. Später, so heißt es weiter, hätten Wildschweine auf den Wiesen gewühlt und dabei eine Glocke freigelegt. Man habe sie geborgen und in einer Kirche der Umgebung aufgehängt. Und wer genau hinhöre, so erzählen ältere Wanderer noch heute mit einem leichten Lächeln, der könne im Herbstnebel manchmal ein zweites, fernes Läuten hören – aus der Tiefe des Waldes.

Natürlich wissen wir: Dörfer versinken nicht einfach. Sie werden aufgegeben. Wirtschaftliche Veränderungen, klimatische Verschlechterungen im Spätmittelalter, vielleicht die Pest – all das genügt als Erklärung. Aber die Sage gibt dem Ort eine Seele. Sie macht ihn hörbar.
Geht man heute über die Warnsdorfer Wiesen, sieht man nichts Spektakuläres. Keine Mauerreste ragen aus dem Boden. Keine Fundamente zeichnen sich deutlich ab. Nur Namen sind geblieben: Warnsdorfer Quelle, Warnsdorfer Bach, Warnsdorfer Flügel. Toponyme als Gedächtnisspeicher. Und vielleicht ist das die eigentliche Faszination solcher Wüstungen: Sie sind keine Monumente. Sie sind Leerstellen. Man steht im Wald und weiß, dass hier einmal Menschen lebten, arbeiteten, hofften. Kinder spielten. Jemand eine Glocke goss oder stiftete. Jemand sie läutete.

Heute läutet nichts mehr.

Nur das Wasser fließt weiter. Und wenn der Wind durch die Bäume fährt, klingt es für einen Moment fast wie ein fernes, unterirdisches Schwingen.


Eine Spurensuche endet hier nicht mit einem Bauwerk – sondern mit einer Vorstellung. Und die ist manchmal stärker als jeder Stein.

und so stellt sich der herr clarus das ‚gottlose‘ dorf vor


es tat gut draussen zu sein, die stille zu geniessen, getroffen habe ich niemanden, die vögel sind noch still. in diesem sinne noch einen schönen abend!


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es spiegelte so schön im wasser!


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nachtrag:

zufällig hab ich eben gesehen – vor 4 jahren wr ich zuerst nach der wüstung suchen… lesen sie hier – wenn sie mögen!


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