beethoven & schostakowitsch

ich mag die kurzen konzertbezeichnungen – schon auf den eintrittskarten. gestern abend also saisoneröffnung für uns. wir haben ja das anrecht meiner eltern übernommen und kommen so zwischen 5 und 7 mal in der saison in den genuss feiner klassik.

unsere plätze bieten einen guten blick aufs geschehen

erster rang ziemlich in der mitte des daales – auch akustisch ein genuss. durch die abgehängten akustikteile (die hier im bild die eule ‘zerschneiden’) werden die hohen, lauten bläser eingebremst und das tut dem klang sehr gut.

beethovens violinkonzert in d-dur ist bestimmt ein grossartiges werk – aaaber violinkonzerte und ich werden in diesem leben keine freunde mehr. es ist einfach nicht mein genre. auch wenn es, so wie gestern abend, von christian tetzlaff hervorragend interpretiert wurde. zwei kleine aber sehr feine zugaben rundeten diese erste abtheilung des konzertes ab. und der virtuos liess es sich nicht nehmen der zweiten abtheilung in unserer nähe zu lauschen.

und dieser war durchaus spannend. schostakowitschs 9.sinfonie – ohne erklärungen vielleicht einfach ein kleines z.t. lustiges z.t. dramatisches orchesterstückchen. aber es steckt wohl viel mehr dahinter 😉
mir hats gefallen – die musiker hatten sichtlich spass an der sache. die aufführung wurde für die gesamtausgabe von schostakowitschs sinfonien mitgeschnitten und somit haben sich alle besonders viel mühe gegeben. und ich habe den eindruck maestro sanderling bereut langsam seinen abschied von orchester und saal zum ende der saison!

nach dem konzert gabs auf wunsch der lieblingsmenschin noch currywurst schranke.

das kam durchaus auch gut! zumal es dadurch einen blick im dunklen auf die fast fertige busmannkapelle zu erhaschen gab.

busmann - kapelle von dirk derbaum auf 500px.com

so war es ein feiner abschluss vom eher missglückten herbsturlaub…

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